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Freiwil­li­gen­ar­beit Zululand Südafrika - Brigitta

Brigitta war vier Wochen als Freiwillige im Artenschutzprojekt in Zululand aktiv. Erfahre mehr über ihre Eindrücke im Naturschutz sowie ihre Tiersichtungen.

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Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Brigitta

Alter: 70

Projekt: Artenschutz Zululand

Dauer: 4 Wochen

Zeitraum: März bis April 2026

Volunteering im Artenschutz in Zululand

Hluluwe & iMfolozi Park sowie im Manyoni Reserve

In Südafrika gibt es Game Reserves. Das sind „Wildreservate“ die eingezäunt sind und in denen die Tiere Afrikas leben. Es gibt staatliche und private Game Reserves, die sich wesentlich dadurch unterscheiden, dass die Regeln für den Besuch dieser Reserves anders sind. In staatliche darf man auch mit Privatautos, in die privaten nur mit Guides. Leider sind in beiden Lodges mit denen mit Touristen Geld verdient wird. Die Organisation hat sich als Aufgabe gesetzt, durch das Monitoring vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen. Mit Erfolg: noch vor 2 Jahren verlor man z.B. im HIP über 400 Nashörner durch Wilderer, im letzten Jahr nur 40!!!! Außerdem haben sie 2 Wildhundrudel angesiedelt, die prächtig gedeihen.

Ich war jeweils 2 Wochen in einem staatlichen Reserve, im iMfolozi Camp im HIP (Hluluwe und iMfolozi Park) und in einem privaten Reserve, im Manyoni und kann nicht sagen, wo es mir besser gefiel, weil beide Vor- und Nachteile hatten.

Die Monitors, die mit uns im Camp im Team arbeiteten waren alle 4 sehr nett und vor allem die anderen Volunteers waren unglaublich nett und wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen.

Der große Altersunterschied war zu keinem Zeitpunkt ein Problem und ich fühlte mich unglaublich wohl. Wenn es nicht Werner und Lotte, meine Familie und Freunde gäbe, ich wäre länger geblieben.

Im Folgenden berichte ich über meine Erlebnisse mit Tieren und Menschen in Südafrika.

Meine Anreise nach Südafrika

Der Flug von München nach Johannesburg war ruhig und ich konnte gut schlafen, denn der Platz neben mir war frei, so hatte ich mehr Bewegungsfreiheit. In Johannesburg hatte ich eine sehr lange Pause und machte schnell Erfahrungen mit meiner Naivität: Ich lief mit meinem ganzen Gepäck durch das Flughafengebäude, weil die Baggage Box nicht zu finden war und jeder, den ich fragte, mich überfreundlich „Can  I help you Mme.?“ in eine andere Richtung schickte. Plötzlich kam ein Mann in einem orangefarbenen T-Shirt auf mich zu. Er sprach mich an, ob er mein Gepäck zur Gepäckaufgabe von Airlink, meiner Fluggesellschaft für den Weiterflug transportieren dürfe. Als er meine Zweifel in meinem Gesicht sah, meinte er: „Don’t worry Mme, I’m an official porter.“ Also ließ ich ihn. Auf dem Weg erzählte er mir, dass ich sicher mein Gepäck schon aufgeben könne und er könne mit denen auch sprechen, ob ich früher fliegen könne, dann hätte ich keine so lange Pause, er mache das schon. Er ließ mich das allerdings dann alleine versuchen, was natürlich nicht möglich war und fragte mich dann nach einem Tip. Als ich ihm sagte, ich hätte noch keine ZAR, meinte er, Euro wären für ihn auch okay, so etwa 5 €…..Ich gab sie ihm und er verschwand am Ausgang.

Nachmittags um 16 Uhr startete ich dann endlich nach Richards Bay, wo ich dann auch schon vom Taxifahrer erwartet wurde, der mich in einer sehr kurzweiligen Fahrt ( er erzählte mir die tollsten Geschichten) im „Hotel“ ankam. Das war ein kleines Häuschen, hinter einer Theke stand eine „Big Mama“ in traditioneller Kleidung. Wenigstens fand sie dann irgendwann im PC meine Buchung und auch, dass ich schon bezahlt hätte. Dann stellte sie fest, dass ich Abendessen und Frühstück gebucht hatte und wurde nervös und telefonierte. Das Ergebnis: sie hatte das Abendessen vergessen und die Person, mit der sie telefonierte konnte auch keines machen, also fragte sie mich, ob sie mir eine Pizza bestellen dürfe. Das war okay für mich und sie führte mich in ein kleines Häuschen mit Garten, in dem ich übernachten konnte. Das mit der Pizza klappte dann auch noch und ich legte mich müde erst mal in die Badewanne , um danach auch schlafen zu gehen. Das Frühstück am nächsten Morgen klappte und auch der Transport im Taxi an den Flughafen in Richards Bay. Allerdings war der Fahrer, der mich dort ins Camp abholen sollte nicht am vereinbarten Platz. Ich fand ihn trotzdem und los gings, etwa eine Stunde bis zum Gate des iMfolozi Reserves, das für die nächsten 2 Wochen meine Heimat sein sollte.

Am Gate wartete schon Kyrstie mit einem vollbepackten Jeep, denn sie hatte die Lebensmittel und das Trinkwasser für eine Woche eingekauft. Trotzdem passten noch wir 5 Volunteers mitsamt unserem Gepäck auf die Ladefläche.

Nun begann eine 90-minütige, holprige Fahrt bis zum Camp und wir sahen schon viele Tiere: Warzenschweine, Kaffernbüffel, Impalas, Nyalas, Zebras, Giraffen, Elefanten….

Im Camp angekommen verstauten wir die Lebensmittel und bezogen dann unsere Zimmer. Danach machte Kyrstie auf der Terrasse eine erste Einführung in die Regeln im Camp.

Regel Nr. 1: Don’t die!!!!!

Und dann erzählt sie uns so nebenbei, dass bei einem Biss von einer schwarzen Mamba unsere Überlebenschancen gleich null sind, da innerhalb von 20 Minuten ein Gegenmittel gespritzt werden muss und wir bis zum nächsten Krankenhaus mindestens 2 h unterwegs wären. Also: immer feste Schuhe anziehen, wenn man rausgeht und immer nachts eine Stirnlampe mitnehmen.

Okay, nun wussten wir: This is Zululand not Disneyland……..

Im Folgenden beschreibe ich die einzelnen Wildtiere und meine Erlebnisse mit diesen Tieren.

Elefantenbulle am trinken

Elefanten in Zululand

Elefanten leben in sogenannten Breeding herds mit einer erfahrenen Leitkuh, den Elefantenbabys und den Bullen in einem Matriarchat. Manchmal sondern sich die Elefantenbullen tagelang ab und gehen ihre eigenen Wege, um dann wieder zur Herde dazuzustoßen. Dann sind sie besonders gefährlich.Elefanten können keinen Temperaturausgleich machen und bei Hitze besteht die Gefahr, dass sie überhitzen. Deshalb fächeln sie mit ihren Ohren und können sich auf diese Weise abkühlen. Oder sie spritzen Wasser oder Sand mit ihrem Rüssel auf ihren Körper.

Außerdem  können sie mit ihren Fußsohlen, die wie das untere eines Hüttenschuhs aussehen, andere Elefanten orten. Der Rüssel des afrikanischen Elefanten ist so gebaut, dass er damit greifen kann und Blätter von einem Baum zupfen kann. Meist sind Elefanten aber nicht so feinmotorisch und reißen Äste vom Baum oder kippen Bäume um. Du kannst immer an dieser Verwüstung sehen, wo vor Kurzem Elefanten durchgezogen sind. Elefanten haben kein bestimmtes Revier und bewegen sich den ganzen Tag weiter. Sie fressen bis zu 800 kg am Tag.

Gleich am zweiten Tag hatten wir eine Begegnung die nicht ohne war: eine Elefantenherde lief an uns vorbei, alle ganz gemütlich, plötzlich dreht sich ein junger Bulle um, schaut uns an, senkt seinen Kopf und fing an, mit seinen Ohren zu fächeln. Er bedroht uns. Kyrstie flüstert uns zu: „Don’t move!“ Wir alle trauen uns fast nicht mehr zu atmen.

Elefant im Gras
Nebel in Südafrika

Der Elefant steht vielleicht 1 m neben mir und ich versuche mich daran zu erinnern, was man bei einer Hundebegegnung mit einem fremden Hund machen würde: nicht in die Augen schauen und nicht bewegen. Also mache ich das. Mir kommt es ewig vor, bis er sich endlich wegdreht und ganz dicht am Jeep vorbeiläuft, uns aber zum Glück nicht rammt. Puh, nochmal gut gegangen.

Die nächste Elefantenbegegnung hatten wir nachts, kurz vor unserem Camp. Wir standen inmitten einer Elefantenherde, die gemütlich an uns vorbeizog. Elefanten kommunizieren ständig miteinander und geben verschiedene grummelige Töne von sich. Dies hört sich in absoluter Dunkelheit unglaublich faszinierend an. Bis die Herde dann an uns vorbeigezogen war, sie haben nebenher ja auch noch gefressen, vergingen gut 30 Minuten, in denen wir uns nicht gerührt haben. Und wieder: eine Elefantenkuh dreht sich hinter unserem Jeep um und fängt an, uns zu bedrohen, hat es sich dann aber anders überlegt und ist weitergezogen.

Dritte imposante Begegnung: Wieder quert eine Elefantenherde den Weg und zwei Jungbullen kommen auf unseren Jeep zu. Sie sind aber ganz freundlich und sehr neugierig und berüsseln unseren Jeep von vorne bis hinten. Nice!

Elefanten sind wir jeden Tag begegnet, denn es gibt in beiden Reserves sehr viele. Damit die Population nicht überhand nimmt, werden Elefantenkühen Kontrazeptiva gespritzt.

Giraffe vor einem Berg

Giraffen

Giraffen sind so elegante und schöne Tiere. Sie leben entweder in großen Herden oder aber als „Bachelor Group“. Das sind Jungbullen, die sich zusammengetan haben. Sie sind neugierig und testosterongesteuert!!!! Da kann es schon mal vorkommen, dass sie sich vor dem Jeep aufbauen. Aber Giraffen sind harmlos.

Besonders schön sieht es aus, wenn Giraffen galoppieren. Sie sind sehr schnell, aber es sieht aus wie in Zeitlupe. Oder wenn sie Blätter von Bäumen fressen. Sie überragen die meisten Bäume und du kannst sie schon von Weitem entdecken, weil ihre langen Hälse aus der Baumkrone schauen. Giraffenhälse werden übrigens zu verschiedenen Zwecken eingesetzt: wenn zwei Bullen kämpfen, schlagen sie mit ihren Hälsen mit einer unglaublichen Wucht gegeneinander, wenn sie schmusen, verschlingen sie ihre Hälse so ineinander, dass es aussieht wie ein Herz. Das tollste, was ich aber mit Giraffen erlebt habe: Giraffen trauern. Wir haben eine Kamerafalle neben einer toten Giraffe aufgestellt, um zu überprüfen, wann welche Tiere zum Fressen kommen, um das Ganze zu dokumentieren. Die Giraffenherde kam eine Woche lang jeden Tag zu dem toten Tier. Sie haben sich im Kreis um das Kadaver gestellt und es beschnuppert.

Wenn Giraffenbullen miteinander um ein Weibchen kämpfen, benutzen sie ihre langen Hälse, um sich gegenseitig zu schlagen und wenn sie miteinander schmusen, verschlingen sie ihre Hälse ineinander wie ein Herz. Giraffen kannst du schon von Weitem entdecken, weil ihre langen Hälse Bäume und Sträucher überragen.

Giraffen im Busch
Gruppenfoto im Busch

Hyänen

Abends im Camp, wenn es dunkel war oder morgens, wenn wir zu unserer Morgensession starteten hörten wir die Hyänen um uns herum. Manchmal hörte es sich an, wie wenn sie unmittelbar vor dem Zaun wären. Hyänen kommunizieren untereinander, um sich mitzuteilen, wo es Beute gibt, denn sie leben tatsächlich in Rudeln….übrigens auch in Matriarchaten…. Und sind längst nicht so asozial, wie sie immer beschrieben werden. Diesen Ruf haben sie vermutlich, weil sie tatsächlich alles fressen, auch ihre verstorbenen Rudelmitglieder.

Hyänen unterscheiden sich äußerlich kaum voneinander und es ist sehr schwierig, ihr Geschlecht zu  bestimmen. Hyänenweibchen haben einen sogenannten Scheinpenis, das ist eine überdimensionierte Klitoris. Bei der Geburt müssen die Babys durch diesen 18 cm langen Geburtskanal, was sehr gefährlich für Mutter und Kind ist. Es gibt sehr oft Totgeburten oder die Mutter stirbt an ihren Verletzungen, die sie sich bei der Geburt zugezogen hat.

Hyänen fressen alles, auch Aas und Knochen und sind so für die Sauberhaltung der Natur verantwortlich. Aber sie stinken wahnsinnig. Du riechst sie schon von Weitem.

Wir sind mehreren Hyänen begegnet, einmal kam uns eine mitten auf den Pfad langsam entgegen. Wir stoppten den Jeep und sie lief langsam links am Jeep vorbei. Ich saß links und die Hyäne schaute mir ganz lange direkt in die Augen. Sie hatte so kluge Augen. Nach einer Weile ging sie langsam weiter und versteckte sich im Steppengras, um jagen zu gehen.

Nashörner

Es gibt weiße Nashörner und schwarze Nashörner. Ihren Namen bekamen sie wegen eines Schreibfehlers: das weiße Nashorn hat ein breites Maul, auf englisch „wide“ und deshalb schrieb jemand „white rhino“ also weißes Nashorn. Das andere war dann eben das schwarze.

Vor allem das schwarze Nashorn ist vom Aussterben bedroht, weil sein Horn vor allem in China in der traditionellen Medizin und als Potenzmittel verwendet wird. Wilderer schneiden den Tieren das Horn ab und lassen es dann elendig verbluten. Diese Wilderer sind in Syndikaten organisiert, leben in Hütten im Wald und sind meist in mondhellen Nächten unterwegs. Deshalb flog am 1.4. einer Vollmondnacht die ganze Nacht der Hubschrauber.

Vor Ort werden deshalb die Nashörner regelmäßig 2 – 3 mal pro Jahr enthornt, um die Tiere vor den Wilderern zu schützen. Kein Horn – keine Gefahr für die Tiere.

Einmal saßen wir gerade ums Lagerfeuer beim Braai als wir die Nachricht erhielten, dass ein Nashorn von Wilderern getötet wurde. Vor allem Michael, der Nashornbeauftragte trauerte um dieses Tier wie wenn es sein Kind gewesen wäre. Aber auch bei den Anderen war die Stimmung betrübt.

Einen Tag später haben wir dann tatsächlich zwei Menschen innerhalb des Zauns schleichen sehen. Zum Glück hat Luis ein sehr großes Tele an der Kamera und konnte sie fotografieren. Wir haben das Foto dann weitergeschickt und hoffen sehr, dass die Wilderer gefunden wurden.

Zwei Besonderheiten sind mir bei Nashörnern aufgefallen.

Erstens: sie schmusen miteinander und geben dabei wohlwollende grummelige Töne von sich.

Zweitens: sie sitzen da wie Hunde, was von hinten wegen ihres dicken Hinterns sehr lustig aussieht.

Außerdem sind sie unerwartet schnell.

An einem Tag hatte ich die Möglichkeit die Nashornstation von Manyoni zu besuchen. Dort gibt es im Moment 4 Babys, die aufgepäppelt werden, bis sie wieder ausgewildert werden können.

Eines ist 14 Monate alt und frisst schon Gras. Es wurde vom neuen Lover seiner Mutter vertrieben und irrte alleine im Busch umher. Es kann in 2 Monaten ausgewildert werden.

Das Zweite war 6 Monate alt und wurde gefunden, als es alleine in der Savanne umherirrte.

Das Dritte mit 4 Monaten wurde neben seiner toten Mutter gefunden.

Das Vierte ist erst 4 Wochen alt und wurde von seiner Mutter nicht angenommen. Sie hat es nicht trinken lassen. Jetzt wird es von einem Volunteer mit der Flasche aufgezogen. Es bekommt Tag und Nacht alle 3 h sein Fläschchen und kuschelt sich an seine Bezugsperson, die rund um die Uhr bei ihm ist und läuft ihr auf Schritt und Tritt nach. Außerdem haben sie ihm eine Ziege in die Koppel getan, damit das Kleine von ihr das Gras fressen lernt.

Auf der Nashornstation haben sie auch viele Mallinoishunde, die die Ranger beim Enthornen beschützen, weil dies ein äußerst gefährlicher Job wegen der Wilderer ist.

Löwin im Gras

Löwen

Löwen leben in Gruppen zusammen. Oft bleiben Geschwister ein Leben lang zusammen und unterstützen sich. Die Beute wird immer von den Löwinnen gejagt und erlegt. Allerdings darf sich dann zuerst der Löwe sattessen. Löwen jagen meist nachts und ruhen sich tagsüber im Schatten aus.

Wir sind in iMfolozi nur einer Löwin begegnet, die gerade gefressen hatte und sich jetzt auf dem Weg ausruhte und ihr Fell pflegte.

In Manyoni sind wir 2 Löwen, 3 jugendlichen Löwinnen und einer Gruppe von Geschwistern (2 männlich und eine weiblich) begegnet.

Die ersten beiden Löwen waren LM 4 und LM 27, Vater und Sohn. LM 4 ist schon 15 Jahre alt, was ein erstaunliches Alter für einen Löwen ist. Man sieht ihm sein langes Leben und die zahlreichen Revierkämpfe an und er bewegt sich langsam und behäbig. Ihm sind wir das erste Mal nachts auf dem Heimweg ins Camp begegnet, weil er am Wegrand geschlafen hat und wir fast über ihn gefahren wären.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann sofort wieder an diese Stelle und er war tatsächlich noch da. Aber es war auch noch jemand anderes da: sein Sohn LM 27. Den sahen wir nicht, aber wir hörten ihn!!!!! Der alte Löwe machte seine Revieransprüche gegen uns gelten und brüllte, aber wegen seines Alters hörte sich das eher wie ein Fauchen an. Und dann kam aus dem Busch neben uns die Antwort: ein gewaltiges Brüllen (das Brüllen eines Löwen kann man 8 km weit hören). Es hörte sich an als wenn der Alte gerufen hätte: „Hallo, bist du da?“ und sein Sohn ihm geantwortet hätte: „Don’t worry, alles okay.“ Musa hat uns dann erzählt, dass der Sohn sich immer in der Nähe seines Vaters aufhalte und ihn beschütze und beim Jagen unterstützt.

Mittags haben wir die beiden dann schlafend unter einem großen Busch gefunden und den Jüngeren dann gegen Abend  mit einer hübschen Löwin, die er gerade gedeckt hatte. Allerdings hat er rechts vorne stark gehinkt. Ob das von einem Kampf mit seinem Vater um die Löwin herrührte, wissen wir nicht. Wir machten uns große Sorgen um die beiden Löwen, denn wenn der Sohn angeschlagen ist, ist auch der Vater in Gefahr. Am nächsten Tag entdeckten wir LM 27 neben einem Giraffenkadaver und wie sich herausstellte, hat er sich nachts auch daran sattgefressen, weil uns die Kamerafalle, die wir neben dem Kadaver aufgestellt hatten alles aufzeichnete. Es ging dem Löwen auf den Fotos auch sichtlich besser, sein Gang war nicht mehr so eingeschränkt.

Den 3 jugendlichen Löwinnen begegneten wir eines morgens mitten auf dem Pfad. Sie waren zusammen unterwegs, spielten miteinander, sprangen im Vorübergehen an Baumstämmen hoch und nahmen zwar Notiz von uns, ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sie wirkten wie verspielte Kätzchen (was sie ja auch sind) und man könnte nicht meinen, dass Löwen gefährliche Raubtiere sind.

Zuletzt sind wir dann den 3 Geschwistern begegnet, die die Nacht auf einem warmen Stein geschlafen hatten und gerade am Aufwachen waren. Wir haben sie sicher 30 Minuten beobachtet, sie liefen direkt an unserem Jeep vorbei, schauten uns in die Augen und gingen dann weiter. Die beiden Jungs außen, das Mädchen in der Mitte. Ich fragte Musa: Sag mal, die könnten doch ansatzlos auf den Jeep springen, wenn sie wollten. Die Antwort : Aber sicher!!!!! Der Mensch ist aber keine Beute für den Löwen und außerdem wird ein Jeep mit 4 Menschen als eine Einheit wahrgenommen, eben als ein großes Tier.

Löwenmännchen töten die Babys von anderen Löwenmännchen. Deshalb zieht sich eine Löwin vor der Geburt zurück, bringt ihre Jungen zur Welt und kommt erst wieder zu ihrer Gruppe zurück, wenn die Kleinen groß genug sind.

Abschließend lässt sich sagen, dass Löwen höchst beeindruckende Tiere sind, sowohl Löwinnen in ihrer einzigartigen Schönheit als auch Löwen mit ihrer Kraft und Mächtigkeit.

Geparde betäubt
Gepard

Geparden

Gleich am zweiten Tag haben wir das große Glück mitzuerleben wie ein Gepard gedartet und betäubt wird. CM 24 hatte eine große Verletzung an der Innenseite des rechten Oberschenkels, wurde im Boma gesund gepflegt und gefüttert und war so weit, wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Deshalb wurde der Tierarzt gerufen, der ihn mit einem Pfeil betäubte. Jetzt musste alles ganz schnell gehen: wir legten den Geparden auf ein großes Tuch, trugen ihn zu einer Holzkiste, „verstauten“ ihn darin, was gar nicht so einfach war, weil er eigentlich zu groß für die Kiste war. Er hatte im Boma kräftig zugelegt, was man auch daran sah, dass sein Halsband ziemlich eng geworden war. In Freiheit würde sich das aber schnell wieder ändern. Dann luden wir die Kiste auf den Jeep. Jetzt musste der Gepard in sein Territorium gefahren werden, um freigelassen zu werden. Das Ganze musste in 45 Minuten abgeschlossen sein, weil die Betäubung nur so lange anhielt.

Zum Schluss mussten wir noch alle Reste an Fleisch und Knochen, die der Gepard übrig gelassen hatte zusammen sammeln. Hat fürchterlich gestunken!!!!!

Am nächsten Tag trafen wir 3 Gepardinnen mitten auf dem Pfad, die gerade ihre Morgentoilette verrichteten und sich gegenseitig das Fell leckten und schmusten. Eine wunderschöne Morgenstimmung.

Danach sahen wir eine Gepardin mit ihrem 3 Monate alten Baby. Die Gepardin hatte ursprünglich 3 Babys, 2 wurden jedoch vermutlich von Löwen getötet, was im Busch nicht unüblich ist.

Gepardin mit Junges

Unsere nächste Gepardenbegegnung war keine wirklich: wir hatten den Auftrag  CF 24 zu finden. Sie sollte gefangen werden, um in einem anderen Reserve ihre Gene weiterzugeben. Bei Geparden ist es nämlich so: die Männchen besitzen und verteidigen Territorien, die Weibchen gehen dann zu ihnen und suchen sich aus, mit wem sie sich paaren wollen, oft auch gleich mit allen. Dann bekommen sie in einem Wurf Babys von mehreren Männchen. CM 24 haben wir über eine Woche verfolgt. Wir hatten immer ein Signal, aber zu weit weg. Endlich war sie ganz in unserer Nähe, keine 20 m entfernt und sie ruhte!!!!! Wir sahen sie zwar nicht, sie musste irgendwo liegen und schlafen, aber das war die Gelegenheit!!!!! Also verständigten wir sofort den Tierarzt, der auch schnell kam. Aber der Tierarzt schoss seinen Betäubungspfeil daneben und sie war auf und davon in die Wildnis. Tierarzt und Janlu, unser Monitor, suchten sie stundenlang und wir warteten im strömenden Regen auf dem Jeep. Unsere Session an diesem Tag dauerte 11 h am Stück, im strömenden Regen und ich war so durchnässt, dass ich am nächsten Tag in die nassen Schuhe steigen musste, obwohl sie eigentlich wasserdicht sind.

Nächste Gepardenbegegnung, sehr witzig:

Ich war dran, die Telemetrie zu bedienen. Dazu stehst du im Jeep, mit einer Antenne in der einen Hand und einem Empfanggerät in der anderen und versuchst, von einem bestimmten Tier, das du in das Empfanggerät eingeben kannst Signale seines GPS-Trackers zu bekommen. Das kann ganz schön anstrengend sein, weil du den Arm ganz ausgestreckt nach oben halten musst und das minutenlang. Also, ich war am trackern, bekam auch ein Signal eines Geparden und zwar ganz in der Nähe und immer stärker und Janlu wurde nervös, startete den Jeep und ich trackerte während der Fahrt weiter und weiter und weiter und weiter. Plötzlich stupfte mich Miran, die hinter mir saß und sagte:“ Hey schau mal auf die Straße“. Da lagen 3 Geparden ganz gemütlich und räkelten sich im Sand, aber gar nicht in der Richtung, die wir vermutet hatten. Die 3 Geparden waren zwei  Brüder mit ihrem Vater und irgendwann entschlossen sich die beiden Brüder, weiterzugehen. Der Vater blieb liegen und ein Stück weiter drehte sich einer der Brüder um und rief dem Vater mit einem Miauen wie ein Kätzchen. Das hörte sich an wie „Hey Alter, auf geht’s….weiter“. Also setzte sich auch der Vater in Bewegung und alle zogen weiter.

In Manyoni hatten wir nur eine Gepardenbegegnung:

CM 27 sollte unbedingt gedartet werden, um nach Sambia geflogen zu werden, amit er seine Gene dort weitergeben kann. CM 27 ist immer mit seinem Bruder zusammen. Wir haben die beiden einmal von Weitem gesehen, aber nie so nah, dass wir hätten dem Tierarzt anrufen können. Eines abends fuhren wir ins Camp zurück und entdeckten die beiden zufällig: sie liefen ganz gemütlich vor uns her, spielten miteinander, wetzten ihre Krallen an einem Baumstamm und suchten offensichtlich einen guten Schlafplatz. -das ging sicher 30 Minuten so, bis wir sie ließen. Es war zu dunkel, den Tierarzt zu rufen. Also ging es am nächsten Morgen wieder an den Platz und sie waren tatsächlich da!!!! Unser Glück war, dass sie gerade einen Strauß gejagt hatten und diesen verspeisten, so hatte der Tierarzt Zeit zu kommen. Der musste jedoch noch ein Impala erschießen, das den Geparden als Beute angeboten wurde, damit sie nah genug herankamen um gedartet zu werden. Das klappte auch, obwohl sie eigentlich schon satt waren, haben sie dem Impala bleich mal das Hinterteil weggefressen. Sie konnten auf den Jeep geladen werden, ins Boma gefahren werden und wurden dort auf den Boden gelegt. Dort haben wir dann gewartet bis sie aus der Betäubung aufwachten und wir sicher waren, dass es ihnen gut ging. Den Rest des Impalas haben wir ihnen auch im Boma gelassen. Unsere Aufgabe für die nächsten Tage war, zweimal am Tag nach ihnen zu schauen. Am nächsten Morgen waren vom Impala nur noch ein paar Knochen übrig, sie hatten es komplett aufgefressen und lagen zufrieden und mit dicken Hängebäuchen da. Geparden fressen normalerweise nur alle 3 Tage, jetzt war es umgekehrt….. dreimal am Tag.

Volunteers auf Wagen
Imfolozi Camp
Sonnenuntergang

Kaffernbüffel und Dagga Boys

Kaffernbüffel sind riesig und leben in großen Herden. Wenn vermeintliche Gefahr auftritt, bilden die Bullen eine Fallangs um die weiblichen Tier und Kälber mit Blickrichtung zu dir und den Köpfen nach unten. Sie sind so stark, dass sie gegebenenfalls einen Elefanten umwerfen können. Leider haben die meisten Tiere TB und sind auch für andere Tiere eine Gefahr, sollten sie als Beute verspeist werden. Wird ein Büffelkalb geboren, steht es sofort auf und zieht mit seiner Herde weiter. „ Wir sind im Busch, da muss man sofort aufstehen können, sonst fehlt man“, sagt Musa.

Wenn ein Büffelbulle alt wird und nicht mehr kann, wird er von den anderen Bullen seiner Herde vertrieben. Er muss dann alleine leben und hält sich meist in Schlammlöchern auf. Sein Gesicht und sein Körper sind mit Schlamm verschmiert und die Zulus sagen „Dagga Boys“ zu ihm. Dagga heißt auf Zulu Schlamm. Er ist äußerst gefährlich und aggressiv und besser hältst du einen großen Abstand von ihm.

Zwei Zebras

Zebras und Gnus

Die beiden deshalb zusammen, weil sie tatsächlich oft zusammen im Busch gesehen werden. Die Zebras haben große Ähnlichkeit mit unseren Pferden und leben meist in Herden. Jedes Zebra hat eine andere Zeichnung und ihr Schwanz hat manchmal ein Muster wie ein Zopf. Die Fohlen sind immer in der Nähe ihrer Mütter und die Hengste beschützen ihre Weibchen, indem sie sie vor vermeintlicher Gefahr abschirmen. So leben sie eigentlich ein friedliches Leben bis auf einige jugendliche Hengste, die Machtkämpfchen miteinander austragen und sich gegenseitig in den Hals beißen.

Gnu heißen auf englisch Wild Beast oder Wildebeest und genauso sehen sie aus. Sie haben einen relativ kleinen Körper mit langen dünnen Beinen und einen riesigen Kopf mit einer breiten Stirn. Besonders süß sieht es aus, wenn die Kälber Hörnchen bekommen. Gnus sind Antilopen, muhen aber wie Kühe und sehen auch so aus. Sie gehören zur Gattung der Kuhantilopen. Sie leben in Herden zusammen und verhalten sich bei Gefahr ähnlich wie Büffel, allerdings haben sie einen Alphabullen, der das übernimmt und sich mit fürchterlichen Geräuschen, Wild Beast eben, vor dich hinstellt…..

Warzenschweine

Warzenschweine sind unseren Wildschweinen sehr ähnlich, nur mit Warzen, die sie zum Schutz vor der Sonne auf ihrer Haut gebildet haben. Sie haben imposante, nach oben gebogene äußerliche Hauer. Wirklich gefährlich sind jedoch die innenliegenden unteren Eckzähne, die messerscharf sind. Wesley, einer unserer Monitors, wurde von einem Warzenschwein angegriffen, das im Garten von Manyoni Camp graste und das er verscheuchen wollte. Er hat uns seine Narbe am Unterschenkel gezeigt und erzählt, wie es so ist, wenn man alleine im Busch ist, fürchterlich blutet und warten muss, bis der Sani einen ins Krankenhaus fährt…..Warzenschweine leben in Rotten von mehreren Weibchen mit ihren Jungen, die sich gegenseitig helfen. Bei Gefahr stellen sie ihr Schwänzchen senkrecht nach oben wie eine Antenne, um alle Anderen zu warnen. Das sieht sehr lustig aus, wenn alle, auch die Babys mit erhobenen Schwänzchen davonrennen. Die Eber kommen nur zur Paarung zur Rotte und kümmern sich auch nicht um den Nachwuchs.

Impalas, Nyalas, Kudus

Impalas, Nyalas und Kudus werden „Busch-Burger“ genannt, weil sie als Nahrung für viele Tiere dienen. Impalas sehen aus wie unsere Rehe, Nyalas und Kudus wie unsere Hirsche, nur viel größer. In Südafrika ist im Moment gerade Herbst, also Brunftzeit und genauso verhalten sie sich. Da kann es schon auch mal vorkommen, dass ein Impalajungbock sich vor den Jeep stellt und ihn anbrüllt, weil er ihn als Konkurrent ansieht. Auch das Imponiergehabe untereinander ist sehr amüsant. Impalas haben einen Warnruf, auf den wir bei unseren Kaffeepausen immer geachtet haben, weil wir da von Jeep runterklettern durften. Hörten wir einen solchen Warnruf, ging es sofort wieder rauf auf den Jeep!

Mit einem Nyala hatten wir sogar einen Wildunfall: das Tier rannte plötzlich aus dem Busch, über die Straße und landete auf der Motorhaube, überschlug sich und rannte auf der anderen Straßenseite unversehrt wieder in den Busch. Zum Glück ist Mensch und Tier nichts passiert.

Wildhundrudel

Wildhunde

Kamerafallen und Datenerhebung

Von jedem Geparden, Löwen, Geier, Elefanten, Nashorn jedes Schuppentier, dem wir begegneten mussten wir die GPS-Daten erfassen, um sie dann in unserer Freizeit in Dateien einzufügen. Dadurch können die Bewegungsmuster der Tiere erfasst werden und außerdem ihr Gesundheitszustand kontrolliert werden.

Auch Kamerafallen erwiesen uns einen guten Zweck, weil bei der Auswertung der Fotos genau festgestellt werden konnte, welches Tier zu welchem Zeitpunkt und wie lange an einem bestimmten Ort war. Mussten wir eine neue Kamerafalle installieren, mussten wir zuerst mit dem Pickel ein großes Loch freimachen, dann die Kamerafalle, die an einem Holzpfosten befestigt war, mit einem schweren Hammer in den Boden rammen, dann mit der Machete kleine Äste abschneiden, um die Kamerafalle zu tarnen und zuletzt die Kamera mit Elefantendung einreiben. Warum Elefantendung? Elefanten sind die einzigen Tiere im Busch, die keine Revieransprüche erheben, weil sie den ganzen Tag fressend unterwegs sind. Wenn die Kamera also nach Elefant riecht, muss ein anderes Tier nicht um sein Revier bangen und macht die Kamerafalle auch nicht kaputt. Ansonsten würde sie in Einzelteile zerlegt werden.

Grau-weißer Vogel auf Ast

Kammerjäger, Duschen

Wenn man 4 Wochen im Busch lebt, darf man keine Angst haben vor Spinnen, Schlangen, Skorpionen, Kakerlaken, Ratten, Gekhos,Fröschen und Fledermäusen. Alle aufgezählten Tiere habe ich im Garten, im Schlafzimmer, in der Küche und vor allem vor/ in der Dusche gehabt. Luis, einer unserer Volunteers war unser bester Kammerjäger und sammelte jeden Abend unzählige Kakerlaken ein. Wobei man sicher sein kann: wo eine Kakerlake ist sind noch viele andere, die man eben nicht sieht.

Mit der Zeit lernst du, automatisch feste Schuhe anzuziehen, bei Nacht immer eine Stirnlampe dabei zu haben und deine Schuhe auszuschütteln, bevor du sie anziehst, sonst sitzt ein Frosch oder anderes Tier drin.

Besonders in der Dusche ist es unangenehm, wenn vom Gulli plötzlich ein Frosch hochhüpft und du denkst dir: hoffentlich springt der nicht so hoch….und du klemmst automatisch deine Beine zusammen.

Selfie von zwei Personen

Braai

Braai ist ein heiliges Ritual in Südafrika. Jeden Sonntagnachmittag wird Holz gesammelt für ein Lagerfeuer, um das man abends sitzt und Geschichten erzählt und Fleisch grillt, wenn es runtergebrannt ist. Vegetarier tun sich schwer: wenn du kein Fleisch magst, bekommst du eben chicken….

Die Regeln sind streng: Frauen dürfen kein Feuer machen und wenn einer ein Feuer angefangen hat, bringt er es auch zu Ende, du darfst ihm auf keinen Fall dazwischen pfuschen.

Am letzten Braai hat Musa sogar Pap und Chakalaka für uns dazugemacht. Das ist ein traditionelles Zulugericht. Es hat sehr gut geschmeckt….Pap ist ein bisschen wie Polenta, nur mit weißem Maismehl und Chakalaka it ein bisschen wie Ratatouille, aber sehr scharf.

Es hat schon was, am Lagerfeuer zu sitzen, sich Geschichten zu erzählen, ein Bier aus der Dose zu trinken und hinterm dem Zaun, der das Camp umgibt Hyänen lachen zu hören…..oder Geräusche von anderen Tieren.

Sonnenutergang Busch

Mein Fazit: 4 Wochen in Zululand

Meine 4 Wochen in Südafrika waren ein solch unglaubliches Erlebnis. Ich kann es vermutlich nicht beschreiben, man muss es selbst erlebt haben. Was mir besonders gefiel, war, dass ich nicht einfach nur auf einer Touristensafari war, sondern durch meine Arbeit aktiv zum Schutz bedrohter Tiere beigetragen habe. Gäbe es nicht meine Familie und meine Freunde und meinen Hund, wäre ich sicher länger geblieben.

Auch das Leben im Busch hat mir sehr gefallen: sehr spartanisch und einfach, nicht immer ungefährlich aber immer ursprünglich. Du kommst mit so wenig Luxus aus und Dinge, auf die du nie verzichtet hättest, sind auf einmal komplett unwichtig.

Nach Hause gekommen bin ich mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit gegenüber dieser großartigen Natur, diesen so tollen Menschen und nicht zuletzt diesen wunderbaren Tieren…..und natürlich mit unglaublichen Erlebnissen im Kopf und im Herzen.

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