Freiwil­li­gen­ar­beit Namibia – Sabrina

Volunteer Sabrina hat sich in Afrika für den Schutz und Erhalt von Namibia's Wüstenelefanten starkgemacht. Der folgende Bericht vermittelt einen Eindruck von ihrer Zeit im Projekt.

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Sabrina
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Sabrina

Alter: 22

Projekt: Elefantenschutz in Namibia

Einsatzorte: Damaraland/Namibia

Zeitraum: Anfang bis Mitte Januar 2019 – 12 Tage

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit in Namibia – Feedback: Sieben Fragen an Sabrina

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

Unser Hauptgedanke im Projekt war der Schutz der Wüstenelefanten. Für die Verbesserung des Verhältnisses zwischen Farmern und Elefanten gehörte der Mauerbau in der ersten von insgesamt zwei Projektwochen zu unserer Haupttätigkeit. Damit die durstigen Elefanten auf der Suche nach einer Wasserquelle nicht den Wassertank der Farmer zerstören, bauten wir eine Schutzmauer aus eigener Muskelkraft um den Tank herum.
Zu unseren Aufgaben gehörten aber auch die alltäglichen Arbeiten wie Auftischen, Kochen und der Abwasch, sofern man auf dem Einsatzplan stand.

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In der zweiten Projektwoche folgte dann die Belohnung für die harte Arbeit und wir suchten die Elefanten anhand Ihrer Fußabdrücke auf und beobachteten Ihr Verhalten. Für spätere Statistikzwecke notierten wir jeweils auch den genauen Aufenthaltsort der Herden.

2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Einerseits stellte sich der Mauerbau als ziemlich anstrengend heraus, da nur die einfachsten Hilfsmittel zur Verfügung standen und daher sehr viel eigene Muskelkraft benötigt wurde. Andererseits war es das ungewohnte „einfache“ Leben, was aber schlussendlich wiederum das Projekt und das Volunteering ausmachte.

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3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Natürlich war das Beobachten der Wüstenelefanten ein tolles Erlebnis. Allerdings werde ich aber auch das Einschlafen unter dem unglaublich schönen Sternenhimmel nie vergessen, was für mich ein absolutes Highlight war. Auch die wunderschönen Sonnenaufgänge am frühen Morgen sowie die wunderschöne Beleuchtung der Landschaft am Abend bei Sonnenuntergang waren ein Traum.

4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Meine einzigen Erwartungen an das Projekt waren das Auffinden der Wüstenelefanten. Da wir die Elefanten an drei von vier Tagen in der Patrouillewoche zu Gesicht bekamen, wurden meine Erwartungen mehr als erfüllt.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Swakopmund besteht aus einigen schönen Cafés, zum Beispiel das Slowtown Coffee oder, wenn man es eher traditionell mag, das Village Cafe. Daher lohnt es sich auch, ein bis zwei Tage mehr in dem Küstenort einzuplanen, da außer den schönen Plätzen auch noch spannende Aktivitäten in den Sanddünen angeboten werden.

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6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben, die das Projekt machen wollen?

Da Swakopmund ziemlich europäisch ist respektive “deutsch“ kann ich nur empfehlen sich nicht allzu viele Gedanken zu machen, falls man zu Hause nicht alle Gegenstände auf der Packliste besorgen konnte. Es ist einfacher und billiger, sich die fehlenden Sachen vor Ort zu kaufen.

7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

Die Eindeckung mit Snacks über die zwei Wochen verteilt, den Kauf von Souvenirs von den Einheimischen sowie ein Mittag- und das abschließende Abendessen verursachen zusätzliche Kosten. Da aber die Währung in Namibia im Vergleich zu unserer sehr schwach ist, belaufen sich diese Kosten höchstens auf CHF 100-150.—. (100EURO).

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