Freiwilligenarbeit Naturschutz-Volunteer in Neuseeland

Schutz des neuseeländischen Artenreichtums

Auslandsaufenthalt in Ozeanien

Als Volunteer in Neuseeland setzt Du Dich für die einheimischen bedrohten Tiere ein und schützt die einzigartige Pflanzenwelt. Zu diesem Zweck gibt es in Neuseeland auf beiden Hauptinseln ganzjährig zahlreiche Naturschutzprojekte. In Gruppen von sechs bis zehn Freiwilligen führst Du kleinere Projekte in verschiedenen Regionen durch. Du pflanzt Bäume in Naturreservaten und hilfst so beim Erhalt des Lebensraumes der bedrohten Kiwis oder hilfst bei der Instandhaltung von Wanderwegen. Darüber hinaus ist es möglich, dass Du an der Erstellung von Feldstudien teilnimmst, die sich Forschungsprojekten zu den bedrohten Tierarten widmen. Die Säuberung von Strandgebieten und die Betreuung von Stätten des neuseeländischen Kulturerbes können ebenfalls Teil Deines Aufgabengebietes sein. Du arbeitest in Regionen, die den meisten Touristen verborgen bleiben, und lernst Neuseeland so von einer ganz neuen, spannenden Seite kennen.

Tauche ein in eine faszinierende Welt voller spektakulärer Landschaften, einer einzigartigen Natur und herzensguter Menschen. Erlebe den Artenreichtum der neuseeländischen Flora und Fauna, der sich durch die Abgeschiedenheit der Inseln auf eine ganz unverkennbare Art und Weise entwickeln konnte. Angefangen bei flugunfähigen Kiwis und neugierigen Keas bis hin zu riesigen See-Elefanten und kauzigen Pinguinen fasziniert die Tierwelt Besucher und Bewohner gleichermaßen. Ursprüngliche Farnwälder und mächtige, bis zu 2.000 Jahre alte Kauri-Bäume entführen Dich in eine eigentümliche Welt. Die Schutzprojekte des Projekts zielen darauf ab, diese Naturschönheit zu bewahren und einzigartige Lebensräume zu erhalten. Werde Teil des Projekts und trage aktiv zum Schutz des neuseeländischen Artenreichtums bei.

Leistungen Unsere Leistungen im Überblick

Im Preis enthalten

  • Platzierung im Projekt
  • Unterkunft während des Projekts
  • Unterstützung bei der Reiseplanung
  • Verpflegung während des Projekts
  • Hilfe bei der Auswahl der Reiseversicherung
  • Projektbezogene Transfers
  • Hilfe bei der Flugbuchung
  • Englischsprachige Projektleitung durch erfahrene Mitarbeiter
  • Informationsmaterial vor Abreise
  • 24/7-Support während des Projekts
  • Wildlife-Handbuch

Nicht im Preis enthalten

  • Hin- und Rückflug
  • Unterkunft während des Transfers zwischen zwei Projekten
  • Reiseversicherungen
  • Transfer zwischen den verschiedenen Standorten
  • Ggf. Gebühren für ein Visum
  • Persönliche Ausgaben und fakultative Ausflüge
  • Flughafentransfer

Neuseeland

StartterminDauerPreisNATUCATE-ID V.NZ-001
2 Wochen 800 €
4 Wochen 1.350 €
6 Wochen 1.950 €
8 Wochen 2.550 €
10 Wochen 3.150 €
12 Wochen 3.750 €

Standorte: Wellington (North Island), Auckland (North Island), Christchurch (South Island)

Anforderungen

Anforderungen

Für die Teilnahme am Projekt musst Du mindestens 18 Jahre alt sein und Dich auf Englisch mit Deinem Team verständigen können. Wichtig ist zudem, dass Du körperlich fit bist, um die tägliche Arbeit unter freiem Himmel meistern zu können. Abhängig von der jeweiligen Jahreszeit kann die Arbeit entweder durch starke Hitze, Regen oder aber Minusgrade erschwert werden. Hinzu kommt, dass Du teilweise längere Wanderungen auf unwegsamen Pfaden absolvieren musst, um den Arbeitsplatz zu erreichen. Aus diesem Grund wird eine ärztliche Bescheinigung über Deinen Gesundheitszustand und Deine körperliche Fitness für die vollständige Bewerbung benötigt. Darüber hinaus sind keine speziellen Fachkenntnisse oder Fähigkeiten erforderlich.

Details Freiwilligenarbeit in Neuseeland

Projektdetails
Länderinformationen
Blog
Erfahrungsbericht

Freiwilligenarbeit Neuseeland

Du startest Deine Freiwilligenarbeit in Neuseeland mit einer Informationsveranstaltung, die freitags um 11 Uhr in den jeweiligen Büros unserer Partner in Auckland, Wellington oder Punakaiki (via Christchurch), stattfinden. Die freiwilligen Helfer werden je nach aktuellem Bedarf verschiedenen Projekten zugeteilt. In dem Seminar erfährst Du alles über das Projekt, das Dich vor Ort erwartet, die jeweiligen Sicherheitsvorkehrungen und das angemessene Verhalten vor Ort. Deshalb solltest Du durch die frühzeitige Anreise sicherstellen, dass Du dieses Seminar nicht verpasst. Anschließend kannst Du Dein erstes Wochenende in Neuseeland genießen, die jeweilige Stadt erkunden und Deinen Jetlag auskurieren. Montagmorgen lernst Du Deine Gruppenmitglieder kennen und brichst mit ihnen zum Projektstandort auf. Während des Projekts arbeitest Du generell montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. In der Regel sind die Projekte auf ein bis zwei Wochen ausgelegt, im Fall von abgelegenen Projektstandorten ist es auch möglich, dass die Aufenthaltsdauer zehn Tage beträgt, was durch mehrere freie Tage ausgeglichen wird. Die Projekte enden an einem Freitagnachmittag, sodass Du das anschließende Wochenende nach Belieben gestalten kannst. Wenn Du im Anschluss an einem weiteren Projekt in einer anderen Region teilnehmen möchtest, solltest Du am Wochenende Deinen Transfer zum neuen Standort organisieren.

 

Die Projekte in Neuseeland beginnen jeweils freitagmorgens um 11 Uhr und enden freitags gegen Nachmittag. In der Regel dauern sie ein bis zwei Wochen und starten von den Standorten Auckland, Wellington und Punakaiki aus. Du kannst eine Aufenthaltsdauer zwischen zwei und zwölf Wochen wählen. Jedes Jahr am 23.12. schließt das Programm, weshalb der letzte Starttermin eine Woche vor Weihnachten ist.

Als deutscher Tourist kannst Du Dich bis zu drei Monate ohne ein Visum in Neuseeland aufhalten. Bei Deiner Ankunft wird Dir eine zweckbezogene Einreiseerlaubnis ausgestellt. Dafür musst Du eine Bestätigung über finanzielle Mittel in ausreichender Höhe und ein Rück- oder Weiterflugticket vorlegen, das Deine Ausreise bis zum Ablauf der drei Monate bestätigt.


Unterkunft

Unterkunft im Projekt

Deine Unterbringung hängt vom jeweiligen Projekt und dessen Standort ab und kann in Mehrbettzimmern in Hostels, Hütten oder Caravans und vereinzelt auch im Zelt erfolgen. Die Unterkünfte, die Du mit Deinem internationalen Team bewohnst, befinden sich in den meisten Fällen direkt an den Projektstandorten. In Deiner Arbeitszeit und am Wochenende wirst Du mit drei Mahlzeiten täglich versorgt, wobei Du die Mahlzeiten zusammen mit Deinen Teammitgliedern zubereitest. Auch für die Sauberkeit in den Unterkünften ist die ganze Gruppe verantwortlich. Zum Frühstück werden Müsli, Toast oder Brot sowie Kaffee und Tee angeboten. Mittags kannst Du Dir Sandwiches zubereiten und es steht eine Auswahl lokaler Früchte bereit. Abends kocht die Gruppe gemeinsam eine warme Mahlzeit.

 

Jeder, der Freiwilligenarbeit im Ausland leisten möchte, sollte sich auf bedeutend ungewohnte Lebensstandards in seinem Gastland einstellen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass eine gewisse Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bezüglich der zur Verfügung gestellten Unterkünfte und Sanitäranlagen erforderlich ist. Diese sind äußerst einfach gehalten und – je nach Projekt – nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Die Ausstattung beschränkt sich nur auf das Notwendigste; eine Klimaanlage ist nicht vorhanden. Auch gelegentliche Strom- und Wasserausfälle sind je nach Gastland nichts Ungewöhnliches. Bei konkreten Fragen zu Deiner Unterkunft sprich uns bitte direkt an – Wir möchten Dich bestmöglich auf Deinen Auslandsaufenthalt vorbereiten und legen daher viel Wert darauf, Dich umfassend zu informieren.


Freizeit

Freizeit

Solltest Du Dir längere Zeit zwischen zwei Projekten freinehmen wollen, empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Rundreise zu unternehmen, um die faszinierende Schönheit des Landes in vollen Zügen zu genießen. Du kannst die unzähligen geschützten Naturareale in den Nationalparks besuchen und dabei heiße Quellen, Geysire und Gletscher bestaunen oder die Fjorde im Süden erkunden. Die Freizeitgestaltung der outdoorbegeisterten Kiwis ist mindestens ebenso spannend wie die abwechslungsreiche Landschaft des Landes. Die Begriffe Neuseeland und Freizeit verbinden die meisten wohl mit den populären Sportarten Rugby und Segeln. Darüber hinaus gibt es aber viele andere Freizeitmöglichkeiten zu Land und zu Wasser: Neben Tauchen, Kajakfahren oder Surfen können Abenteuerlustige sich auch am Rafting oder Zorbing versuchen. Den Nervenkitzel schlechthin bietet ein Bungeesprung vom Skytower in Auckland oder am Lake Taupo, bei dem Du sogar in den Waikato Fluss eintauchst. Darüber hinaus gibt es diverse Möglichkeiten zum Fallschirmspringen und auch Skigebiete locken mit tollen Angeboten. Neben solchen Freizeitmöglichkeiten kannst Du aber auch einfach die vielen malerischen Strände der Inseln genießen und die Seele baumeln lassen.


Hintergrund des Projekts

Die Natur Neuseelands ist eine der außergewöhnlichsten der Welt. Aufgrund seiner isolierten Lage konnten sich auf dem Inselstaat im Laufe der Jahrmillionen viele endemische (nur dort beheimatete) Tier- und Pflanzenarten entwickeln. Da in Neuseeland natürlicherweise keine Landsäugetiere vorkommen, wurden viele entsprechende ökologische Nischen von Vögeln eingenommen. So spielen insbesondere flugunfähige Vögel wie der Riesenpapagei Kakapo oder der bekannte Kiwi eine wichtige Rolle für das Ökosystem. Vor allem seit Besiedlung Neuseelands durch den Menschen und den damit eingeschleppten Landsäugetieren wie Katzen, Hunde und Ratten sind viele der einzigartigen Vogelarten zum Teil stark bedroht. Außerdem stellen anthropogene (menschliche) Umweltverschmutzung, Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft sowie der Klimawandel eine immer größere Gefahr für die sensiblen Lebensgemeinschaften dar. Ein umfassendes Umweltmonitoring sowie Natur- und Artenschutzmaßnahmen sind daher von essenzieller Bedeutung für das Fortbestehen der natürlichen Biodiversität Neuseelands.

Fragen oder Anregungen? — Wir rufen Dich gerne zurück.