Freiwil­li­gen­ar­beit Kanada – Luisa

Luisa verbrachte acht Wochen im wunderschönen Kanada, um sich in unserem Freiwilligenprojekt in Alberta für den Schutz von Pferden starkzumachen. Erfahre hier mehr

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Luisa
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Luisa

Alter: 20

Projekt: Pferdeschutz in Kanada

Einsatzorte: Südliches Alberta

Zeitraum: Mitte März bis Mitte Mai 2020 – 8 Wochen

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Tierschutz in Kanada – Feedback: Sieben Fragen an Luisa

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

  • Fütterung der Pferde und anderer Tiere
  • Geben von Medizin und sonstige anfallende medizinische Versorgung der Tiere
  • Helfen, wo Hilfe gebraucht wird (Feuerholz, aufräumen, ausmisten)
  • Pferde bürsten
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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?
Die extreme Kälte war am Anfang ungewohnt, allerdings gewöhnt man sich nach einigen Wochen daran. Das ist natürlich auch jahreszeitenabhängig :)

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?
Mike und Kathy, die Farmer, sind einfach super. Die beiden brennen für ihre Arbeit, was total inspirierend ist. Dadurch macht die Arbeit mit den beiden einfach nur Spaß, man lernt total viel und hilft gerne, egal, um was es sich bei der Hilfe handelt. Mike hat mir Bobcat fahren beigebracht und mit Kathy war ich in der Stadt Eis essen, beides Erinnerungen, die mir für immer im Gedächtnis bleiben werden. In den ersten 2 Tagen nach meiner Ankunft habe ich den „Auftrag“ bekommen, mich um einen schüchternen Jährling zu kümmern, Aramis. In der ersten Woche haben wir uns aneinander gewöhnt und am Ende meines Aufenthalts, war es möglich, Aramis zu halftern und ihn zu führen. Vorher konnte man ihn nicht einmal anfassen. Umso glücklicher bin ich, nach dem Projekt die Nachricht bekommen zu haben, dass Aramis erfolgreich von tollen Leuten adoptiert wurde.

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4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?
Auch wenn ich natürlich wusste, dass die Farm Pferde hat, hat mich die „Main Herd“ mit über 100 Pferden sprachlos gemacht. Das sind ziemlich viele!

**5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?
Durch Corona habe ich leider nichts vom Land gesehen. Was ich aber empfehlen kann, ist es nachts mal rauszugehen und sich die Sterne anzugucken. Durch die Abgeschiedenheit gibt es keine Lichtverschmutzung, weshalb man die Milchstraße extrem gut erkennen kann. Außerdem besteht die Chance, auch Polarlichter zu sehen.

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6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben?
Nehmt nicht zu viele warme Sachen mit. Man gewöhnt sich sehr schnell an die Kälte (zur Not gibts da auch was) und letztendlich trägt man quasi jeden Tag die gleichen Klamotten, keiner interessiert sich dafür wie man aussieht ;)

7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?
Ca. 60€ + wie viel man bereit ist, bei den Ausflügen zu bezahlen

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