Freiwil­li­gen­ar­beit Seychellen North Island – Peggy

Peggy widmete sich vier Wochen lang als Artenschutzvolunteer auf den Seychellen dem Schutz gefährdeter Meeresschildkröten. Lest mehr über ihre Erfahrungen.

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Peggy
Erfah­rungs­be­richte
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Freiwilligenarbeit auf den Seychellen – Feedback: Acht Fragen an Peggy

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

  • Ablaufen der Strände, Suche nach Schildkrötenaktivitäten (z.B. neue Spuren oder Nester erfassen)
  • ggf. Umsetzen von Schildkrötennestern
  • Aufsammeln von Müll an den Stränden
  • Vermessung der Strände
  • kleine Setzlinge einpflanzen, Beseitigung nicht heimischer Pflanzenarten
  • Schnorcheln, dabei Fotografieren der Fische, anschließend Auswertung der Daten und Eintragung in eine Datenbank
  • Erfassen der Landschildkröten mit Hilfe einer App

2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Ich bin mit allem gut zurechtgekommen, es gab keine negativen Herausforderungen für mich.

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Das gesamte Inselfeeling und die damit verbundene „Isolation von der Außenwelt“ ist unbeschreiblich, die Tiere und die Natur – einzigartig. Auch das Schnorcheln ist ein Erlebnis pur. Es gibt so viele, verschiedene bunte Fische, ich habe mich wie in einem riesigen Aquarium gefühlt… In einer Nacht hatten wir jedoch eine negative Erfahrung mit einigen Hundertfüßern in unserer Unterkunft – das war leider weniger schön.

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4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Ich hatte mir vorgestellt, unter anderem auch Babyschildkröten beim Schlüpfen zu beobachten und ihnen auf dem Weg zum Wasser zu helfen. Während unseres Aufenthaltes gab es nur einen Nestausbruch, den haben wir leider verpasst. Aber das ist die Natur… Ansonsten bin ich ohne Erwartungen auf die Insel gereist, die Angaben von Natucate stimmen absolut mit der Realität überein.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Unbedingt alle Wanderwege laufen, Abendessen am Honeymoon Beach und allgemein viel Zeit am und im Wasser verbringen.

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben, die das Projekt machen wollen?

Wie bereits erwähnt, habe ich sehr gute Informationen im Vorfeld durch Natucate erhalten. Weitere Tipps für das Reisegepäck: Luftmatratze mitnehmen – ich habe es total genossen! Sehr wenig Kleidung mitnehmen, da man die meiste Zeit Uniform trägt (Waschmaschine ist auf der Insel vorhanden, um private Kleidung zu waschen, die Uniformen werden täglich gewaschen), viel Mückenspray mitnehmen und definitiv eine oder mehrere Speicherkarte/n für die Kamera mit vielen GBs ;).

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7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

Auf der Insel hatte ich absolut keine weiteren Kosten. Ich habe mir ein paar Snacks aus Deutschland mitgenommen und brauchte nichts aus dem Mitarbeitershop.

8) Hier ist noch Platz für sonstige Fragen oder Erzählungen von Dir:

Meine Freundin und ich haben nach dem Projekt eine Woche Urlaub auf Mahé angehangen. Somit durften wir die Seychellen noch näher kennenlernen. Wir haben uns einen Mietwagen genommen und schliefen in einer exzellenten Unterkunft in Port Glaud (Villas de Jardin). Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch der Insel La Digue. Es besteht die Möglichkeit, die arbeitsfreien Tage auf North Island anzusparen, um z.B. über das Wochenende nach Mahé zu fahren. Diese Variante wäre mir persönlich „zu stressig“ geworden, des Weiteren ist jeder Tag auf North Island ein Geschenk! Ich kann jedem empfehlen, vor oder nach dem Projektende die Seychellen noch ein wenig zu genießen.

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