Freiwil­li­gen­ar­beit Malediven – Roland

Roland hat zwei Wochen lang unser faszinierenden Walhai-Projekt aus den Malediven unterstützt. In unserem Feedbackbogen könnt Ihr mehr über seine Zeit als Artenschutz-Volunteer erfahren.

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Roland
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Roland

Alter: 38

Projekt: Walhaischutz auf den Malediven

Einsatzorte: Dhigurah

Zeitraum: Mitte bis Ende März 2019 – 2 Wochen

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit auf den Malediven – Feedback: Sieben Fragen an Roland

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

Die primäre Aufgabe liegt in der Dokumentation von Walhaien und anderer großer Meeresbewohner wie bspw. von Walen, Delfinen, Haien, Schildkröten, Rochen, etc. sowie aller Boote / Schiffe in Riffnähe. Außerdem werden auch Wetterdaten wie Wassertemperatur, Wind, Strömung, Sicht usw. erfasst. Ziel ist es zum einen mehr über das Leben und Verhalten von Walhaien herauszufinden, zum anderen eine Korrelation zwischen der Präsenz von Mensch und Tier herzustellen.

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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Für mich persönlich war die größte Herausforderung passiv zu beobachten wie unüberlegt teilweise Touristen und Touranbieter agieren – deutlich getrieben von Aktionismus, keinesfalls von Nachhaltigkeit. Rein körperlich hat man wohl am meisten mit der Sonne zu kämpfen :)

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Das gesamte Erlebnis war intensiv und begleitet von gemischten Gefühlen, also „bittersweet“. Die Begegnungen mit einer Vielzahl an Tieren aus nächster Nähe war stets einmalig, gleichzeitig ist unser „Fußabdruck“ in Form von Umweltverschmutzung, toten Korallen, verletzten Tieren und nicht reglementiertem Tourismus leider omnipräsent.

4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Ehrlich gesagt nicht explizit, ich wollte ein gemeinnütziges Projekt unterstützen und dabei Eindrücke sammeln – in diesem Sinne wurden meine Erwartungen komplett erfüllt ;)

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5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Macht einen Sparziergang zum Ende der Insel und sammelt dabei Müll ein! Außerdem lässt sich vor dem „Bikini Beach“ super im flachen Wasser schnorcheln – quasi mit Schildkröten-Garantie.

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben?

Packt weniger Klamotten ein! Ein paar wenige Shirts und kurze Hosen reichen, notfalls einfach einmal vor Ort waschen. Für Schlechtwetter-Tage hilft eine Regen- / Windjacke. Auf gar keinen Fall benötigt Ihr ein zweites Paar Schuhe – ich hatte in den gesamten zwei Wochen nur ein paar Mal FlipFlops an, wenn bspw. am Hafen der Betonboden durch die Sonne zu heiß geworden ist.

7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, ich habe inkl. lokaler SIM-Karte, Tauchen, Getränke, Essen gehen, Snacks und Shopping in zwei Wochen etwa 350 Euro ausgegeben.

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