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Wilderness Experience Hwange - Connie
Connie hat uns zwei Wochen lang auf unserer Private Wilderness Experience im Hwange Nationalpark in Simbabwe begleitet. Erfahre mehr über ihre Eindrücke.
Steckbrief
Reise: Wilderness Experience Hwange
Reisezeit: Anfang Mai 2026
Reisedauer: 13 Tage
Ort: Hwange Nationalpark
Erfahrungsbericht Private Wilderness Experience: PWE Hwange
Für mich bot die PWE Hwange in Zimbabwe einen unglaublich spannenden Einblick in das Ökosystem des Hwange-Nationalparks. Die Zeit hier hat mir geholfen, die komplexen Zusammenhänge der Natur besser zu verstehen. Der Fokus lag nicht auf klassischen Tiersichtungen, sondern auf dem Verständnis der Natur als Ganzes – insbesondere der kleinen und oft übersehenen Lebewesen. Das hat mir persönlich sehr gefallen.
Wahrscheinlich spielte dabei auch die Jahreszeit eine Rolle sowie die außergewöhnlich hohen Niederschläge zuvor, die zu einer sehr dichten Vegetation geführt hatten. Diesen Aspekt würde ich zukünftigen Gästen besonders hervorheben, um Missverständnisse oder Enttäuschungen bei Reisenden zu vermeiden, die vor allem spektakuläre Wildtiersichtungen erwarten.
Das Camp im Hwange-Nationalpark
Das Camp Jozibanini ist hervorragend gewählt für eine Private Wilderness Experience! Besonders gefallen hat mir die abgeschiedene Lage fernab des Tourismus, also sehr abgelegen. Der Service und die Verpflegung waren ausgezeichnet.
Allein ein schattiger Platz direkt am Zelt hat mir während der Mittagshitze etwas gefehlt, allerdings konnte ich mich jederzeit problemlos in das Gemeinschaftszelt zurückziehen. Bei unserer kleinen Gruppengröße war es deshalb überhaupt kein Problem.
Aktivitäten während der Private Wilderness Experience
Die täglichen Wanderungen in Kombination mit Megs Erklärungen und Informationen waren für mich ein absolutes Highlight. Vielleicht könnte man hier noch etwas variieren und sowohl mal kürzere als auch mal längere Walks anbieten.
Der nächtliche Besuch am Hide beim Wasserloch war einfach unglaublich! Dieses Erlebnis würde ich auf jeden Fall fest im Programm belassen. Diese Abende werde ich nie vergessen!
Die Pirschfahrten waren durch das begrenzte Straßennetz und die dichte Vegetation etwas eingeschränkt und konzentrierten sich daher häufig auf die Vogelbeobachtung. Für Gäste, die keine großen Birding-Fans sind, könnte das mit der Zeit etwas eintönig werden, sicherlich aber der dichten Vegetation geschuldet.
Die beiden Tagesausflüge in den Norden des Parks waren sehr lang und durchaus anstrengend. Trotzdem möchte ich keinen von beiden missen, da sie spannende Einblicke in andere Bereiche des Parks ermöglicht haben.
Besonders geschätzt habe ich außerdem die ruhigen Stunden im Camp. Diese Zeit bot die Möglichkeit, einfach die Umgebung zu genießen, sich auszutauschen und die vielen Eindrücke im Hwange Nationalpark zu verarbeiten.
Insgesamt fand ich die Aktivitäten sehr gelungen und ausgewogen!
Guiding und Fachwissen
Liebe Meg,
dein Fachwissen ist beeindruckend – insbesondere in Anbetracht deines jungen Alters. Die Begeisterung, mit der Du Zusammenhänge erklärst und Geschichten erzählst, ist unglaublich erfrischend und macht es leicht, selbst komplexe Themen zu verstehen.
Darüber hinaus bist du einfach ein wunderbarer Mensch, mit dem man lachen und auch nachdenkliche Momente teilen kann. Ob lustige Anekdoten oder tiefgründige Gespräche – bei Dir fühlt man sich jederzeit wohl und willkommen.
Vielen Dank für diese besondere Erfahrung!
Mein erstes Mal in Hwange – ein Fazit
Die PWE Hwange war für mich eine wunderbare Zeit im afrikanischen Busch – ganz im Sinne eines ganzheitlichen Naturverständnisses mit Fokus auf die kleinen und unscheinbaren Dinge, die oft übersehen werden.
Die Kombination aus faszinierenden Wanderungen, spannenden Fahrten und den kleinen Überraschungen der Nacht hat diese Reise einzigartig gemacht. Das Camp Jozibanini hat mich in jeder Hinsicht positiv überrascht und ist definitiv einen weiteren Besuch wert.
Vielen Dank für diese großartige Zeit! Für eine achtsame Safari dieser Art würde ich jederzeit wiederkommen.