Wenn Du einen Löwen streichelst, tötest Du ihn

Ungefähr 1.000 in Gefangenschaft gezüchtete und per Hand aufgezogene Löwen wurden im Jahre 2015 in Südafrika getötet – zum Vorteil einer internationalen Multimillionen-Dollar-Industrie. Man kann davon ausgehen, dass momentan zwischen 6.000 und 8.000 Raubtiere noch immer in Gefangenschaft sind. Meist leben sie in entsetzlichen Zuständen und es gibt nur unzureichende Tierschutzprotokolle, die die Zucht und ihr Wohlergehen schützen könnten.

Volontäre, denen weisgemacht wird, dass sie echte Schutzprojekte unterstützen und dass die Löwenjungen eines Tages wieder erfolgreich in die Wildnis entlassen werden, werden belogen. Löwenökologen erklären, dass die Zucht in der Gefangenschaft keine Rolle im Schutz dieser Spezies spielt:

„Es gibt keine Einrichtungen, welche Löwen züchten und behaupten können, zum Erhalt dieser Spezies bedeutend beizutragen. Die weltweite Reiseindustrie muss dafür sorgen, diesen Praktiken ein Ende zu setzen […]“ (Dr. Simon Morgan)

Blood Lions TM, ein Dokumentarspielfilm, der die südafrikanische Industrie rund um die Zucht in der Gefangenschaft und Gatterjagd enthüllt, hat weltweit eine große Reaktion bezüglich der Praktiken der Löwenzucht und des Missmanagements wilder Löwen – zur Unterhaltung der Touristen – hervorgerufen.

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