Safari Botswana: Camp Kwapa im Okavango Delta
Erlebe das größte Binnendelta der Erde auf einer Safari, die Zeit statt Programm bietet.
Im Camp Kwapa, einem Zeltcamp in einem Wildtiergebiet südlich des Okavango Deltas, verbringst Du acht oder fünfzehn Tage in einer kleinen Gruppe. Zwei Aktivitäten pro Tag, eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen oder eine Buschwanderung, führen Dich in eine Landschaft, die sich mit der Flut des Okavango vollständig verändert.
Geführt wirst Du von einem lokalen, zertifizierten und englischsprachigen Guide-Team. Diese Guides sind in der Region aufgewachsen und lesen Spuren, Geräusche und Verhalten, wo andere nur Landschaft sehen. Es gibt keinen festen Tourplan: Wohin es morgens geht, entscheiden die Fährten vor dem Camp und die Laute der vergangenen Nacht.
Fester Bestandteil jeder Reise ist der Sleep-out: eine Nacht ohne Zelt im Busch. Die Gruppe übernimmt paarweise die Wache am Feuer, der Rest schläft unter der Milchstraße. Bei der 15-Tage-Variante finden zwei Sleep-outs statt.
Diese Safari ist unser Highlight für Botswana: mehrere Termine pro Saison, wählbare Dauer, reduziert auf das, was zählt: Zeit in der Natur, wenige Menschen, ein Camp mitten in der Wildnis
Highlights
- Zwei Aktivitäten täglich: Pirschfahrt im offenen Geländewagen oder Buschwanderung
- Sleep-out unter freiem Himmel: eine Nacht im Busch ohne Zelt (15 Tage: zwei Nächte)
- Leben im Camp Kwapa in einem privaten Wildtiergebiet
- Fährtenlesen und Artenkunde mit lokalen Guides aus Botswana
- Vorlesungen, Workshops und Übungen im Camp, ohne Tests und Arbeitshefte
- 482 Vogel- und 130 Säugetierarten in einem UNESCO-Welterbe
- Kleine Gruppe mit maximal 8 Teilnehmern
Orte
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Im Preis enthaltende Leistungen
- Platzierung im Programm
- Unterstützung bei der Reiseplanung
- Hilfe bei der Auswahl der Reiseversicherung
- Hilfe bei der Flugbuchung
- Reisesicherungsschein
Daniel, Dein Reiseberater für Botswana
Dieses Camp habe ich selbst ausgewählt und geprüft. Seit über sieben Jahren führen wir Reisen dorthin durch, und ich bin mehrmals im Jahr selbst vor Ort. Deshalb kann ich Dir sagen, was Dich erwartet, und nicht nur, was im Prospekt steht.
Melde Dich, wenn Du wissen willst, welche der beiden Dauern zu Deinen Vorstellungen passt oder ob diese Safari oder unsere Private Wilderness Experience die bessere Wahl für Dich ist. Auf der Private Wilderness Experience reise ich selbst mit, hier führen die lokalen Guides. Unser Service endet nicht bei Abreise.
Safari am Okavango Delta in Botswana
Am zweiten Morgen liegen Spuren vor dem Camp. Löwin, sagt der Guide, gestern nach elf, in Richtung Wasserstelle. Die Ränder sind noch scharf. Dann fahrt Ihr in genau diese Richtung. So beginnt hier jeder Tag: mit einer Information, die über Nacht in den Sand geschrieben wurde und bis zum Mittag verweht ist.
Erlebe auf dieser Safari die Landschaft des Okavango Deltas, beobachte Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum und lerne, eine der artenreichsten Regionen Afrikas zu lesen statt sie nur abzufahren.
Anreise und Orientierung in Botswana
Zunächst fliegst Du zum Flughafen Maun. Deinen Flug buchst Du so, dass Du am Vormittag des ersten Tourtags ankommst. Treffpunkt ist das Duck Café gegenüber dem Maun International Airport. Dort wirst Du gemeinsam mit den anderen Teilnehmern von unserem Team abgeholt und ins etwa zwei Autostunden entfernte Camp Kwapa gefahren. Schon auf dieser Fahrt beginnt die Safari: Die Strecke führt durch offenes Wildtiergebiet.
Vor Ort betreut Dich ein Team aus lokalen Guides, die in Botswana ausgebildet und staatlich zertifiziert sind. Sie kennen die Region seit ihrer Kindheit und begleiten Dich über die gesamte Reisedauer.
Deine Safari mit Natucate
Ein typischer Tag beginnt vor Sonnenaufgang mit Kaffee am Feuer. Danach brecht Ihr zur ersten Aktivität auf, zu Fuß oder im offenen Geländewagen, je nachdem, was die Fährten der Nacht nahelegen.
Die Guides erklären nicht nur, welches Tier Ihr vor Euch habt, sondern wie das System dahinter funktioniert: wie die Flut aus dem angolanischen Hochland die Vegetation steuert, wie Termiten Inseln bauen, wie sich Beutegreifer und Beutetiere im Jahresverlauf verschieben. Fährtenlesen ist dabei kein Zusatz, sondern beliebtes Werkzeug.
Zum Mittag kehrt Ihr ins Camp zurück. Nach der Siesta, wenn die Hitze nachlässt, geht es gegen 16 Uhr erneut hinaus. Der Sonnenuntergang wird unterwegs abgewartet, der Abend gehört dem Lagerfeuer.
Es gibt bewusst keinen festen Ablaufplan. Ob Ihr nach zwanzig Minuten weiterfahrt oder vier Stunden später noch an derselben Wasserstelle steht, entscheidet nicht die Uhr, sondern was vor Euch passiert und ihr bevorzugt.
Lernen im Camp
Zwischen den Aktivitäten finden im Camp Einheiten statt, die das Gesehene einordnen: kurze Vorlesungen zu Ökologie und Artenkunde, Workshops zu Spurenkunde oder Vogelbestimmung, dazu Übungen im Gelände.
Du fährst mit deutlich mehr Wissen nach Hause, als Du mitgebracht hast.
Unterkunft in Kwapa
Du lebst im Camp Kwapa, mitten in einem Wildtiergebiet. Dass nachts Tiere durch das Camp ziehen, gehört dazu. Deine Guides geben Dir dafür klare Verhaltensregeln und begleiten Dich nach Dunkelheit zu Deinem Zelt.
Du teilst Dir ein geräumiges Safari-Zelt mit einem weiteren Teilnehmer des gleichen Geschlechts. Zu jedem Zelt gehört ein privates Buschbadezimmer unter freiem Himmel: Waschbecken, Toilette und eine Eimerdusche mit warmem Wasser. Ein Einzelzelt ist gegen Zuschlag buchbar.
Versorgt wirst Du mit drei Mahlzeiten täglich, zubereitet von der Camp-Küche aus lokalen und internationalen Zutaten. Vegetarische, vegane und allergiegerechte Ernährung ist möglich.
Sleep-out unter freiem Himmel
Einmal während der Reise, bei der 15-Tage-Variante zweimal, bleibt das Camp leer. Ihr fahrt am späten Nachmittag hinaus, sucht mit den Guides eine geeignete Stelle, sammelt Feuerholz und richtet das Nachtlager ein: Schlafsack, kein Zelt, keine Wand.
Nach dem Essen am Feuer wird die Nacht in Wachen aufgeteilt. Jeweils zwei Teilnehmer halten für eine Schicht das Feuer und beobachten die Umgebung, während die übrige Gruppe schläft.
Was dabei passiert, lässt sich schwer vorbereiten: Die Geräuschkulisse ist ohne Zeltwand eine völlig andere. Löwen, die kilometerweit rufen, klingen nah. Hyänen kommen an den Rand des Feuerscheins. Über Dir steht die Milchstraße in einer Klarheit, die es in Europa nicht mehr gibt.
Der Sleep-out ist bei uns kein Aufpreis-Extra, sondern seit Jahren fester Bestandteil jeder Reise ins Camp Kwapa. Die Guides entscheiden Tag und Ort nach Wetter, Wildtierbewegungen und Mondphase. Bei Vollmond ist der Sternenhimmel schwächer, dafür sieht man mehr. Wer nicht draußen schlafen möchte, kann im Camp bleiben; das ist selten, aber jederzeit möglich.
Freizeit während der Safari
Zwischen den beiden Aktivitäten liegt die Mittagszeit. Diese Stunden gestaltest Du selbst: lesen, Fotos sortieren, im Camp entspannen oder Dich mit der Gruppe über den Morgen austauschen. Auch die Abende nach dem Essen bleiben offen.
8 oder 15 Tage: welche Dauer passt zu Dir?
8 Tage bedeuten sechs volle Safaritage und einen Sleep-out. Das reicht, um in den Rhythmus des Camps zu kommen, mehrere Reviere kennenzulernen und mit hoher Wahrscheinlichkeit Elefanten, Löwen und Antilopenarten in Ruhe zu beobachten. Die richtige Wahl, wenn Du die Safari mit einer Weiterreise verbindest oder begrenzt Zeit hast.
15 Tage bedeuten dreizehn volle Safaritage und zwei Sleep-outs, und damit einen qualitativen Sprung. Du erlebst dasselbe Gebiet unter wechselnden Bedingungen, verfolgst einzelne Tiergruppen über Tage hinweg und entwickelst ein Gefühl dafür, wie sich das Gebiet innerhalb von zwei Wochen verändert.
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Start
Anreise und Start der Safari
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Kwapa
Aufenthalt in Kwapa
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Abreise
Abreise: Ende der Safari
FAQ – Erfahre mehr über diese Reise
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1. Camp Kwapa
Im Camp Kwapa kannst Du während Deiner Zeit im Kurs die einmalige Natur Botswanas genießen und das private Wildlife-Gebiet südlich des Okavango Deltas, in dem sich das Camp befindet, erkunden. Inmitten der Kalahari-Wüste gelegen, befindet sich das Binnendelta des Okavango Rivers, welches die Region jährlich überflutet und das trockene Gebiet monatelang in eine üppig bewachsene Oase mit einzigartig vielfältiger Flora und Fauna verwandelt. Die Region eröffnet Besuchern die Möglichkeit neben den „Big Five“ auch Geparden, Wildhunde, Nilpferde, Giraffen und Zebras sowie Warzenschweine, Impalas und viele weitere Tiere in freier Wildbahn beobachten zu können.
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2. Okavango Delta
Beim Okavango Delta in Botswana handelt es sich ohne Zweifel um einen der spektakulärsten Naturschauplätze des südlichen Afrikas, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Die fruchtbare Oase im nordwestlichen Teil des Landes ist mit mehr als 20.000 Quadratkilometern das größte Binnendelta unseres Planeten. Das gigantische UNESCO-Welterbe wird vom Okavango-Fluss gespeist, der einmal im Jahr vom Hochland Angolas hinunter flutet und sich in ein endloses Labyrinth aus Flussläufen, Inseln und Lagunen auffächert. Mit einem Besuch im Delta erwartet Dich eines der letzten Naturparadiese der Erde, dessen grandiose Artenvielfalt jeden Besucher ins Staunen versetzt.
Hintergrund der Safari
Die übliche Bauweise einer Safari-Rundreise sieht so aus: zwei Nächte pro Camp, dazwischen Transferstrecken, in jedem Camp ein neues Guide-Team, das von vorn anfängt. Am Ende hat man viel gesehen und wenig verstanden, weil niemand die Zeit hatte, einen Zusammenhang aufzubauen.
Wir bauen anders. Eine Woche oder länger an einem Ort, dasselbe Guide-Team von Tag eins bis zum Schluss, kein festes Programm. Dadurch entsteht etwas, das eine Rundreise nicht leisten kann: Du begegnest denselben Tieren unter verschiedenen Bedingungen wieder, erkennst nach ein paar Tagen Spuren, die Du am ersten Tag übersehen hättest, und verstehst irgendwann, warum heute andere Fährten auf dem Weg liegen als gestern.
Was Du mitnimmst, ist schwer zu fotografieren. Die meisten Gäste erzählen hinterher nicht von der ersten Löwensichtung, sondern von einer Verschiebung im eigenen Tempo: dass man nach einer Woche Geräusche unterscheidet, dass Warten aufhört unangenehm zu sein, und dass man in einer Landschaft ohne Zäune anders schläft, als man erwartet hätte.
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober (Trockenzeit): Tiere konzentrieren sich an den Wasserstellen, die Vegetation ist niedrig. Beste Sichtbedingungen. Nächte kühl bis kalt, Tage mild bis warm.
November bis April (Grüne Saison): Sattes Grün, Zugvögel, Geburtenzeit vieler Antilopen, dramatisches Licht.
Nachhaltig reisen ist uns eine Herzensangelegenheit
Unterstützung sinnvoller Natur- und Artenschutzprojekte durch individuelle Abenteuer in der Wildnis – unser Anspruch, unsere Werte, unser Service.