Natucate

Field Guide-Grund­aus­bil­dung Botswana – Rebekka

Rebekka hat sich in Botswana zum Field Guide Level 1 ausbilden lassen und blickt nun auf eine atemberaubende Zeit zurück. Im folgenden Bericht erfahrt ihr mehr.

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Erfah­rungs­be­richte
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Wenn Träume endlich Wirklichkeit werden

Wie fasse ich das, was ich in den inspirierendsten fünfeinhalb Wochen meines Lebens im Okavango Delta in Botswana erlebt habe in Worte? Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn um dies wirklich nachvollziehen zu können, gibt es nur eines: Den ersten Schritt wagen und selber raus in die Wildnis gehen.

So wie ich, als ich Mitte November 2021 in das Flugzeug von Zürich nach Johannesburg eingestiegen bin, kurze Zeit später in Maun ankam und mich auf das bisher größte Abenteuer meines Lebens eingelassen habe.

Wobei, um ehrlich zu sein, hat das Ganze schon im Sommer angefangen. Damals nämlich, als ich merkte, dass ich mich total unglücklich in meinem Job fühlte und jegliche Energie verloren hatte. Da spielte ich mit dem Gedanken, mir eine Auszeit weit weg von allem zu nehmen, damit ich meine Batterien wieder auftanken und auf neue Ideen kommen konnte. In diesem Moment erinnerte ich mich an meinen ersten Südafrika-Aufenthalt vor über zehn Jahren zurück und wie ich dazumals sagte, dass ich eines Tages eine Ranger-Ausbildung machen wollte. Schon da hatte mich das Afrika-Fieber gepackt.

Also recherchierte ich im Internet, stieß auf Natucate, hatte einen super sympathischen Web-Call mit Daniel und buchte die 4-wöchige Field Guide-Grundausbildung im Okavango Delta. Am darauffolgenden Tag kündigte ich meinen Job und mein Abenteuer konnte beginnen.

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Die Kurzfassung dieses Abenteuers lautet in etwa so: Vier Wochen lang war ich im Kwapa Camp für die Field Guide-Grundausbildung und lernte von unseren leidenschaftlichen Trainern Tag für Tag Neues über das Leben, die Tiere und die Pflanzen im Busch. Danach gönnte ich mir ein paar Weihnachtstage mit einem Hauch von Luxus im Camp Okavango, wo täglich Mokoro-Fahrten, Boot- und Walking-Safaris auf dem Programm standen. Und zum Schluss durfte ich mit Okwa, einem der besten einheimischen Guides, fünf Tage zu Fuß und mit dem 4x4 das Delta rund um Moremi erkunden.

Natürlich wird diese Kurzversion nicht annähernd dem gerecht, was ich alles erleben durfte und wie sich das Leben im Busch so abspielt. Um dennoch einen kleinen Eindruck zu vermitteln, habe ich mich entschieden, einfach ein paar ausgesuchte Erlebnisse zu teilen – ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Leben im Kwapa Camp

Die Tage im Camp waren vom Ablauf her eigentlich ziemlich ähnlich und durchgetaktet, wobei die Zeit im Busch ja eher relativ ist und sich selbst fixe Zeiten (fast) immer anpassen lassen – vor allem dann, wenn plötzlich etwas Besonderes auftaucht. Hinzu kommt, dass jeder Tag neue Überraschungen und besondere Begegnungen bereithält.

Das ist das Faszinierende an der Natur: Du kannst jeden Tag dieselbe Strecke ablaufen oder fahren, du entdeckst immer etwas Neues oder triffst auf ein anderes Tier. Es wird nie langweilig und man lernt nie aus. Im Gegenteil: Je mehr man lernen darf, desto mehr wird einem bewusst, wie alles zusammenhängt und wie viel man noch nicht weiß. Ich jedenfalls fühlte mich wieder wie ein kleines Kind, das täglich Neues entdeckt, lernt und nicht mehr aus dem Staunen rauskommt.

Aber eigentlich wollte ich ja über einen normalen Kwapa-Tag erzählen. In meinem Fall sah dieser in etwa so aus: Um 04:45 hieß es aufstehen, was mir an keinem einzigen Tag schwerfiel. Mit der Zeit habe ich mich sogar so sehr an die allgegenwärtigen «Bird Calls» gewöhnt, dass ich genau wusste, dass es Zeit ist aufzustehen, wenn ich die «Ring-necked Dove» hörte – ein bisschen nerdig, ich weiß…

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Ab 05:15 gab es auf der Aussichtsplattform Kaffee, Tee, heiße Schokolade und Rusks, die traditionellen Trockenbiskuits, die wie Gin Tonic zum südlichen Afrika gehören. Von 05:30 bis rund 09:30 war «Morning Activity» angesagt: entweder ein «Game Drive» oder «Walk» inklusive Busch-Frühstück. Das Schönste für mich daran war, dass wir uns für die Beobachtungen jeweils so viel Zeit nehmen konnten, wie wir wollten. Wir mussten ja nicht nach drei Tagen wieder nach Hause und bis dahin die «Big Five» sehen. Das hat es uns erlaubt, so richtig in die Natur einzutauchen, die Tiere lange und ungestört zu beobachten. Zurück im Camp gab es um 10:00 frischgebackenes Brot, das direkt aus dem Ofen kam und meist noch warm war – yummie… Verhungern kann man in Kwapa also wirklich nicht.

Von 11:00 bis 13:00 war dann Theorieunterricht im Outdoor-Klassenzimmer angesagt. Von Geologie über Astronomie bis zu Pflanzen, Tieren sowie Klima und Wetter lernten wir alles, was im Busch wichtig ist. Um 13:00 gab es Lunch, der immer super lecker, abwechslungsreich und ausgewogen war. Dann hatten wir Pause. Diese nutzte ich entweder zum Lernen, für eine kurze Siesta oder Sport. Von 16:30 bis rund 19:30 folgte dann die «Evening Activity» mit dem obligatorischen Sundowner, gefolgt vom Dinner um 20:00 unter freiem Sternenhimmel. Nach dem Dinner wechselten wir zum Lagerfeuer und ließen den Tag bei einem kühlen Bier oder Gin Tonic sowie tiefgehenden Gesprächen oder Busch-Stories von unseren Trainern ausklingen.

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Ab und zu fuhren wir auch nochmals für einen «Night Drive» raus, was für mich persönlich immer ein Highlight war. Denn in der Nacht sind ganz andere Tiere unterwegs: Afrikanische Wildkatzen, Buschbabys, Springhasen, Ginsterkatzen, Stachelschweine, Honigdachse und Schakale, um nur einige zu nennen. Sogar Schlangen und Chamäleons haben wir gefunden – wie Julien, unser Trainer, diese fahrend und in der Dunkelheit spottet, ist mir bis heute ein Rätsel…

Magisch war für mich auch immer der Sternenhimmel. Und ich werde die Nacht nie mehr vergessen, in der wir mitten in der Wildnis angehalten haben, alle aufs Autodach gestiegen sind und wortlos einfach eine Stunde lang den Himmel bewundert haben. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Wenn aus Fremden Familie wird

Meine Gruppe bestand in den ersten beiden Wochen aus drei Deutschen, einer Inderin, zwei einheimischen Jungs aus Maun und einem Südafrikaner, der schon sehr lange in Botswana lebt, sowie unserem lokalen Trainer Evans. Eine deutsche Teilnehmerin sowie die Inderin waren nur für zwei Wochen im Camp und in den beiden letzten Wochen war dann Julien unser Trainer. Zur gleichen Zeit fand ein weiterer Kurs mit fünf einheimischen Ladies statt, die Jono, der Head Trainer, unterrichtete. Es war also eine ziemlich bunt gemischte Truppe aus weiblichen und männlichen sowie lokalen und internationalen Teilnehmenden.

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Zugegeben, die ersten Tage in Kwapa waren alles andere als einfach, denn sie wurden von der dazumals neuen Omikron-Variante überschattet, die angeblich aus Südafrika kam. Bereits am zweiten Tag nach unserer Ankunft wurden sämtliche Flüge aus Europa eingestellt. Wir waren in Kwapa zwar sicherer als sonst irgendwo, aber nicht zu wissen, ob, wann und wie man wieder nach Hause kommt, ist ein nicht so angenehmes Gefühl.

Daniel, unsere beiden Trainer sowie Grant von der African Guide Academy standen uns jedoch jederzeit zur Seite, unterstützten uns, wo es nur ging, und beobachteten die Situation laufend. So fühlten wir uns stets gut aufgehoben und absolut sicher. Gemeinsam haben wir dann auch beschlossen, dass wir es trotz allem durchziehen, Covid soweit wie möglich ausblenden und zu gegebener Zeit schon irgendeine Lösung finden, wieder nach Hause zurückzukommen – wenn nötig per Frachtschiff. Die ganze Situation hat uns als Gruppe dann sicherlich auch näher zusammengebracht, als das sonst vielleicht der Falls ist. Der Zusammenhalt und die Stimmung waren wirklich besonders. Wir haben viel zusammen gelacht, geredet, sogar gemeinsam gekocht und waren stets füreinander da.

So auch am besagten «Chamäleon-Tag». An diesem Tag entdeckte Julien ein Chamäleon und wir stellten überrascht fest, dass Edwin, einer der einheimischen Jungs, das kleine Tierchen kaum ansehen konnte. Kaum zu glauben: Spinnen, Löwen, Leoparden, Elefantenbullen – all dies war kein Problem für ihn, aber das kleine Chamäleon ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Er hatte wirklich Angst. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Batswana glauben, dass diese Tiere verflucht sind. Nun war es an uns, ihm klarzumachen, dass, wenn er in Zukunft als Guide arbeiten wollte, seine Angst überwinden musste. Denn Touristen lieben nun mal Chamäleons.

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Langsam und ganz vorsichtig halfen wir ihm, das Chamäleon auf seinen Arm zu lassen. Es kostete ihn all seinen Mut, doch am Ende überwand er seine größte Angst. Am Abend sagte er sogar, dass dies einer seiner besten Tage im Camp gewesen sei. Und das glaube ich ihm, denn es war Edwin, der als erster aus dem Auto sprang, als wir an unserem allerletzten Tag ein weiteres Chamäleon entdeckten. Er zögerte keine Sekunde und nahm es sofort in seine Hand. Wir standen nur noch gerührt daneben.

Am Ende sind es doch immer die Begegnungen mit anderen Menschen, die eine Reise zu einem Erlebnis machen. Und was gibt es Schöneres, als gemeinsam ein Abenteuer zu erleben, Ängste zu überwinden, besondere Momente zu teilen, Sonnenuntergänge zu bewundern und sich gegenseitig weiterzubringen? Ich habe jeden einzelnen Menschen auf meiner Reise fest in mein Herz geschlossen, von jedem etwas gelernt, das ich auf meinem weiteren Weg mitnehmen werde und freue mich schon heute auf ein Wiedersehen.

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Die kleinen, unerwarteten Dinge, die einen umhauen

Wenn man mehr Zeit im Busch verbringt, beginnt man automatisch, die kleinen, auf den ersten Blick vielleicht unscheinbaren Dinge zu bemerken – und zu schätzen. Jedenfalls ist es mir so ergangen. Klar, ich bin noch immer hin und weg, wenn ich einem Elefanten, Löwen oder Leoparden begegne, aber in Kwapa habe ich auch gelernt, wie faszinierend Gräser, Blumen oder Pilze sind und dass es ohne sie gar keine großen Tiere geben würde.

Eines der größten Highlights unserer Gruppe war dann auch keine Tiersichtung. Auf einem «Evening Game Drive» entdeckten wir eine Pflanze, die wir vorher noch nicht gesehen hatten. Sofort hielten wir an, sprangen raus – natürlich erst, nachdem unser Trainer das OK gegeben hatte – und liefen darauf zu. Da wir uns aus dem Westen in Richtung Osten auf die Pflanze zubewegten, warfen wir einen Schatten auf sie. Plötzlich begann die Pflanze, sich zu öffnen. Wir trauten unseren Augen nicht und ich bemerkte, dass wir uns alle einen ganz kurzen Moment ansahen und zweifelten, ob wir nicht doch schon ein, zwei Bier intus hatten. Dem war übrigens (noch) nicht der Fall.

Wir näherten uns also weiter und die Pflanze öffnete sich immer mehr. Sobald wir jedoch aus dem Schatten traten, fing sie an, sich zu schließen. Es war unbeschreiblich. Umgehend identifizierten wir die Pflanze mithilfe unserer Bücher und waren für einen Moment allesamt sprachlos: Es handelte sich um eine weiße Spinnenlilie. Die «Spider lily» blüht in ihrem Leben nur ein einziges Mal und das für nur eine einzige Nacht: Diese Nacht, genau hier und jetzt – und wir waren dabei.

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Selbstverständlich erlebte ich auch unzählige tierische Highlights. Da war die nur wenige Meter von uns entfernte Leoparden-Mutter mit ihrem Jungen auf einem Baumstamm. Das Rudel afrikanischer Wildhunde, das unweit vom Camp ein Kudu gerissen hatte. Die Elefantenherde, die uns beim Frühstück im Busch überraschte. Die fünf Löwen mit dem Jungen, die abends direkt neben uns am Lagerfeuer unsere Nähe genossen. Die drei Hyänen, an die wir uns zu Fuß heranschlichen. Die Herde voller Büffel soweit unser Auge reichte. Die eine Puffotter und die vielen Frösche und Kröten im Camp. Und die Giraffen, Zebras, Impalas, Kudus, Steinböckchen und (Raub-)Vögel, die wir nach einiger Zeit nicht einmal mehr sehen mussten, da wir sie anhand ihrer Calls identifizieren konnten. Über 140 verschiedene Vogelarten hatten wir am Ende auf unserer Liste. Hinzu kamen unzählige Bäume, Sträucher, Gräser, Pilze, Blumen und Reptilien.

Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass es in der Wildnis, wenn man die Augen offenhält und sich nicht nur auf das Offensichtliche und Große fokussiert, an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt.

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Mein Anschlussprogramm: Abwechslungs- und kontrastreich

Von Anfang an stand für mich fest, dass ich, wenn ich schon nach Botswana fliege und einen Kurs mache, noch etwas länger bleiben möchte. Auch beim Anschlussprogramm hat mich Daniel individuell und kompetent beraten. So hat er mir über Weihnachten ein paar Tage Luxus im Camp Okavango empfohlen – mit einer Dusche mit fließend heißem Wasser.

Schon der Flug dorthin in einer kleinen Maschine war ein Highlight: Nachdem die anderen beiden Gäste, die sich mit mir die Maschine teilten, in Moremi ausgestiegen waren, durfte ich mich vorne neben den Piloten setzen und so in die Lodge fliegen. Die Landschaft unterschied sich komplett von jener in Kwapa. Überall war Wasser. Alles war grüner. Es gab andere Bäume und Vögel. Auch fanden keine 4x4-Aktivitäten statt. Wir bewegten uns ausschließlich zu Fuß, per Boot oder mit dem Mokoro fort – eine ganz neue Erfahrung. Die Guides wussten wirklich sehr viel und es machte ihnen sichtlich Freude, auch von mir etwas zu lernen.

So machten wir uns einen Spaß daraus, uns gegenseitig herauszufordern. Der Atem stockte mir, als wir zu Fuß einem Löwen und 16 Giraffen begegneten. Am Anfang hatte ich noch etwas Bedenken, wie es wohl sein würde, Weihnachten mit wildfremden Leuten in einer Lodge fernab von meiner Familie zu verbringen. Meine Sorgen waren völlig unbegründet: Ich begegnete wundervollen Menschen, führte inspirierende, tiefgründige Gespräche, die so halt nur ein Lagerfeuer ermöglicht, und weiß mit Sicherheit, dass wir uns zurück in der Schweiz bei einem Kaffee oder Gin Tonic wiedersehen werden.

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Den Abschluss meiner Botswana-Zeit bildete eine fünftägige Zeltsafari mit Okwa in der Nähe vom Moremi-Wildreservat. Okwa ist nicht nur ein einheimischer Guide mit über zwanzig Jahren Erfahrung, sondern auch ein ehemaliger Trainer und eine Legende in Maun. Bereits mit acht Jahren lernte er, ein Mokoro zu steuern. Seine Leidenschaft für die Natur, sein Wissen und seine Guiding Skills sind einfach außergewöhnlich. Er liebt die Natur, verschmilzt regelrecht mit ihr. Eine Walking Safari mit ihm ist ein einmaliges Erlebnis.

Der Moment, als wir zu Fuß einem Elefantenbullen begegnet sind und ich ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand, hat sich für immer in mein Herz gebrannt. Und der frisch gebrühte Kaffee, der warme Porridge vom Feuer am Morgen sowie die vielen Geschichten von Okwa fehlen mir noch heute. Okwa ist inzwischen ein guter Freund von Daniel und deshalb war ich mir ziemlich sicher, dass die Safari mit ihm gut sein würde.

Aber wirklich, Okwa hat alle meine Erwartungen übertroffen und ich fühle mich geehrt, dass ich mit ihm Zeit in der Wildnis, seiner Heimat, verbringen durfte. Er ist einer dieser Menschen, die man sofort ins Herz schließt, einfach nur bewundern kann und mit Sicherheit nie mehr vergisst.

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Ke a leboga: Danke, von ganzem Herzen!

Am Ende bleibt mir nichts anderes übrig, als Daniel und dem Natucate-Team von ganzem Herzen Danke zu sagen.

Danke für die persönliche Beratung und die vielen wertvollen Tipps und Tricks vor, während und nach meiner Reise. Danke für das individuell auf meine Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittene Programm. Danke für die Unterstützung vor Ort, egal wo und zu welcher Zeit. Danke für die besonderen Begegnungen mit all diesen außergewöhnlichen Menschen, die nur durch das Natucate-Netzwerk möglich wurden. Danke für dieses einmalige Erlebnis fernab jeglicher Zivilisation inmitten und im Einklang mit der Natur. Danke für die inspirierendsten Wochen meines Lebens!

Reisen organisieren können viele Anbieter. Aber Daniel und seinem Team gelingt es, dass diese einmaligen, unvergesslichen Momente möglich werden, die nur dann entstehen, wenn die richtigen Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammenkommen. Und dies macht Natucate einzigartig. Ich möchte keinen einzigen Tag in Botswana missen und weiß schon jetzt, dass dies nicht mein letztes Abenteuer mit Natucate war.

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