Freiwilligenarbeit Familienabenteuer in Namibia

Freiwilligenarbeit zum Schutz von Wüstenelefanten

Volunteering mit der ganzen Familie

Erkunde Namibia mit der ganzen Familie und trage im Rahmen eines faszinierenden Artenschutzprojekts zum Schutz gefährdeter Wüstenelefanten bei. Zusammen erlebt Ihr ein unvergessliches Outdoor-Abenteuer in der wilden Natur, habt die Chance auf einzigartige Wildlife-Sichtungen und erhaltet durch den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung authentische Einblicke in die Kultur Namibias. Während Ihr die ersten Tage an einem sogenannten „Building Project“ mitwirkt, das an einer Grundschule in Erongo zur Eindämmung des Human-Wildlife-Konflikts durchgeführt wird, verbringt Ihr den zweiten Teil des Kurses mit Streiffahrten durch die Erongoregion sowie damit, wichtige Daten zum Schutz der bedrohten Wüstenelefanten zu sammeln. Dabei habt Ihr die Chance, neben diesen eindrucksvollen Tieren eine Vielzahl an weiteren Wildtieren wie Nashörnern, Kudus, Giraffen, Zebras und Springböcken zu beobachten. Erlebe Namibia auf unvergessliche Weise und entdecke als Volunteer gemeinsam mit Deiner Familie die Heimat der Wüstenelefanten.

Reisende nach Namibia erleben ein Land der Gegensätze: In Küstennähe gelegene Wüstenlandschaften, bizarre Bergformationen und steinige Hochplateaus sowie sattgrüne Flusslandschaften. Das Artenschutzprojekt ist hauptsächlich in der bergigen Landschaft der Erongoregion aktiv. Im Süden Erongos befindet sich das gewaltige Brandbergmassiv, dessen höchster Punkt mit einer Höhe von knapp 2.600 Metern der Berg Königstein darstellt. Je weiter nördlich man sich bewegt, desto hügeliger und vegetationsreicher wird die Landschaft. Trotz des trockenen Klimas und der geringen Wasserressourcen ist die Region Lebensraum zahlreicher Wildtiere, wie etwa von Wüstenelefanten, Leoparden, Giraffen, Zebras, Löwen und Nashörnern. Reise ins südliche Afrika und erlebe ein unvergessliches Familienabenteuer in der unberührten, wilden Natur Namibias.

Leistungen Unsere Leistungen im Überblick

Im Preis enthalten

  • Platzierung im Projekt
  • Unterkunft während des Projekts
  • Unterstützung bei der Reiseplanung
  • Verpflegung während des Projekts
  • Hilfe bei der Auswahl der Reiseversicherung
  • Transfer zwischen den Projekten
  • Hilfe bei der Flugbuchung
  • Englischsprachige Projektleitung durch erfahrene Mitarbeiter
  • Informationsmaterial vor Abreise
  • 24/7-Support während des Projekts

Nicht im Preis enthalten

  • Hin- und Rückflug
  • Flughafentransfer
  • Reiseversicherungen
  • Unterkunft in Swakopmund
  • Ggf. Gebühren für ein Visum
  • Persönliche Ausgaben und fakultative Ausflüge

Namibia | Erwachsene

StartterminDauerPreisNATUCATE-ID V.NA-002
10 Tage 1.100 €

Buchungshinweis : Deine Buchung bei NATUCATE erfolgt nach deutschem Reiserecht. Dies umfasst auch den Erhalt eines Reise-Sicherungsscheins.

Namibia | Kinder

StartterminDauerPreisNATUCATE-ID V.NA-002
10 Tage 1.000 €

Buchungshinweis : Deine Buchung bei NATUCATE erfolgt nach deutschem Reiserecht. Dies umfasst auch den Erhalt eines Reise-Sicherungsscheins.

Der angegebene Preis gilt für Kinder bis einschließlich 12 Jahre

Anforderungen

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnahme am Projekt erfordert grundlegende Englischkenntnisse und für die Kinder ein Mindestalter von 8 Jahren. Die Fitness von Dir und Deiner Familie sollte es erlauben, auch bei hohen Temperaturen wandern und arbeiten zu können. Die Motivation und Einstellung, die für die Bereicherung eines ernsthaften Artenschutzprojektes notwendig sind, zählen ferner zu wesentlichen Voraussetzungen. Wir bitten außerdem jeden Teilnehmer darum, stets im Bewusstsein zu behalten, dass das empfindliche Ökosystem der Erongoregion weitestgehend unberührt ist und keine Touristenattraktion darstellt.

Details Freiwilligenarbeit in Namibia

Familienvolunteering in Namibia

Du reist mit Deiner Familie entweder am Tag des Projektstarts, vorzugsweise jedoch einen Tag früher in Swakopmund an und verbringst eine Nacht in der Stadt. Am folgenden Morgen werdet Ihr abgeholt und in Euer Basiscamp für die ersten Tage gebracht. Nachdem Ihr und Eure Gruppe Euch eingerichtet habt, erhaltet Ihr am Abend eine Einführung in das Projekt, seine Ziele und den geplanten Ablauf.

Am nächsten Morgen macht Ihr Euch gemeinsam mit Eurem Kursleiter auf den Weg zu einer Grundschule, einige Gehminuten von Eurem Basiscamp entfernt. Einzigartig ist die vor allem die Nähe, die zwischen der Schule sowie dem Dorf, in dem sie liegt, und den heimischen Elefanten besteht. Hauptaufgabe des zunächst anstehenden „Building Projects“ ist es, durch gezielte bauliche Maßnahmen zur Eindämmung des vorherrschenden Human-Wildlife-Konflikts beizutragen. Die Menschen vor Ort nehmen die Elefanten oftmals als Bedrohung wahr – eine Einstellung, die wiederum zur Bedrohung für die Tiere werden kann. Das Projekt zielt darauf ab, den Menschen Wege aufzuzeigen, wie ein friedliches Zusammenleben zwischen ihnen und den Tieren funktionieren kann und somit ein Umdenken in der Bevölkerung zu bewirken. Während der ersten Tage im Projekt besteht also nicht nur die Möglichkeit, einen konkreten Beitrag zur Reduzierung des Human-Wildlife-Konflikts zu leisten, sondern durch den Kontakt zur Bevölkerung ebenso einen authentischen Einblick in die namibische Lebensart zu erhalten.

 

Nach Abschluss des Schulprojekts pausiert Eure Gruppe für einen Tag, bevor am nächsten Tag die „Patrol Days“, die Tage der Streiffahrten, beginnen. Diese Fahrten dienen vor allem zwei Zwecken: Zum einen soll Präsenz in der für Elefanten kritischen Region gezeigt und sichergestellt werden, dass die Tiere keine Verletzungen aufweisen. Zum zweiten müssen Identifikationsdaten für ‚neue‘ Elefantenherden im Norden der Region zusammengetragen werden, da diese eine zunehmende Beeinträchtigung für ansässige Farmen darstellen. Um diesen Aufgaben nachzugehen, durchstreift Ihr während der „Patrol Days“ im Geländewagen das wilde Hinterland Namibias und zeichnet die notwendigen Daten auf. Zusätzlich eingebaute Fußaktivitäten sorgen auf jeder dieser Fahrten für Abwechslung; besonders für die Kinder. Euer erfahrener Kursguide ist stets darum bemüht, grundlegende Tracking-Kenntnisse zum Aufspüren der Elefanten zu vermitteln und sein Wissen über die einheimische Tier- und Pflanzenwelt mit Euch zu teilen. Jeden Abend schlagt Ihr Euer Lager an einem anderen Ort in der Wildnis auf und übernachtet unter Namibias atemberaubendem Sternenhimmel. Am letzten Tag dieser „Patrol Days“ kehrt Ihr zur Mittagszeit in Euer Basiscamp zurück und lasst das Volunteer-Abenteuer bei Lagerfeuerschein gemeinsam ausklingen. Am nächsten Morgen tretet Ihr – gewiss um zahlreiche kulturelle Einblicke und Wildlife-Sichtungen reicher – zusammen den Rückweg nach Swakopmund an.

Gewiss haben einige der Teilnehmer unserer Projekte im südlichen Afrika den Wunsch, möglichst viele Tiere in freier Wildbahn zu sichten. Dies ist jedoch ein Ziel, das abhängig von zahlreichen Faktoren ist. Da sich die Natur nicht nach dem Menschen richtet, bitten wir um Verständnis dafür, dass NATUCATE keine Garantie für vielfältige Tiersichtungen, insbesondere der Big 5, übernehmen kann. Eine solche Garantie zeugt in unseren Augen nicht von Seriosität und widerspricht unserer Unternehmensphilosophie.


Unterkunft

Eure Unterkunft

Eure Volunteerzeit beginnt und endet in Swakopmund an der Ostküste Namibias. Nachdem Du und Deine Familie eine Nacht in der Stadt verbracht habt, werdet Ihr abgeholt und zu einem Basislager etwa 120 Kilometer nördlich des Ortes Omaruru gefahren, in welchem Ihr die knappe erste Woche über schlaft und esst. In der Regel übernachtet Ihr am Lagerfeuer unter freiem Sternenhimmel, an dem auch gekocht und gemeinsam gegessen wird. Der „Küchendienst“ wird jeden Tag von einer anderen Familie übernommen, was die Zubereitung des Frühstücks, Mittagessens sowie Abendmahls umfasst.

Der zweite Teil des Projekts besteht im Allgemeinen aus dem Aufspüren und Folgen der Wüstenelefanten, wobei Ihr Euer Camp stets an verschiedenen, spektakulären Orten aufschlagt und unter freiem Himmel übernachtet. Nach zehn Tagen endet das Projekt und Ihr macht Euch auf den Weg zurück nach Swakopmund.

Jeder, der Freiwilligenarbeit im Ausland leisten möchte, sollte sich auf bedeutend ungewohnte Lebensstandards in seinem Gastland einstellen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass eine gewisse Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bezüglich der zur Verfügung gestellten Unterkünfte und Sanitäranlagen erforderlich ist. Diese sind äußerst einfach gehalten und – je nach Projekt – nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Die Ausstattung beschränkt sich nur auf das Notwendigste; eine Klimaanlage ist nicht vorhanden. Auch gelegentliche Strom- und Wasserausfälle sind je nach Gastland nichts Ungewöhnliches. Bei konkreten Fragen zu Deiner Unterkunft sprich uns bitte direkt an – Wir möchten Dich bestmöglich auf Deinen Auslandsaufenthalt vorbereiten und legen daher viel Wert darauf, Dich umfassend zu informieren.


Freizeit

Freizeit

Nach dem Abendessen habt Ihr Zeit, auszuspannen und den Tag bei Lagerfeuerschein gemeinsam ausklingen zu lassen. Zwischen den „Building Days“ und „Patrol Days“ hat Eure Gruppe ferner einen ganzen Tag frei, um sich zu erholen und die Umgebung des Basiscamps auszukundschaften. Alle Interessierten können zudem an einer Buschwanderung teilnehmen, auf der ihnen der Kursguide wertvolle Kenntnisse über die Natur Namibias, über nutz- und essbare Pflanzen sowie wichtige Fertigkeiten für das Leben in der Wildnis vermittelt.


Hintergrund

Hintergrund des Projekts

Dort, wo der Mensch in den Lebensraum von Tieren vordringt und damit Konflikte zwischen beiden entstehen, wird oftmals Artenschutz notwendig. Der seltene afrikanische Wüstenelefant, der unter anderem in Namibias Erongoregion verbreitet ist, ist in solch einen Konflikt verwickelt. Die Bevölkerung nutzt oftmals dieselben Wasserquellen wie die Elefanten und macht sie ihnen dadurch unzugänglich. Auf der Suche nach neuen Wasserquellen dringen die Tiere angetrieben von ihrem natürlichen Instinkt immer weiter in die menschlichen Siedlungen vor und fügen der dortigen Infrastruktur unbewusst Schaden zu. Indem die Bevölkerung als Reaktion darauf versucht, die Tiere zu vertreiben, kommt es immer wieder zur Verwundung oder sogar zum Tod der Elefanten. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Elefanten durch bauliche Maßnahmen davor zu bewahren, sich in menschliche Siedlungen zu verirren und somit zu einem friedlichen Zusammenleben zwischen Mensch und Tier beizutragen.

Fragen oder Anregungen? — Wir rufen Dich gerne zurück.