Natucate

Freiwil­li­gen­ar­beit Neusee­land – Kristina

Kristina hat sich als freiwillige Helferin für den Erhalt von Neuseelands einzigartigen Naturlandschaften eingesetzt. Der folgende Bericht gibt Auskunft über ihre Zeit als Volunteer.

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Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Kristina

Alter: 19

Projekt: Naturschutz in Neuseeland

Einsatzorte: Auckland und Christchurch

Zeitraum: Mitte November bis Mitte Februar – 8 Wochen

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit in Neuseeland – Feedback: Acht Fragen an Kristina

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

Unsere Tätigkeiten ähnelten sehr sich an beiden Standorten. Die meiste Zeit unserer Arbeit verbrachten wir mit "Weeding", also Unkraut jäten, um die einheimischen Pflanzen aus Neuseeland zu schützen, die von den invasiven Arten immer mehr verdrängt werden. Außerdem haben wir oft in der "Nursery" geholfen, neuseeländische Bäume zu züchten und auszusetzen, um neuen Lebensraum für die neuseeländischen Vögel zu schaffen. Einige weitere Aufgaben waren Müll aufsammeln, Fallen überprüfen und alte Wanderwege wiederherstellen. Die Teamleader haben sich immer Mühe gegeben, abwechslungsreiche Aufgaben für uns zu finden und haben, wenn wir uns zu sehr gelangweilt haben, die Arbeit auch mal eher beendet :)

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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

8 Wochen lang mit Leuten zusammenzuleben, die man kaum kennt, ist anstrengender als ich dachte. Vor allem wenn man sich ein einziges Bad mit 10 Personen teilen muss.

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Nicht so gut fand ich die teilweise eintönige Arbeit, die sich schon mal lang hinziehen kann, wenn man, z.B. den ganzen Tag mit einem Spachtel kleine Setzlinge einpflanzen muss. Doch die Abende mit der Gruppe haben solche Arbeitstage meistens wieder wett gemacht. Besonders gut gefallen hingegen haben mir die zwei Wochen an der Westküste Neuseelands in Punakaiki. Dorthin fährt man von Christchurch aus 2 Stunden und wohnt mit dem Team in einem Beachcamp 10 Minuten von den berühmten Pancake Rocks und 2 Minuten vom Strand entfernt. Auch zu einem Fluss mit wunderschönen Höhlen läuft man nicht lang. Außerdem waren alle Teamleader, sowohl in Auckland als auch in Christchurch, sehr nett und sind mit uns nach der Arbeit zum Strand gefahren, Fish & Chips essen gegangen oder haben nachts eine Wanderung unternommen, um uns blaue, leuchtende Glühwürmchen, wie in den (teuren) Waitomo Caves, (kostenlos) im Wald zu zeigen.

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4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist? Wenn ja, wurden Deine Erwartungen erfüllt, enttäuscht oder vielleicht übertroffen?

Ich hatte keine bzw. neutrale Erwartungen, um nicht enttäuscht zu werden.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

An den Wochenenden hat man immer Zeit, alleine oder in der Gruppe etwas zu unternehmen, solange man es mit dem Büro in Neuseeland abspricht. Ich würde aber auf jeden Fall vor oder nach dem Projekt einige Zeit einplanen, um durch Neuseeland zu reisen, sonst ärgert man sich hinterher, so lange geflogen zu sein, um die meiste Zeit zu arbeiten und die schönsten Orte von Neuseeland verpasst zu haben.
Ausflüge für Wochenenden:

Auckland:

  • Queen Street und Skytower in Auckland
  • Hobbiton
  • Rotorua
  • Waitomo Caves
  • Hot Water Beach
  • Tongariro Crossing
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Christchurch:

  • New Brighton Beach
  • "The Cuban" (Bar in Christchurch)
  • Hochseilgarten
  • Märkte in und um Christchurch
  • Mount Cook
  • Schwimmen mit Delfinen in Akaroa oder Kaikoura (1 1/2 bzw. 3 Stunden von Christchurch)

6) Welche Tipps/Empfehlungen würdest Du anderen Teilnehmern geben?

Neuseeland ist ziemlich teuer, daher würde ich auf jeden Fall ein größeres, zusätzliches Budget einplanen. Außerdem würde ich das Projekt nicht länger als 2 Wochen absolvieren, da die Arbeit doch recht schnell eintönig wird und man sich nach Abwechslung sehnt. Wenn man eine längere Zeit im Projekt plant, würde ich definitiv empfehlen, die Standorte zu wechseln und am besten alle drei Orte (Auckland, Wellington und Christchurch) mitzunehmen. Der Transfer klappt normalerweise reibungslos, da zwischen den Städten in Neuseeland Busse von "Intercity" fahren. Auch die Fähre zwischen Nord- und Südinsel kann man problemlos buchen. Nebenbei: Für Intercity gibt es für Touristen, die durch Neuseeland reisen, vorteilhafte Buspässe, wie den sog. Flexipass, bei dem man eine bestimmte Anzahl an Stunden bezahlt, die man dann abfahren kann. Dabei ist auch die Fähre enthalten und die Touren kann man ganz einfach im Internet buchen.

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7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

Das kann ich nicht genau sagen, da es davon abhängt, wie viel man zusätzlich an den Wochenenden unternimmt. Wenn man abgesehen vom Projekt keine weiteren Ausflüge in Neuseeland macht, kommt nur der Bus vom Flughafen zum Projekt dazu. Die Ausflüge können allerdings ganz schön teuer werden, so kostet zum Beispiel der günstigste Ausflug (inklusive Bus) nach Hobbiton 130 NZ$, also etwa 80€. Bei längeren Ausflügen, z.B. nach Rotorua, kommen dann auch noch Übernachtung und Essen dazu.

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8) Hier ist noch Platz für sonstige Anregungen oder Erzählungen von Dir:

Zusammenfassend würde ich das Projekt auf jeden Fall weiterempfehlen! Man ist gut aufgehoben und auch Natucate hat sich sehr gut um mich gekümmert. Ich konnte viel von Neuseelands atemberaubender Natur kennenlernen, auch abseits von den klassischen Touristenpfaden, und habe das Gefühl, etwas zum Umweltschutz beigetragen zu haben. Ich werde meine Erlebnisse dort mit Sicherheit nie wieder vergessen.

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