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Freiwil­li­gen­ar­beit Namibia – Hendrik

Volunteering in Namibia: In seinem Feedback könnt Ihr mehr über Hendriks grandiose Zeit als freiwilliger Helfer in unserem Elefantenschutzprojekt im südlichen Afrika erfahren.

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Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Hendrik

Alter: 20

Projekt: Elefantenschutz in Namibia

Einsatzorte: Damaraland / Namibia

Zeitraum: Mitte Februar bis Mitte März 2019 – 4 Wochen

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit in Namibia – Feedback: Acht Fragen an Hendrik

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?
Ich habe als Volunteer mit einer Gruppe von acht bis vierzehn von internationalen Volunteers beim Elefantenprojekt in Namibia dabei geholfen, Mauern zu bauen, um die lokalen Farmer dabei zu unterstützen, ihre Wassersilos vor Elefanten zu schützen. Die Mauern dienen nicht nur zum Schutz der Bewohner sondern, da Konflikte zwischen Elefanten und Menschen reduziert werden sollen, auch zum Wohle der Elefanten.
Zudem unternahmen wie Fahrten durch die Umgebung des Ugab-Flussbetts und machten uns auf die Suche nach Elefanten und allen anderen größeren Tieren, um diese zu beobachten und deren Position und Gruppe zu fotografieren und zu dokumentieren.

2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?
Das Trinkwasser, welches wir tagelang herumtransportieren, und manches anderes Trinkwasser sind eher gewöhnungsbedürftig. Daher war es für mich die größte Herausforderung, dieses doch sehr interessante Wasser als meinen Freund zu sehen, der mich am Leben hält – und 5-6 Liter am Tag zu trinken.

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3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?
Besonders positiv: Alle Betreuer des Projekts und alle Volunteers, die ich kennenlernen durfte und die alle tolle und herzensgute Menschen sind. Und auch, wenn die stundenlange Suche nach Elefanten von Erfolg gekrönt ist und wir die Chance haben, mehrere Löwen beim Relaxen im Gras zu beobachten. Negativ waren besonders die Mopane-Bees. Lästige, kleine Viecher, die bei hohen Temperaturen dir das Leben zur Hölle machen wollen. Aber keine Angst, die beißen nicht.

4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?
Vollstens erfüllt und auf jeden Fall übertroffen. Absolute Empfehlung für alle, die sich bei noch so großer Hitze den Ruck geben, weiterzumachen und Spaß haben am gemeinsamen Leben in der natürlichen Semi-Wüste Afrikas. Natürlich werden dabei alle Safari-Bedürfnisse vollkommen erfüllt werden – von Skorpionen über Affen bis Giraffen ist wirklich alles dabei. Und natürlich Elefanten.

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5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?
Ja, unbedingt an den Wochenenden (alle 2 Wochen) in Swakopmund etwas unternehmen! Es gibt so viel zu machen! Könnt ihr auch alles vom „Backpackers“ der Unterkunft in Swakopmund aus planen. Und natürlich auch unzählige Restaurants und Bistros zum Schlemmen, nach 2 Wochen Bush-Essen :D

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben?
Frühzeitig einen günstigen Flug raussuchen. Und die 3 wichtigsten Dinge: Sonnencreme. Hygienetücher. Sonnenhut.

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7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?
Ich habe insgesamt circa 300 Euro für Lebensmittel, Essen gehen, Aktivitäten und Transport vor Ort ausgegeben. Ist aber immer gut, mehr auf dem Kreditkartenkonto zum Notfall zu haben, falls doch mal was nicht reicht.

8) Hier ist noch Platz für sonstige Anregungen oder Erzählungen von Dir:
Das Schönste und Überraschendste war der Besuch von einer Elefantenherde am ersten Tag im Base Camp! Wir sind gerade von einer Woche Mauern bauen zurückgekommen und haben unser Gepäck abgelegt, da kommen die gut 10 Elefanten einzeln vom Horizont langsam auf uns zugestampft. Direkt am Base Camp ist eine Wasserstation für die Elefanten aufgebaut mit einem Unterstand daneben mit hervorragendem Blick auf die saufenden und verspielten Elefanten! Das war ein sehr willkommene Begrüßung für uns alle im Camp.

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