Freiwil­li­gen­ar­beit Thailand – Anne

In unserem Freiwilligenprojekt in Thailand hat sich Anne dem Schutz notleidender Hunde und Katzen gewidmet. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Zwei Volunteere unterwegs
Anne
Erfah­rungs­be­richte
Zwei Volunteere unterwegs

Freiwilligenarbeit Thailand

Hallo, mein Name ist Anne, nach meinem Abitur wollte ich unbedingt reisen und im Idealfall auch noch etwas Sinnvolles dabei tun. Über das Internet wurden meine Freundin und ich dann auf das Projekt in Thailand aufmerksam. Wir entschlossen uns, dort gemeinsam einen Monat zu arbeiten. Bei den Reisevorbereitungen, wie Planung und Buchung wurden wir von NATUCATE beraten und unterstützt. Wir bekamen viele nützliche Tipps, von den Kosten für den Lebensunterhalt bis zu Kleidungstipps.

Wir konnten es kaum erwarten, uns in dieses Abenteuer zu stürzen. Aber wir fragten uns auch, ob es unseren Vorstellungen entsprechen würde, und ob wir die Erwartungen an uns erfüllen können. Nach der Ankunft wurden wir erst einmal herumgeführt und haben unser Zimmer gesehen.

Volunteering in Thailand: Eine Freiwillige sitzt mit einer Katze in einer Haengematte
Tierschutz in Thailand: Zwei Katzen in einer Auffangstation
Tierschutz in Thailand: Ein Hund laeuft auf dem Gelaende des Tierheims herum
Freiwilligenarbeit: Eine freiwillige Helferin kuemmert sich um einen Hund

Wir waren zusammen in einem einfachen Raum direkt beim Center untergebracht. Wir lernten schnell alle anderen freiwillige Helfer kennen, sie kamen aus aller Welt: Australien, Südkorea, Finnland, England, Österreich. Es entstand sofort eine tolle Gemeinschaft, wir saßen abends nach der Arbeit oft zusammen und tauschten uns über unseren Tag aus oder gingen zusammen auch mal in eine Karaoke-Bar. Die Verständigung lief auf Englisch. Wir lernten so viele interessante Menschen und verschiedene Kulturen kennen, natürlich nicht nur die der anderen Volunteers, sondern auch der Einheimischen.

Die Menschen dort waren alle sehr freundlich und großzügig. So wurden wir z.B. an einem Abend spontan von einer thailändischen Familie zum Essen eingeladen. Trotz Sprachbarriere verstanden wir uns gut und durften wie alte Bekannte an einem typisch thailändischen Familienessen teilnehmen.

Volunteering in Thailand: Eine Volunteer mit einer kleinen Katze auf der Schulter
freiwilligenarbeit-thailand-erfahrungsbericht-tierschutz-katze-weiss-natucate
Tierschutz: Ein Volunteer kuemmert sich um eine Katze
Eine kleine Katze sitzt mit Volunteeren auf einer Treppe

Natürlich war es auch viel Arbeit

Es wurde jede Woche ein Arbeitsplan ausgehängt, an dem wir unsere Arbeitszeiten ablesen konnten. Diese bestanden aus Vor-oder Nachmittagsschichten. Unsere Hauptaufgaben bestanden darin, die Käfige der Tiere zu reinigen und die Tiere zu versorgen. Natürlich standen auch Streicheleinheiten oder Gassigehen mit den Hunden auf dem Programm. Es gab ca. 50 Hunde und 60 Katzen. Die Zahl veränderte sich allerdings schnell, da einige Tiere nur zur Behandlung und bis zur Genesung aufgenommen wurden. Aus der ganzen Gegend wurden verletzte Tiere gebracht, die ärztlich versorgt werden mussten, da es im Center den einzigen Tierarzt innerhalb der Inselgruppen gibt.

Gap Year Thailand: Eine freiwillige Helferin in der thailaendischen Wildnis
Tierschutz: Vier Hunde im Tierheim
Volunteering in Thailand: Ein Hund schlaeft im Tierheim auf dem Boden

Tierschutz in Thailand

Die ersten paar Tage waren eine ganz schöne Umstellung. Neben der körperlichen Arbeit wurden wir auch mit einigen traurigen Situationen konfrontiert, da nicht alle Tiere gerettet werden konnten. Doch die meisten wurden wieder gesund und konnten sogar vermittelt werden. Die Tiere sind uns schnell ans Herz gewachsen, ich verfolge jetzt noch wie es mit einigen weiter geht. Neben der Arbeit stand uns aber auch genug Freizeit zur Verfügung. Wir mieteten uns zum Beispiel einen Roller und erkundeten die schöne Insel, oder unternahmen Tagesausflüge auf die umliegenden Inseln wie Koh Phi Phi.

Der Lebensstandard dort ist natürlich nicht vergleichbar mit dem hier in Deutschland, aber man gewöhnt sich schnell daran. Und obwohl ich mich am Ende sehr auf ein sauberes Bad gefreut habe, will ich keine Erfahrung missen und würde jederzeit nochmal hinfliegen.

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