Sambia: Unterer-Sambesi Natio­nal­park

Der über 4.000 km² große Lower-Zambezi Nationalpark stellt ein eindrucksvolles Schutzgebiet in Sambia dar, das mit malerischen Landschaften und einer Fülle an Wildlife fasziniert. Erfahre mehr

Ann-Kathrin
Ann-Kathrin
Ratgeber
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Sambias etwa 4.100 km² großer Lower-Zambezi Nationalpark liegt südlich des South Luangwa Nationalparks. Mit seiner facettenreichen landschaftlichen Szenerie, einer faszinierend reichen Fauna und vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten stellt der Park ein grandioses Reiseziel dar, das im Rahmen einer Safari-Reise durch das Land im südlichen Afrika unbedingt berücksichtigt werden sollte.

In Zusammenschluss mit dem Mana Pools Nationalpark, der sich gegenüber auf der in Simbabwe gelegenen Seite des Sambesi-Flusses befindet, stellt das Areal ein gigantisches Naturschutzgebiet dar, dessen landschaftliche Diversität und spektakulärer Artenreichtum Safari-Reisende ins Staunen versetzen.

Steckbrief

Name
Lower Zambezi National Park, zu dt.: Unterer-Sambesi Nationalpark

Gründungsjahr
1983

Lage
Im Südosten Sambias direkt gegenüber von Simbabwes Mana Pools Nationalpark, am Mittellauf des Sambesi-Flusses zwischen der Kariba-Talsperre und der Mündung des Luangwa Rivers

Größe
ca. 4.100 km²

Tiere
Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel, Geparden, Nilpferde, Hyänen, Zebras, diverse Antilopen, Krokodile, mehr als 400 Vogelarten

Unterkünfte
u.a. Chongwe River Camp, Tusk & Mane Flycamp

Aktivitäten
Pirschfahrten bei Tag und Nacht, Buschwanderungen, Boots-/Kanufahrten, Angeltouren, kulturelle Ausflüge

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Beste Reisezeit
Mitte April bis Mitte Oktober

Highlights
Landschaftlich einer der schönsten und abwechslungsreichsten Parks in Sambia einzigartige Tiersichtungen – von riesigen Elefantenherden bis hin zu schwimmenden Büffeln breites Aktivitätenangebot

Zu Gast im Lower Zambezi Nationalpark

Lage

Der über 4.000 km² große Lower Zambezi Nationalpark befindet sich im Südosten Sambias, am Mittellauf des Sambesi-Flusses zwischen der Kariba-Talsperre und der Mündung des Luangwa Rivers. Direkt gegenüber liegt Simbabwes faszinierender Mana Pools Nationalpark. Im Zusammenschluss bilden diese beiden Parks gemeinsam mit ihrer umliegenden Region die Transfrontier Conservation Area, ein gigantisches Schutzgebiet von mehr als 17.700 km².

Landschaft und Tiere

Der mächtige Zambezi River bestimmt Flora und Fauna der Region. Die Landschaft des Parks besticht durch besondere Schönheit und großen Facettenreichtum. Uferlandschaften, Inseln, Lagunen, Tümpel, Mopane- und Miombowäldern ebenso wie hügelige Weiten prägen das Erscheinungsbild. Fluss und Flutebene werden von Klippen begrenzt.
Und auch die Tierwelt glänzt durch Vielfalt. Diese ist vor allem in den Auenwäldern und Überschwemmungsgebieten ansässig. Neben Elefanten, Nilpferden, Krokodilen und einer Fülle unterschiedlicher Vögel können hier auch Raubkatzen wie Löwen, Leoparden oder Geparden beobachtet werden. Ferner sind in den Tiefen des Parks Büffel, Hyänen, Zebras, Giraffen, diverse Antilopen, und sogar Wildhunde zuhause.

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Unterkünfte und Aktivitäten

Im Lower Zambezi Nationalpark existieren mittlerweile mehrere Safari Lodges und Camps, die Gästen einen komfortablen und abwechslungsreichen Safari-Aufenthalt ermöglichen. Die wilde Natur und die beheimatete Tierwelt können im Rahmen von spannenden Buschwanderungen sowie klassischen Pirschfahrten – auch nach Sonnenuntergang – ausgiebig erkundet werden. Die Wasserwelt des Nationalparks lädt ferner zu herrlichen Fahrten mit dem Boot oder Kanu ein. Wer Einblicke in Kultur und Geschichte der Region erhalten möchte, kann außerdem an Ausflügen in nahegelegene Dörfer teilnehmen und Einblicke in das dortige Leben erhalten. Zu guter Letzt stellt der Lower Zambezi Nationalpark insbesondere für Angelfreunde ein attraktives Ziel dar, die sich dem Fang von den im Sambesi beheimateten Tigerfischen widmen können.

Beste Reisezeit

Wer auf Safari im Lower Zambezi Nationalpark gehen möchte, sollte die Trockenzeit von Juni bis September ins Auge fassen. Hier stehen die Chancen auf einzigartige Tiersichtungen besonders gut. Ab September können dann Temperaturen von bis zu 40°C ebenso wie das übertretende Wasser des Sambesis Reisenden zu schaffen machen.
Ein weiterer Tipp: Aufgrund schlecht ausgebauter Straßen sollte der Park gemeinsam mit einem ausgebildeten Guide im Allradfahrzeug und nicht auf eigene Faust erkundet werden.

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Highlights

Der Lower Zambezi Nationalpark verzaubert in erster Linie durch seine malerische Szenerie mit äußerst abwechslungsreichen Landschaften. In diesen ist eine faszinierende Fülle an wilden Tieren – einschließlich über 400 verschiedenen Vogelarten – beheimatet, die im Rahmen von unterschiedlichen Aktivitäten bewundert werden kann. Kurzum: Der Nationalpark überzeugt mit einer Mischung aus traumhaften Landschaften, einer hohen Wildlife-Dichte und einem facettenreichen Aktivitätenangebot.

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