Sabba­tical: Spartipps für Deine Auszeit

Die Finanzierung des Sabbatical: ein Punkt, vor dem viele zurückschrecken. In unserem Blogbeitrag findet Ihr einige Spartipps, dank derer Ihr Euch vor und während Eures Sabbaticals ein paar Euros beiseitelegen könnt.

Ann-Kathrin
Ann-Kathrin
Ratgeber
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Auch wenn ein großer Teil der Arbeitnehmer von einem Sabbatjahr träumt, machen es doch nur die Wenigsten. Für viele gibt es einen entscheidenden Punkt, vor dem sie zurückschrecken und der der Verwirklichung letztendlich oft im Wege steht: die Finanzierung. Möglichkeiten, der Finanzierung gibt es einige, doch noch mehr gibt es Spartipps, dank derer Ihr Euch vor und während Eures Sabbaticals ein paar Euros beiseitelegen könnt.

Finanzierungsmöglichkeiten für Dein Sabbatjahr

Für die Finanzierung Deines Sabbaticals hast du verschiedene Möglichkeiten. Eine beliebte ist der Verzicht auf einen gewissen Prozentsatz Deines Gehalts, der für Dich auf ein Wertkonto gelegt wird. So kannst Du beispielsweise ein Jahr vorher auf 40% Deines Gehalts verzichten, die Dir Dein Arbeitgeber dann während Deines Sabbatjahrs auszahlt. Wenn Dir das zu viel ist, kannst Du auch nur Sonderzahlungen einzahlen, wie z.B. Weihnachtgeld oder Überstunden. Bei diesen beiden Varianten hast Du den Vorteil, dass Du auch während Deiner Auszeit noch immer pflege- und krankenversichert bist. Dies ist nicht der Fall wenn Du unbezahlten Urlaub für die Zeit Deines Sabbaticals nimmst. Bei dieser Variante setzt Dein Arbeitsvertag aus.

Vorbereitung auf Dein Sabbatical

Auch wenn Du während des Sabbaticals weiterhin bezahlt wirst, solltest Du nichtsdestotrotz Geld ansparen, um Dir eine solch lange Auszeit leisten zu können. Sparen lässt sich oftmals schon gut bei den kleinen Dingen im Haushalt. Deshalb ist es zunächst einmal von Vorteil, wenn Du Dir ein Haushaltsbuch zulegst, um so einen genauen Überblick über Deine Finanzen und Ausgaben zu haben. Dadurch kannst Du auch erkennen, an welchen Ecken Du in Deinem Alltag ein paar Einsparungen machen könntest. Eine andere gute Idee ist es, ein extra Konto für Deine Sabbatical-Ersparnisse zu eröffnen. Dann ist die Versuchung geringer, das Geld doch für etwas anderes auszugeben und Du siehst auf einen Blick, wie viel Du schon erspart hast.

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Außerdem kann es allgemein von Vorteil sein, mit Bargeld anstatt mit der Karte zu zahlen. So hast Du ein besseres Gefühl dafür, wie viel Geld Du schon ausgegeben hast und wie viel Dir noch zur Verfügung steht. Ansonsten kann es schnell passieren, dass Du mehr ausgegeben hast, als Du eigentlich wolltest.

Verträge und Abos während Deiner Auszeit kündigen

Checke Deine Verträge: Hast Du wirklich den günstigsten Stromanbieter? Brauchst Du unbedingt den Smartphonevertrag mit den meisten Extras? Wechsle zu günstigeren Varianten oder kündige direkt was Du nicht brauchst, wie z.B. unnötige Versicherungen, Zeitschriftenabos oder Streamingdienste. Wenn Du während Deines Sabbaticals unterwegs bist, solltest Du auch daran denken, Dinge wie Fitnessstudio- oder Vereinsmitgliedschaften zu kündigen, die Du in der Zeit ohnehin nicht nutzen kannst.

Nebenkosten senken während Deiner Auszeit

Versuche sparsam mit Wasser, Strom und Gas umzugehen, denn so tust Du nicht nur etwas für die Umwelt, sondern sparst gleichzeitig einiges für Dein Sabbatjahr: Mache das Licht aus, wenn Du nicht im Raum bist, drehe die Heizung etwas niedriger, gehe kurz duschen anstatt zu baden und schalte nicht gebrauchte Geräte komplett aus, anstatt sie auf Standby laufen zu lassen.

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Die Ernährung beachten

Auch bei der Ernährung lässt sich einiges einsparen. Koche öfters selber anstatt in der Kantine oder im Restaurant zu essen oder den Lieferdienst kommen zu lassen. Auf Dauer macht sich das in Deinem Portemonnaie sehr bemerkbar. Versuche bewusster einkaufen zu gehen, überlege also vorher genau, was Du brauchst und mache eine Liste. Auch den altbekannten Hinweis solltest Du befolgen: gehe niemals hungrig einkaufen!

Nicht Gebrauchtes verkaufen

Du hast alte Dinge, wie z.B. Kleidung, Bücher oder Sonstiges, die Du nicht mehr brauchst? Dann versuche diese noch zu Geld zu machen! Miste Deine Wohnung einmal richtig aus und gehe anschließend mit allem, was Du nicht mehr benötigst, zum Flohmarkt. Es findet sich sicher jemand, der Deine Sachen noch gut gebrauchen kann.

Dinge ausleihen

Man muss nicht immer alles kaufen; viele Dinge lassen sich auch kostengünstig ausleihen. Gehe mal wieder in die örtliche Bücherei oder in eine der aussterbenden Videotheken. Bücher, Filme oder CDs kannst Du immer auch gut untereinander mit Freunden austauschen. Frage in Deinem Freundeskreis nach, ob jemand das Buch besitzt, welches Du unbedingt lesen willst, bevor Du es Dir kaufst.

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