Freiwil­li­gen­ar­beit Namibia – Lena

Freiwilligenarbeit in Afrika: In ihrem Feedbackinterview erfahrt Ihr mehr über Lenas großartige Zeit als Volunteer in unserem Elefantenschutzprojekt in Namibias Damaraland.

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Lena
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Lena

Alter: 24

Projekt: Elefantenschutz in Namibia

Einsatzort: Damaraland, Namibia

Zeitraum: Mitte September bis Mitte Oktober ( 4 Wochen)

Bewertung

Betreuung durch das Natucate-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit in Namibia – Feedback: Acht Fragen an Lena

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Tätigkeiten im Projekt geben?

Das Programm des Elefantenschutzprojekts in Namibia gliedert sich in einen zweiwöchigen Zyklus. In der ersten Woche fährt man zunächst in das super schöne Base Camp. Von dort aus zieht man los zu den Building Sites. Das sind – je nachdem – entweder Wasserstellen in kleinen Gemeinden oder an Schulen (aber auf jeden Fall sind es sehr ländliche Gegenden). Das Ziel des Projektes ist es, den Konflikt zwischen den Wüstenelefanten und der dort lebenden Bevölkerung zu verringern, indem man für eine bessere Wasserversorgung sowohl für die Bevölkerung als auch für die Elefanten sorgt.
Im Grunde bist du mit anderen Volontären und deinen Teamleitern dafür zuständig, neue Mauern um Bohrlöcher zu errichten, bereits stehende Mauern zu erweitern oder Wassertanks durch Mauern vor Elefanten zu schützen. Dabei musst du keine besonderen Fähigkeiten mitbringen, die Instructors helfen immer mit und erklären einem alles. Allerdings sollte man körperlich einigermaßen fit sein, da es bei den Temperaturen schon recht anstrengend sein kann und keine elektrischen Geräte zur Verfügung stehen. Aber es ist körperliche Arbeit, die sich auf jeden Fall auszahlt. Da die Volontäre sich gegenseitig verköstigen, ist man je nach Gruppengröße zwei- bis dreimal während des Programms im Duty Team. An diesen Tagen ist man für die Verpflegung zuständig. Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden von den Volontären selbst zubereitet. Auch hier helfen dir die Teamleiter bezüglich der Mengen, sodass jeder am Ende auch mehr als genug zu essen hat ;).
Die Patrol Week ist da körperlich etwas entspannter. Man ist gezielt auf der Suche nach den dort lebenden Elefantenherden, um genauere Informationen über deren Anzahl und deren Verbreitungsgebiete zu bekommen. Es werden aber auch Daten über andere dort lebende Wildtiere gesammelt. Dabei werden ihre GPS-Daten notiert.

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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Tatsächlich waren es die hohen Temperaturen während der Building Week. Genug zu trinken, um am Ende des Tages nicht dehydriert zu sein, war manchmal gar nicht so einfach, da man bei der trockenen Hitze nicht bemerkt, wie viel Wasser man verliert. Nachts wiederum wurde es mitunter schon mal richtig kalt, da ist ein guter Outdoorschlafsack ein Must-have.

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Mir hat alles super gut gefallen. Das ganze Erlebnis ist einfach einzigartig, Die Menschen die man kennenlernt, die atemberaubende Landschaft, die Wildtiere die sich dort frei und ohne Zäune bewegen können, die Nächte unter dem namibischen Sternenhimmel waren jeden Tag aufs Neue ein Highlight. Man kann es einfach nicht so recht in Worte fassen, man muss es einmal mitgemacht haben.

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4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, wie das Base Camp und wie die Unterkünfte während der Patrol Week/Building Week im Allgemeinen sind. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen: das Base Camp ist super schön gestaltet. Auch die Camps während der Building und Patrol Week sind einzigartig (beste Lage für die schönsten Sonnenauf- und -untergänge). Bestes Beispiel dafür, dass man nicht viel braucht, um sich zuhause zu fühlen. Mehr will ich nicht verraten, lasst euch überraschen.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Den Sonnenauf- oder -untergang im Base Camp solltest du auf jeden Fall mindestens einmal von einem der umliegenden Berge genießen. Auch, weil man einen guten Ausblick auf das Base Camp von oben hat.

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben?

Nimm nicht zu viel Kleidung mit. Aber Feuchttücher!!!! Nimm auf jeden Fall genügend Feuchttücher mit. Außerdem ein Moskitonetz für deinen Kopf. Sieht bescheuert aus, aber hilft auf jeden Fall gegen die lästigen Mopane Bees. Sie stechen nicht, sind aber auf Dauer sehr nervig, da sie versuchen, in Nase, Augen, Mund und Ohren zu kommen.

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7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

Ich persönlich habe während des Projekts nicht sehr viele Sachen gebraucht. Das kommt aber darauf an, ob man sich viele Snacks oder kühle Getränke (Cola, Fanta usw.) für zwischendurch kaufen möchte. In Swakopmund darf man die Übernachtungen am Wochenende zwischen den Projekten (falls man länger als 2 Wochen bleibt) nicht vergessen einzurechnen. Man kann in Swakopmund einige Sachen machen. Es gibt aber auf jeden Fall sowohl für den kleineren als auch für den etwas gefüllteren Geldbeutel genug Möglichkeiten.

8) Hier ist noch Platz für sonstige Anregungen oder Erzählungen von Dir:

Ich war von vorne bis hinten begeistert. Während meiner Zeit dort habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, einzigartige Orte gesehen, so viel über Namibia und die Natur des Landes erfahren. Jeder, der noch zögert und sich nicht sicher ist, ob er teilnehmen soll → bucht euren Flug nach Namibia und probiert es aus. Es ist ein unvergessliches Erlebnis.

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