Freiwil­li­gen­ar­beit Austra­lien und Neusee­land – Frieda

Natucate-Volunteer Frieda hat sich sechs Wochen lang dem Schutz von einzigartigen Naturarealen in Australien und Neuseeland gewidmet. Erfahrt in ihrem Feedback-Interview mehr über ihre Zeit in Ozeanien.

Ann-Kathrin
Ann-Kathrin
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: Frieda

Alter: 19

Projekt: Naturschutz in Australien und Neuseeland

Einsatzort: Cairns/Australien und Auckland/Neuseeland

Zeitraum: Mitte Mai bis Ende Juni 2018

Bewertung

Betreuung durch das NATUCATE-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Freiwilligenarbeit in Australien und Neuseeland – Feedback: Sieben Fragen an Frieda

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Aufgaben im Projekt geben?

In Neuseeland haben wir immer in Regional Parks gearbeitet, da bestand unsere Aufgabe hauptsächlich darin, Bäume zu pflanzen oder Pflanzen auszulegen, die dann von anderen eingepflanzt wurden. In Cairns haben wir jeden Tag ein anderes Projekt gemacht, dabei waren unter anderem die Versorgung von Tree Kangaroos, deren Gehege wir mit Sand befüllen mussten, die Fütterung von Meeresschildkröten, und das Zählen von Pflanzen, sowie das Anlegen eines Gartens.

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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Der Teamleader in Auckland hat uns oftmals nur ganz knappe Informationen dazu gegeben, was wir machen sollten. Da mussten wir uns dann logisch erschließen, was er wohl gemeint hat und was wir jetzt eigentlich machen sollen.

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat?

Besonders gefallen hat mit ein Ausflug in den Regenwald bei Cairns, den wir abends im Dunkeln gemacht haben, mit dem Ziel Frösche zu zählen. Sehr viel Spaß gemacht hat mir auch das Fahren mit einem sogenannten „Mule“, einer Art Quad, in Auckland. Damit haben wir Pflanzen transportiert.

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4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Ich habe das Projekt einfach auf mich zukommen lassen und hatte eigentlich nur gehofft, dass es nicht langweilig wird und ich auf nette Leute treffen würde. Langweilig war es nie, weil wir fast jeden Tag was anderes gemacht haben und nett waren die Leute in jedem Fall und wir hatten immer viel Spaß.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Von Auckland aus kann man ganz einfach Wochenendtrips nach Norden bis zum Cape Reinga, oder nach Süden nach Hobbiton unternehmen. Das habe ich gemacht. Zwischen meinen beiden Projekten hatte ich mir eine Woche Zeit genommen und Neuseeland noch etwas weiter besucht, das kann ich nur empfehlen. Ansonsten haben wir abends Filme geschaut, gelesen und uns einfach unterhalten, denn wir haben in den Regional Parks gewohnt und nicht in der Stadt. In Cairns habe ich Tagestouren zu den umliegenden Regenwäldern gemacht und einen Tauchtrip zum Great Barrier Reef, mit Übernachtung auf einer Insel beim Riff. Da wir in Cairns in einem Hostel in der Stadt untergebracht waren, konnte ich nachmittags und abends mit Freunden in die Stadt gehen oder einfach im Hostel mit anderen Backpackern reden.

6) Welche Tipps würdest Du anderen Teilnehmern geben, die das Projekt machen wollen?

Man sollte unbedingt einen Schlafsack mit nach Neuseeland nehmen. Zu empfehlen ist auch ein Kissen oder zumindest ein Kissenbezug, wenn man nicht auf demselben schlafen will, wie andere vor einem. Bettlaken sind aber immer frischgewaschene da. Außerdem sollte man, wenn man wie ich im Winter anreist, auf jeden Fall warme Sachen einpacken – auch zum Schlafen, denn Zentralheizungen gibt es nicht und es kann sehr kalt werden, v.a. nachts. Eine Wäscheleine kann ich auch nur empfehlen.

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7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest?

In Neuseeland sind weitere Kosten eigentlich nur durch die Ausflüge entstanden, die ich an den Wochenenden gemacht habe. So kostet beispielsweise die günstigste von mir gefundene Variante, um einen Tagesausflug von Auckland City nach Hobbiton zu machen, inklusive Eintritt und Führung dort, ca. 130 NZ$ (entspricht etwa 75€). Nimmt man meine Ausgaben bei der Reisezeit weg, habe ich etwa 400€ extra ausgegeben. In Cairns war es ähnlich. Dadurch, dass man aber dauerhaft in der Stadt untergebracht war, hat man automatisch mehr Geld für Essen, etc. ausgegeben. Hier werden es wohl annähernd 500€ gewesen sein. Bedenken muss man aber, dass das meiste Geld für Ausflüge und Tagestouren verwendet wird, die muss man natürlich nicht machen. Mein Tauchtrip am Great Barrier Reef hat 130 AUS$ gekostet, also knapp 80€. Und die Nacht auf Fitzroy Island, einer Insel im Riff, hat 200AUS$ gekostet, das muss man natürlich nicht machen. Ich würde empfehlen auf jeden Fall genug Geld zur Verfügung zu haben und sich auch mal was zu leisten, was man sonst vielleicht nicht machen würde. Auch, wenn es etwas teurer ist.

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