Trails Guide Südafrika – Tadjara

Ranger-Kurs in Afrika: Inmitten der Wildnis des südlichen Afrikas hat Tadjara eine unvergessliche Ausbildung zum Trails Guide genossen. Erfahrt mehr über ihr Abenteuer

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Tadjara
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Tadjara

Alter: 22

Projekt: Trails Guide Kurs in Südafrika

Einsatzort: Makuleke in Südafrika

Zeitraum: Ende September bis Ende Oktober 2019 – 4 Wochen

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Trails Guide-Kurs in Südafrika – Feedback: Acht Fragen an Tadjara

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Kurs geben?
Im Trails Guide-Kurs geht es darum, zu lernen, wie man sich potentiell gefährlichen Tieren zu Fuß nähern kann, ohne dass jemandem etwas passiert. Also weder Tier, Mensch noch Umwelt. In diesem Kurs geht es weniger um das Wissen über die Tiere, als mehr um ihre Verhaltensweisen.
Außerdem lernt man sich in seiner Umgebung anhand der Natur zu bewegen und zu orientieren. Man lernt, auf die Sonne, den Wind und die Geräusche zu achten. Alle Sinne des Menschen werden gefördert und gestärkt. Diese Dinge sind auch beim Level 1 schon wichtig – aber wenn man zu Fuß unterwegs ist, sind sie noch viel wichtiger.
Hinzu kommt der Umgang eines Großkalibers (.375 oder .458). Es werden mehrere Tage auf der Shooting-Range verbracht um den professionellen Umgang zu lernen. Und auch im Camp wird genügend Zeit investiert, um Trockenübungen zu machen.
Mehrheitlich geht es aber in dem Kurs darum zu laufen und seine Erfahrungen im Busch zu sammeln. Zweimal am Tag geht es raus und es wird gelaufen und Praktisches gelernt.

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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Kurses?
Es sind lange Tage, die mit viel Lernen verbunden sind. Man muss sich ein bisschen darauf einstellen, dass die Zeit zum Lernen eher knapp ist. Eine sehr große Herausforderung kann auch das 7/24-Aufeinandersitzen der Gruppe sein.
Die andere Herausforderung war sicher das Gewicht des Gewehres. Ich bin nicht wahnsinnig groß und somit hatte ich etwas Mühe, mich an das Gewicht und die Länge des Laufs zu gewöhnen.

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?
Makuleke ist einfach ein spezieller Platz. Es gibt nichts, was einem da nicht gefallen kann. Die Concession ist so vielfältig gegliedert, dass es jeden Tag etwas zu sehen gibt, was man noch nie gesehen hat. Makuleke lässt einen wieder wie ein Kind mit weiten Augen und offenem Kiefer herumlaufen.

4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Kurs gereist bist?
Ich hatte keine bestimmten Erwartungen, da ich den Kurs schon einmal besucht habe.

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5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?
Ich habe gelernt, gelernt und noch mehr gelernt. Das Problem bei mir war definitiv die englische Sprache. Eine Unterhaltung zu führen ist kein Problem, aber dann tatsächlich hochenglisches Biologiewissen aufzunehmen war doch schwerer als gedacht. Vor allem musste ich alles vorher auf Deutsch übersetzen, um das Gelernte zu verstehen und dann auch wieder in meinen eigenen Worten ins Englische fassen. Eine Mitschülerin und ich haben deswegen mehr Zeit gebraucht als andere. Zudem wollten wir auch unbedingt mehr Vögel lernen und uns die botanischen Namen der Bäume endlich merken. Dafür sind wir stundenlang im Camp herumgestolpert und haben uns die Bäume angeschaut. Natürlich braucht man dieses Wissen grundsätzlich nur für die Field Ops, aber schließlich ist man ja im Busch, um auch über alle seine Lebewesen Bescheid zu wissen.

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben?
Man sollte meiner Meinung nach, wenn man noch nie geschossen hat, das Schießtraining bei EcoTraining und nicht im Voraus machen. Um wirklich Übung zu erhalten und um sich auch an das Gewicht des Gewehrs zu gewöhnen, sollte man die Möglichkeit mit EcoTraining in Anspruch nehmen. Vor allem für kleine Leute und/oder Sportmuffel (ich bin unter 1.60m und ein riesiger Sportmuffel) lohnt es sich, so viele Trockenübungen im Camp zu machen wie möglich.

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7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?
Ich habe pro Woche ca. 500-700 ZAR ausgegeben. Das kommt ganz darauf an, wie man seinen Getränkekonsum in Schach hält.

8) Hier ist noch Platz für sonstige Anregungen oder Berichte von Dir:
Danke vielmals für die Organisation und die Hilfe vor, während und nach dem Kurs.

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