Auslands­prak­tikum USA Washington Landwirt­schaft – David

David hat mit uns ein achtmonatiges Fachpraktikum in den USA absolviert und umfassende Kenntnisse in ökologischer Landwirtschaft erworben. Erfahrt mehr in seinem Feedbackbogen.

Ann-Kathrin
Ann-Kathrin
Erfah­rungs­be­richte
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Steckbrief

Name: David

Alter: 31

Einsatzort: Washington State/USA

Zeitraum: Anfang Februar bis Mitte Oktober 2017

Bewertung

Betreuung durch das NATUCATE-Team:

Anreise:

Partner vor Ort:

Unterkunft:

Feedback Fachpraktikum in den USA: Sieben Fragen an David

1) Könntest Du uns einen kurzen Überblick über Deine Aufgaben im Projekt geben?

Gemüsebau: Setzen, Säen, Pflügen, Eggen, Düngen, Bewässern, Ernten, Gewächshausauf- und -abbau, Verarbeitung Ernte, Jäten
Obstbau/Weinbau/ Baumschule: Schneiden, Erziehen, Veredeln, Vermehren, Schädlingskontrolle, Ernten, Verarbeitung Ernte, Mähen, Bewässern, Düngen, Trauben Verarbeiten und Weinherstellung
Gartencenter: Kundenbetreuung, Jäten, Gartenunterhaltsarbeiten, Mithilfe bei Anlässen (Präsentieren von Mustern für Kunden und Interessierte), Bewässern

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2) Was waren die größten Herausforderungen für Dich während des Projekts?

Die Kundenbetreuung gestaltete sich am Anfang relativ schwierig aufgrund dessen, dass die Sprache noch nicht so vertieft war.

3) Gab es etwas, was Dir besonders gut gefallen hat? Oder etwas, was Du besonders negativ in Erinnerung hast?

Die Vielseitigkeit des Betriebs hat mir sehr gut gefallen, da alle Bereiche des Gartenbaus abgedeckt werden. Darum ist es ein sehr guter Einstieg für zum Beispiel Studenten, Landwirte etc., die vorher nicht in diesem Bereich tätig waren. Der Unterricht war grundsätzlich gut, war aber teilweise nur Wiederholung und darum wäre ich an manchen Tagen lieber aufs Feld gegangen.

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4) Hattest Du bestimmte Erwartungen bevor Du zum Projekt gereist bist?

Meine größte Erwartung war, meine praktischen landwirtschaftlichen Erfahrungen zu vertiefen und mein Englisch zu verbessern und die wurden größtenteils erfüllt.

5) Hast Du in Deiner freien Zeit etwas unternommen, was Du auch zukünftigen Teilnehmern empfehlen kannst?

Die Gegend ist wunderschön. Der Mount Baker – ein Vulkan – ist keine Stunde von der Farm entfernt. Die ganze North Cascades bieten sich perfekt an für jegliche Outdoor-Sportarten: ein Skigebiet befindet sich am Mount Baker, Wanderwege, Riverrafting etc. Der Puget Sound – eine Meeresbucht – ist voll mit wunderschönen Inseln, welche nur darauf warten, entdeckt zu werden.

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Außerdem ist man ziemlich nah zu Vancouver und Seattle, welche sich für Wochenendausflüge sehr gut eignen.

Die nächste Stadt ist Bellingham, welche sehr gemütlich daherkommt. In der ganzen Stadt gibt es mehrere Brauereien, welche eine breite Palette an Bieren anbieten. Am Wochenende kann man Salsa und Swing tanzen. Und es gibt auch ein paar sehr gute Restaurants, von denen einige sogar das Gemüse und Obst von Cloud Mountain verarbeiten. Der Gedanke, in einem Restaurant das zu essen, was man vorher geerntet hat, ist schon sehr amüsant.

6) Welche Tippswürdest Du anderen Teilnehmern geben, die das Projekt machen wollen?

Man muss sehr gut auf Regen vorbereitet sein. Im Frühjahr hat es nur geregnet. Das ist vor allem für die Arbeit wichtig.

7) Kannst Du einschätzen, wie viele Kosten Du vor Ort noch zusätzlich hattest? – Diese Angabe können wir an zukünftige Teilnehmer weiterleiten.

Dort geht es fast gar nicht ohne Auto, weil man auf dem Land ist und das nächste Dorf ist 10km entfernt (würde auch mit dem Fahrrad gehen). Nach Bellingham sind es 20 km; der Bus fährt nicht sehr oft. Wenn man irgendwo wandern will, geht das gar nicht ohne Auto. Die Lizenzierung kostete $200.-, das Auto $1400.- und die Versicherung $250.- für 6 Monate, total ca. $1850.-.

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