Freiwil­li­gen­ar­beit Namibia – Victoria

Freiwilligenarbeit zum Schutz der Wüstenelefanten: In unserem Feedbackbogen schildert Victoria ihre Zeit als Artenschutz-Volunteer in Namibia. Im Folgenden erfährst Du mehr.

Ein Projketleiter und eine Freiwillige schauen in die Ferne der Savanne Namibias
Victoria
Erfah­rungs­be­richte
Ein Projketleiter und eine Freiwillige schauen in die Ferne der Savanne Namibias

Steckbrief

Name: Victoria

Alter: 22

Projekt: Freiwilligenarbeit zum Schutz von Wüstenelefanten in Namibia

Einsatzort: Damaraland/Namibia

Zeitraum: Anfang Februar bis Anfang März 2018 – insgesamt 4 Wochen

Bewertung

Betreuung durch das NATUCATE-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit in Namibia – Feedback: Sieben Fragen an Victoria

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

Unsere Aufgabe als Freiwillige war es, in der ersten Woche im Team eine Mauer als Schutzvorrichtung um einen Wassertank zu bauen. Nach dem Frühstück ging es um 7 Uhr morgens los mit dem Arbeiten – mit Kaffee-, Tee- und Lunchpausen bis zum Dinner. In der zweiten Woche ging es darum, Spuren der Elefanten und anderer Tiere zu entdecken, diese zu finden und Daten zu sammeln, bevor wir die Abende am Lagerfeuer in der freien Wildnis ausklingen ließen.

2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Die größte Herausforderung war es eine Woche lang in der Wüstenhitze auf Elektrizität, Toiletten und Duschen zu verzichten – am Ende war es allerdings kein Problem!

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Die Mischung des Projektes war perfekt! Nach harter Arbeit in der ersten Woche, gab es die Belohnung mit einer schönen Dusche und dem Beobachten von Elefantenherden in der freien Natur, auch wenn die Fahrten manchmal ganz schön anstrengend waren. Das ganze Team hat den Trip wundervoll und spaßig gemacht. Die Sonnenuntergänge und das Schlafen unter dem gigantischen Sternenhimmel bleiben unvergesslich.

Artenschutz in Namibia: Eine Elefantenkarawane durchquert die Savanne
Auslandsaufenthalt in Namibia: Mehrere Elefanten stehen im Schatten oder gehen durch die Landschaft

4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Ich wusste, dass es anstrengend, einfach und ein pures Abenteuer wird und meine Erwartungen wurden eher übertroffen. Leckeres, abwechslungsreiches Essen (außer das morgendliche Porridge), ein wunderschönes Camp und tolle Menschen im Team.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Ich habe den Trip mit einer weiteren Reise nach Kapstadt verbunden und kann jedem empfehlen, vor, nach dem Trip oder am Wochenende zwischendurch Ausflüge zu machen.

Freiwilligenarbeit in Namibia umfasst auch das Beobachten von Elefanten
Gap Year in Namibia: Eine unbefestigte Strasse mit einer Wasserstelle verschwindet im Horizont
Ein Camp fuer die Volunteere mit Feuerstelle fuer die Verpflegung

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben, die das Projekt machen wollen?

Dieses Projekt erfüllt wirklich seinen Zweck und bringt etwas für die Menschen in der Gegend. Wenn man lieber viele Tiere sehen möchte, sich ausruhen möchte und den ganzen Tag laut Musik hören möchte, sollte man eher eine Safari oder einen richtigen Urlaub buchen. Wer sich wirklich für die Natur interessiert, diese schätzt, mitarbeitet und Elefanten in ihrer freien Umgebung beobachten möchte, für den- oder diejenige ist es genau das Richtige.

7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

Ich schätze 300 Euro (4 Wochen).

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