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Botswana

Highlights in Botswana

Geogra­phie Botswanas

Botswana ist ein Binnenland etwa so groß wie Frankreich und wird von Südafrika, Namibia, Simbabwe und Sambia eingegrenzt. Die Kalahari Wüste dominiert den Westen und Süden des Landes. Dabei ist die Kalahari keine Sandwüste, sondern eine Trockensavanne und mit Gräsern, Dornsträuchern und Akazienbäumen bewachsen. Im Kontrast dazu steht das Okavango-Delta: Ein artenreiches Feuchtgebiet inmitten der Kalahari. Botswana liegt auf 1.000 m Höhe, hat allerdings keine ausgeprägten Bergformationen, sondern ist durch eine hügelige Landschaft geprägt. Die einzigen nennenswerten Bergmassive sind die Otse Mountains und die Tsodilo Hills die über 1.000 m Höhe erreichen.

Geomorphologie/Geologie

Die heutige Landschaftsform wurde überwiegend durch die Trennung Gondwanas geprägt. Durch das Zerbrechen Gondwanas stiegen die Ränder des afrikanischen Kontinents an und sind so die Ausgangserscheinungen für die süd- und zentralafrikanischen Gebirgszüge. Wind und Wasser erodierten diese exponierten Randregionen und trugen Lockersedimente ins Landesinnere, wo demzufolge das Kalahari-Becken entstand. Botswana liegt zentral in diesem Becken und ganze 85 % der Landfläche Botswanas gehören zur Kalahari. Die mächtigen Sande der Kalahri können 5 – 200 m tief sein. Die Landschaft Botswanas wird auch durch die größten Salzpfannen der Erde, an deren Stelle früher ein riesiger Binnensee lag, geprägt. Eine Besonderheit in Botswana ist der Fluss Okavango, der inmitten eines Trockenraums, ein riesiges Binnendelta formte und sich so ein ganz anderes Ökosystem ausbilden konnte.

Mehrer Affenbrotbaeume zeigen ihre Silouetten im Morgenlicht
Ausblick ueber die Weiten der Afrikanischen Savanne

Reise­tipps und Wissens­wertes für Botswana

Klima Botswanas

Das Klima Botswanas ist subtropisch, trocken und heiß. Die Jahreszeiten sind denen Europas entgegengesetzt. So ist von September bis April Sommer und gleichzeitig Regenzeit, während die Zeit von Mai bis Ende August als Winter und Trockenzeit gilt. Im Juli ist es daher am kühlsten und im Januar am wärmsten.

Ein Wegweiser mit der Aufschrift Botswana steht an einem Strassenrand
Der Blick ueber die Naturlandschaft Mashatus unter strahlend blauem Himmel

Tier- und Pflan­zen­welt in Botswana

Wie schon erwähnt, finden sich im trockenen Botswana eine riesige Buschsavanne, Trockenholzwälder, Steppengebiete und die Feuchtgebiete im Norden. Die Vegetation ist demnach in jedem Ort recht unterschiedlich. Der beeindruckende Baobab, der Affenbrotbaum, ist eines der bekanntesten Gewächse. Andere weitverbreitete Pflanzen in Botswana sind der Leberwurstbaum, Kameldorn und diverse Schirmakazien, sowie Palmen und Würgefeigen. Im Okavango- Delta findet sich eine Vielzahl an Wasserlilien.
An Tieren findet man eine große Vielfalt in der Vogelwelt mit mehr als 500 Arten. Seeadler, der afrikanische Strauß und Flamingo sind heimisch in Botswana. Zu den dort lebenden Säugetieren gehören Löwen, Nashörner, Leoparden, Büffel und Elefanten. Das Wohlergehen dieser „Big Five“ ist der Regierung in Botswana sehr wichtig. Momentan leben 100.000 der Elefanten in Botswana im geschützten Umfeld des Chobe Nationalpark.

Eine Giraffe streift mit einer Herde Impalas durch die afrikanische Savanne
Ein Leopard in Botsvana rasted auf einem Baum

Sozial­geo­gra­phie Botswanas

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