Field Guide Level 1 Afrika – Juliana

Juliana hat unseren Field Guide Level 1-Kurs inmitten der Wildnis von Botswana und Südafrika absolviert. In ihrem Bericht erzählt sie von ihrer grandiosen und bereichernden Zeit in der Wildnis.

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Juliana
Erfah­rungs­be­richte
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Field Guide Level 1-Kurs in Afrika – Julianas Erfahrungen

Afrika.

Ein Traum geht in Erfüllung und beginnt gleich mit einem richtigen Abenteuer:
Zwei Monate mitten im Busch! Ohne Strom, duschen unter freiem Himmel und schlafen in einfachen Zelten.
Als sich unsere Gruppe am ersten Abend zum ersten Mal im Emerald Guesthouse traf, hatten wir also jeden Grund aufgeregt zu sein, aber auch uns zu freuen! Und ich wusste von Anfang an: In dieser Gruppe werden wir einen riesen Spaß haben und eine unvergessliche Zeit zusammen erleben!

Camp Pridelands

Am nächsten Morgen wurden wir dann früh abgeholt und schon ging es los in Richtung Busch und unser erstes Camp: Pridelands. Wir wurden herzlich von den Instructors, Backups UND den Elefanten begrüßt.
Am Nachmittag ging es dann auch gleich auf unseren ersten Game Drive! Wir haben gleich jede Menge Tiere gesehen - es war einfach nur unglaublich!
Die erste Nacht im Busch war super aufregend mit den vielen unidentifizierbaren Geräuschen. Ich konnte aber bei der guten Luft und einem unglaublichen Sternenhimmel trotzdem super schlafen!

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In den nächsten Tagen mussten wir uns dann erst mal an den neuen Tagesrhythmus gewöhnen, denn zum Sonnenaufgang saß man schon auf dem Landrover oder streifte durch den afrikanischen Busch.
Wir hatten in kleineren Gruppen abwechselnd Bushwalks und Gamedrives mit unterschiedlichen Instructors.
Und wir lernten in den ersten Tagen schon so unglaublich viel und hatten auch schon die ein oder andere spannende Begegnung mit Elefanten.
Nach nur einer Woche mussten wir uns dann auch leider schon von Pridelands und den Elefanten verabschieden. Aber die Vorfreude auf Karongwe überwog.

Camp Karongwe

Wir hatten riesige Zelte, das Camp war super schön und man hatte sogar die Möglichkeit, auf einem Deck draußen zu schlafen!
In den kommenden Tagen mussten wir aber auch mehr und mehr die Rolle eines Guides übernehmen – wir mussten briefen, die Landrover checken, Kaffee und Getränke für die Pausen vorbereiten, den Landrover über hügelige Straßen fahren und guiden. Nebenher musste man dann noch den Stoff der Lectures wiederholen, lernen und hatte pro Tag zwei Aktivitäten. Abends ist man dann müde, aber auch mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen ins Bett gefallen.
Nach einiger Zeit gewöhnte man sich aber an die Abläufe und Strukturen, sodass man abends dann doch noch nicht zu müde für ein Bier am Lagerfeuer war.

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Das Highlight für mich während unserer Zeit in Karongwe war definitiv der Sleepout: Ohne alles mitten in der Natur zu schlafen, mit all den wilden Tieren um einen herum, war einfach nur eine unglaubliche Erfahrung. Wir haben unser „Lager“ auf einem riesigen Felsen errichtet, Holz fürs Lagerfeuer gesammelt und einfach nur die Zeit genossen. Zu zweit hatten wir dann immer anderthalb Stunden Nachtschicht und haben die einen oder anderen interessanten Geräusche gehört.
Die Nacht ging viel zu schnell rum und schon ging die Sonne am nächsten Morgen auf und wir mussten diesen magischen Ort wieder verlassen.

Aber bald kam schon das nächste Highlight: Der große Mudfight am Wasserloch – das war ein riesen Spaß!!!
Es hatte aber jeder Tag seine Highlights, denn kein Tag war wie der andere und jeder Tag hatte seine eigenen kleinen und großen Abenteuer!
Am letzten Abend in Karongwe saßen wir dann nochmal alle gemeinsam am Lagerfeuer und haben zu typisch afrikanischer Musik getanzt!!

Camp Mashatu

Botswana hat uns dann mit einem unbeschreiblichen Sternenhimmel begrüßt. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Sterne und die Milchstraße so deutlich gesehen!!
Und auch das Camp Mashatu war einfach nur superschön. Es war zwar wieder einfacher als Karongwe, lag aber direkt an einem derzeit trockenen Flussbett und das Beste war: Das Volleyballfeld!! Jeden Tag haben wir gespielt und hatten sogar zwei große Volleyballmatches!!

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Als dann die Prüfungen näher gerückt sind, hat man uns dann aber auch zunehmend im Lecture Room über unseren Büchern gesehen. Wie waren wir alle erleichtert, als die Theorieprüfung vorbei war und alle bestanden hatten. Aber allein mit der Theorieprüfung ist es noch nicht getan – vor uns lag noch die viel wichtigere praktische Prüfung: Drei Stunden Guiden und Hosten. Wir waren glaub ich alle ganz schön nervös vor unseren Prüfungen, aber nach den ersten 5 Minuten hat man sich zunehmend entspannt und konnte seinen Drive genießen. Als dann immer mehr bestanden hatten, wurden die Nächte am Lagerfeuer zunehmend länger – auch weil wir die letzte gemeinsame Zeit zusammen noch ausnutzen wollten.

Abschied und Schlussgedanken

Am vorletzten Abend wartete dann noch ein weiterer Sleepout auf uns. Die letzten Stunden haben wir also nochmal alle zusammen verbracht: mit Lagerfeuer, Stockbrot und jede Menge Geschichten.
Der Abschied ist uns dann allen mehr als schwergefallen. Es ist schon unglaublich, wie sehr man in nur so kurzer Zeit zusammenwächst und was für tolle Freundschaften entstehen!!

Dank Natucate konnte man auch jede Sekunde genießen, da im Voraus schon alles geplant war und man sich bei Problemen und Fragen immer bei Daniel melden konnte!
Ich werde die Zeit im Busch nie vergessen und kann jedem, der die Chance dazu hat, nur empfehlen: Do it!!

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