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Rückblick: PWE Wild Coast 2025

Slow Travel entlang einer der letzten wirklich wilden Küsten der Welt. Begleite uns auf einen Rückblick auf unsere PWE Wild Coast Gruppenreise 2025 in Südafrika. Erfahre mehr.

Emilia
News
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Am 5. November 2025 begann unsere 11-tägige Private Wilderness Experience an einem der ursprünglichsten Orte Südafrikas: der Wild Coast im Mkambati-Naturreservat.

Eine Region, an der Zeit anders wirkt – sanfter, langsamer, natürlicher. Zwischen Graslandschaften, felsigen Küstenklippen und dem unendlichem Ozeanhorizont taucht man in eine Wildnisregion ein, die sich bewusst gegen jede Form von Hektik sträubt.

Dieser Ort zählt zu den 34 global wichtigsten Biodiversitäts-Hotspots – ein lebendiges Mosaik aus Pflanzenvielfalt, seltenen Tierarten und uralten Geschichten.

Begleitet von unserem Freund und Guide Alan McSmith sowie Naturguide Grant Hine und Natucate-Guide Meg McSmith, starteten wir in Tage voller Entdeckungen, Begegnungen und Stille. Und in eine Reise, die mehr ist als nur ein Outdoor-Abenteuer: Sie ist ein bewusstes Sein in der Natur.

Wasserfall Wild Coast
Strand Ausflug
Strand Gruppenfoto

Unterwegs zu Fuß, per Kanu und entlang der Küste

#1 Wanderungen und Küstenabenteuer

Oft begann unser Tag im ersten Sonnenlicht: mit Spaziergängen entlang eines noch schlafenden Strandes, mit Zebraherden, die lautlos im Morgennebel auftauchten, und Wanderungen zu spektakulären Wasserfällen wie den Mkambati- oder Strandloper-Falls. Besondere Orte, an denen Wasser direkt ins Meer stürzt oder sich über Felsstufen in türkisblaue Naturpools ergießt.

Wir folgten Pfaden zu verwitterten Schiffswracks, tauchten in steinerne "Tidal Pools" ein, entdeckten einen Oktopus und lernten unterwegs viel über Spurenlesen, Ökosysteme und die Geschichte des Transkei. Auch die Game Drives öffneten immer wieder neue Blickwinkel: durch weite Graslandschaften, vorbei an Antilopen, Zebras und beeindruckenden Küstenplateaus.

#2 Perspektivwechsel: Kajakfahren

Ein besonderes Gefühl von Freiheit erlebten wir auf dem Mtentu River – lautlos gleitend, umgeben von Felswänden und fließender Stille. Die Kajaktouren führten uns zu Wasserfällen und Sonnenterrassen aus Stein. Der Kaffee auf einem warmen Felsen mitten im Fluss wurde zu einem Moment, der die Essenz dieser Reise einfing: Einfachheit, Natur, Präsenz.

Kayak Meg

#3 Eintauchen in die Wildnis

Gleich zu Beginn erlebten wir einen magischen Augenblick: die Anreise per Boot, bei der uns Delfine begrüßten. Ein Willkommensgruß, der sofort spüren ließ, wie lebendig und ursprünglich diese Küste ist.

Viele nutzten die Naturpools und Wasserfälle für Sprünge von fünf Meter hohen Felsen, während andere im Meer schwammen oder sich im salzigen Wasser treiben ließen. Die Mischung aus Aktivität und Achtsamkeit ließ uns die Landschaft mit allen Sinnen erfahren.

Ein Teil der Gruppe erkundete die Umgebung später auch mit Mountainbikes – ein Gefühl von Abenteuer: Wind im Gesicht, Salz auf der Haut.

Einen stilleren, aber nicht weniger intensiven Kontrast bot das Waldbaden mit Grant Hine. Inmitten eines kleinen Waldes führte er uns in eine tief achtsame Naturwahrnehmung: langsamer werden, lauschen, atmen. Ein Moment, der viele von uns besonders berührt hat.

Auch Alan McSmith teilte sein tiefes Wissen mit unserer Gruppe. Zum Beispiel in einer eindrucksvollen Demonstration mit einem Voltmeter, das sichtbar machte, wie Energie durch natürliche Systeme fließt. Diese Verbindung aus Wissensvermittlung und Naturbeobachtung macht unsere Reise einzigartig.

Gruppenausflug
Vogel in Südafrika
Gecko
Selfie

Die GweGwe Lodge – Komfort, Herzlichkeit und Wildnis in perfekter Balance

Unsere Unterkunft, die GweGwe Lodge, ist weit mehr als ein Ort zum Schlafen – sie ist ein kleines Juwel an der Wild Coast. Eingebettet in grüne Hügel und mit freiem Blick auf die unberührte Küste vereint sie auf berührende Weise Komfort, Natur und Ruhe.

Schon beim Aufwachen öffnet sich der Blick direkt auf das Meer: Wellen, die in der Ferne brechen, ein Himmel, der je nach Tageszeit in Pastelltönen oder kräftigem Blau leuchtet – und der Klang des Ozeans als ständiger Begleiter.

Die Lodge ist liebevoll eingerichtet und nachhaltig gebaut. Natürliche Materialien, offene Räume und warme Farben schaffen ein Gefühl von Leichtigkeit. Besonders eindrucksvoll sind die Outdoor-Duschen, die ermöglichen, unter freiem Himmel zu duschen – begleitet vom Ruf der Vögel und dem Duft des Meeres. Jede der neun Suiten bietet Privatsphäre und zugleich ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit der Umgebung.

Kulinarisch wurden wir jeden Tag verwöhnt: Das fantastische Essen – frisch, kreativ und mit viel Liebe zubereitet – war ein Erlebnis für sich. Vom duftenden Frühstück über leichte Lunches bis hin zu Abendessen unter freiem Himmel war jede Mahlzeit geprägt von Qualität, Herzlichkeit und regionalen Zutaten.

Was diesen Ort jedoch wirklich ausmacht, ist das wundervolle Team der Lodge: Mit offenen Armen, einem Lächeln und echter Gastfreundschaft schufen sie eine Atmosphäre, die Wärme und Ruhe ausstrahlte – eine, in der man sich sofort zuhause fühlte. Insgesamt ist die GweGwe Lodge ein Ort, der nicht nur beherbergt, sondern berührt.

GweGwe lodge
Gwe Gwe Lodge

Ein besonderes Ökosystem: Von Kapgeiern, Delfinen und Momenten, die bleiben

Je weiter die Tage fortschritten, desto tiefer wurde unsere Verbindung zu diesem Küstenabschnitt.

Wir sahen Delfine im Sonnenaufgang, trafen auf Kapgeier, entdeckten eine Meeresschildkröte im Spätlicht des Nachmittags, fanden Quallen am Strand und erlebten stille Augenblicke in Höhlen und an einsamen Stränden.

Jeder Tag hatte seine eigene Geschichte:

  • Fahrradtouren durch weite Graslandschaften
  • gemeinsame Sundowner am North Beach
  • Vogelbeobachtungen mit Grant
  • Felsmalereien entlang der Schluchten
  • Abende unter einem Himmel voller Sterne mit Lagerfeuer und Geschichten

Am letzten Abend feierten wir bei einem gemeinsamen Abendessen am Strand. Erfüllt von Dankbarkeit für die Natur, für die Gruppe und dafür, Teil einer Reise zu sein, die aktiv zum Schutz dieser Region beiträgt und lokale Gemeinschaften unterstützt.

Wasserfall Grant

Die PWE Wild Coast 2025 war mehr als eine Reise. Sie war eine Erinnerung daran, dass Wildnis nicht nur ein Ort ist, sondern ein Gefühl ... und ein Geschenk, das Achtsamkeit verdient.

Wer die Wild Coast besucht, begegnet nicht nur einer Landschaft, sondern der Essenz des “Slow Travel”: Langsam werden, hinsehen, spüren, atmen. Und die Natur in ihrer reinsten Form erleben.

Danke an alle, die diese Reise besonders gemacht haben!

Nächster Termin: 11.09.2026

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