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Reise­infor­ma­tionen Namibia: Damar­a­land

Das im Westen von Namibia gelegene Damaraland beeindruckt durch raue Weiten, bizarre Felsformationen, Hügel, Schluchten und einen dennoch reichen Wildtierbestand. Erfahre in unserem Blog mehr über das besondere Gebiet

Ann-Kathrin
Ratgeber
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Das Damaraland liegt im Nordwesten Namibias. Geprägt von Schluchten, Hügeln und Tafelbergen gehört es zu den eindrucksvollsten und interessantesten Gebieten des Landes.

Die außergewöhnlichen Landschaftsformen und die der Dürre und Trockenheit trotzende Tierwelt begeistern die Besucher der Region immer wieder aufs Neue. Insbesondere im Westen lassen sich neben den beeindruckenden Wüstenelefanten auch Populationen des stark gefährdeten Spitzmaulnashorns finden.

Und auch kulturell hat Damaraland einiges zu bieten: So können in Rahmen eines Besuchs der Spitzkoppe, des Brandbergs oder von Twyfelfontein jahrtausendealte Fels- und Höhlenmalereien begutachtet werden. Damaraland – ein echtes Highlight einer Reise durch die Weiten Namibias.

Steckbrief

Name
Damaraland

Lage
Im Nordwesten Namibias, in etwa gelegen zwischen dem Brandberg und dem kleinen Ort Sesfontein

Größe
ca. 48.000 km²

Tiere
Elefanten, Nashörner, Löwen, Giraffen, Zebras, Straußen, diverse Antilopen

Beste Reisezeit
Mai bis November

Highlights
Die Landschaft und wilde Tierwelt an sich, der Brandberg, die Spitzkoppe, Twyfelfontein

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Vor Ort im Damaraland

Lage, Geographie und Klima des Damaralands

Beim etwa 48.000 km² umfassenden Damaraland handelt es sich um ein dünn besiedeltes Gebiet im Nordwesten Namibias. Im Norden grenzt es an das Kaokoveld, im Süden an das Brandbergmassiv und im Westen an die Skelettküste. Die Landschaft ist vornehmlich trocken, ausgedörrt und karg und wechselt zwischen Gebirgszügen und steinigen Ebenen.

Insbesondere der namibische Sommer (November bis März) bringt im Damaraland sehr hohe Temperaturen mit sich, teilweise bis zu 40°C. Das ganze Jahr über regnet es nur sehr wenig bis gar nicht. Große, trockene Flussbetten durchziehen das Damaraland. Diese können sich nach starkem Regen für wenige Stunden in reißende Flüsse verwandeln.

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Flora und Fauna im Damaraland

Trockene Wüsten, raue Berge, dornige Hochebenen und endlos erscheinende Mondlandschaften kennzeichnen das Erscheinungsbild im Damaraland. Doch der Schein einer ausgestorbenen Gegend trügt, denn eine Vielzahl von Tieren hat sich den extremen Lebensbedingungen im Laufe der Zeit perfekt angepasst.

So können Besucher des Gebiets unter anderem Elefanten, Giraffen, Zebras, Löwen, diverse Antilopen, Spitzmaulnashörner, Straußen und weiteres Wildlife antreffen.

Die Flora des Damaralands umfasst zahlreiche endemische Wüstenpflanzen, so etwa die giftige Euphorbia Damarana oder die bizarr erscheinende Welwitschie. Eine üppige Vegetation darf jedoch nicht erwartet werden – das Damaraland besticht in erster Linie durch seine felsige, zerklüftete Landschaft von wunderbar rauer Schönheit.

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Highlights im Damaraland

Ein Highlight im Damaraland ist zweifelsohne die raue, mondähnliche Landschaft mit seiner anpassungsfähigen und erstaunlich artenreichen Tierwelt.

Insbesondere im Norden der Region, im ausgetrockneten Flussbett des Huab Rivers, können mit etwas Glück Populationen der faszinierenden Wüstenelefanten angetroffen werden. Und auch die seltenen Wüstenlöwen, die stark vom Aussterben bedroht sind, versetzen bei einer Begegnung in absolutes Staunen.

Landschaftlich atemberaubend sind außerdem das mächtige Brandbergmassiv, die knapp 1180m hohe Spitzkoppe ebenso wie der Versteinerte Wald in Kunene, der seinen Namen aufgrund seiner mehrere Hundert Millionen Jahre alten, fossilen Baumstämme trägt.

Ferner werden Kulturinteressierten zahlreiche Möglichkeiten geboten, mehr über die Geschichte dieser einzigartigen Region zu erfahren. So können etwa in Twyfelfontein, erstes UNESCO-Welterbe in Namibia, jahrtausendealte Felsmalereien der San bestaunt werden.

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