Freiwil­li­gen­ar­beit Malediven – Carina

Volunteer Carina war vier Wochen auf den paradiesischen Malediven, um sich dort dem Schutz gefährdeter Walhaie zu widmen. Im folgenden Bericht schildert sie ihre Erfahrungen.

Zwei Volunteere sitzen am Strand auf den Malediven
Carina
Erfah­rungs­be­richte
Volunteers fotografieren einen Walhai im Indischen Ozean

Volunteering auf den Malediven

Kaum zu glauben, dass vier Wochen um sind! Shukuriyaa für eine wahnsinnig schöne und unvergessliche Zeit! Der Dank gilt vor allem Iru, Alex und Cam die uns hier auf Dhigurah bestens betreut haben, der Crew an Board unseres Dhoni und Shameel für die gute Vorbereitung und die Antwort auf alle meine Fragen :) ! Mit dem größten aller Fische im Wasser zu sein ist einfach unbeschreiblich! Die friedlichen Giganten der Meere beobachten zu können raubt einem dem Atem! Unfassbar, dass sie vom Aussterben bedroht sind! Unseretwegen!

Wir wurden in den vier Wochen absolut verwöhnt:

  • über 60 (der absolute Wahnsinn!) Begegnungen
  • von einer Minute bis 58 Minuten
  • unterschiedlichste Charaktere von total entspannt bis schreckhaft
  • dreimal haben wir 2 Walhaie zusammen beobachten können
  • Verdauungsprozess von fressen bis ausscheiden:)
  • sehr neugierige Walhaie, die z.B. auch ein Boot genauer inspizieren müssen
  • kleine und große
  • neue in Süd-Ari (3!) und Wiederkehrer
  • u.v.m. gesehen.

Es wird noch eine Weile dauern bis all die Erinnerungen gesackt sind.

Freiwilligenarbeit: Die Schwanzflosse eines Walhais fotografiert vor der Kueste der Malediven
Eine freiwillige Helferin auf dem Weg zur artenschutzerhaltenden Arbeit
Artenschutz auf den Malediven: Ein Walhaibuch am Strand der Malediven

Neben Walhaien haben wir regelmäßig Delfine, Schildkröten, Weiß- und Schwarzspitzenhaie, Adlerrochen, Mobula, Tintenfische, endlos viele Fische in allen Farben und Formen sowie wunderschöne Korallen gesehen! Und das ganz ohne tauchen:).

Auch, wenn es anstrengend werden kann den ganzen Tag auf dem Dach des Dhoni in der Sonne zu stehen - der Blick aufs Blaue hat auch etwas sehr meditatives und die Hoffnung, dass man selbst einen entdeckt macht es so spannend - mir ist es fünf Mal gelungen - das bringt immer noch ein breites Grinsen in mein Gesicht und die Erinnerung an das Adrenalin wenn man bei "HAI!" in Sekundenschnelle ins Wasser geht.Vielen Dank noch einmal an das gesamte Team - ich habe mich dank dernausführlichen Informationen sehr gut vorbereitet gefühlt, habe so viel gelernt und eine unvergessliche, immer in Erinnerung bleibende Zeit gehabt!

Zwei Volunteere sitzen am Strand auf den Malediven

Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen in noch mehr großartigen Projekten für Meeresschutzgebiete und dem richtigen Verhalten im Umgang mit Tier und Natur einsetzen! Wenn man einen an der Seite von einem Propeller komplett aufgeschnittenen Walhai sieht, wird man ganz traurig und möchte noch viel mehr tun! Da reichen zwei Strandaufräumaktionen nicht - aber jeder Schritt ist einer in die richtige Richtung:)!

Gern wäre ich länger geblieben:)!

PS: Ja, wir hatten auch einen Tag, wo wir keinen Walhai gesehen haben - aber auch einen mit 10 Begegnungen:)!

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