Erfahrungsberichte Field Guide Level 1 Cat

Südafrika und Botswana

Field Guide Level 1

Hallo NATUCATE, ich möchte mit euch einige Highlights meiner 55 Tage in der Wildnis teilen!

  • Die Anzahl der stillen Nächte im Zelt, mit vom Mondlicht beschienenen Elefanten, die durchs Camp stampften: mindestens fünf! Davon eine Nacht, indem ein Baby-Elefant gegen unser Zelt lief.
  • Die Anzahl der wundervollen Begegnungen mit Elefanten: Unzählbar!
  • Sichtung einer braunen Hyäne: Eine.
  • Die Anzahl von Leoparden, welche kämpfend um unser Auto liefen: Eine.
  • Begegnung mit Leoparden: Mindestens sieben.
  • Zu viele Löwen, um sie alle zu zählen. Zwei zu Fuß und eine im Camp.
  • Sichtung von Breit- und Spitzmaulnashörnern: fünf. Davon eine zu Fuß und eine mit Baby-Nashorn.

Nach dieser Aufzählung sollte ich anmerken, dass wir ziemliches Glück hatten und der Zeitpunkt, kurz vor dem Regen, absolut perfekt war!

Was ich am meisten vermisse, sind die zwei täglichen Safaris sowie immer etwas Neues zu lernen und zu entdecken. Es ist einfach toll, so in den Tag zu starten, egal ob es sich um ein Gap Year oder einen Kurs handelt.

 

Neben all diesen beinah luxuriösen Sichtungen, die ich schon aufgezählt habe, sahen wir beinah täglich Warzenscheine, Schakale, Impalas, Steinböcke, Kudus, Eland-Antilopen, Zibet- und Ginsterkatzen, Bush Babies, Affen, Paviane, Streifengnus, Mangusten, Rüsselspringer, eine Menge Giraffen mit Jungtieren, Stachelschweine, Skorpione, Schlangen, Riesentrappen, Storche, Hasen, Frösche, Salamander, Zebras, Spinnen, Kaffernadler, Eulen, Fischadler, Nilkrokodile und viele, viele weitere Baum- und Vogelarten.

NATUCATION

Und all dies konnte ich mit einer supernetten Gruppe Gleichgesinnter aus aller Welt teilen (alle zwischen 18 und 43 Jahre, 4 Frauen und 3 Männer). Ich habe sogar meinen Freund dort kennengelernt! Unsere Gruppe war klein und in wenigen Tagen waren wir wie eine Familie zusammengewachsen. Wir haben uns alle unterstützt und uns Älteren wurden von den jüngeren sehr geholfen, wenn der Lernstoff etwas schwierig wurde.

Die meisten aus unserer Gruppe hatten nicht die Absicht, den Kurs als Start in eine neue Berufsrichtung zu nutzen, und ein Besucher im Camp entschied sich kurzerhand mitzumachen und blieb bis zum Ende des Kurses. Wir alle bestanden den Kurs mit ein wenig harter Arbeit und einige von uns wollen als Nächstes am Trails Guide-Kurs teilnehmen. Es war eine unglaublich tolle Erfahrung und wir haben so viele neue faszinierende Dinge gelernt, von denen ich sonst nie erfahren hätte. Und obwohl ich eigentlich nur „backpacke”, kann ich nun navigieren, das Wetter lesen, unendlich viele Dinge über Bäume erzählen, einen Land Rover fahren und ein Rad wechseln, während ich gleichzeitig noch Spuren lese, die Gruppe unterhalte, Tierverhalten erläutere, und ich kann sogar Vögel und Froschgesänge erkennen!

Off the grid

Ich habe mein Handy absichtlich zu Hause gelassen, damit ich einmal nicht ständig erreichbar bin, nicht oft bietet sich hierfür die Gelegenheit. Es gibt Strom im Camp und einige hatten Handys und Internetzugang oder Laptops dabei. Dies war nützlich, wenn wir Präsentationen halten mussten und als wir unsere Abschiedsfotoshow gemacht haben! Gut sind dann tragbare Akkus und ein USB Stick oder eine Festplatte, wenn man die Fotos der anderen mitnehmen möchte, ein Laptop ist auch gut zu gebrauchen, wenn man genügend Platz hat! Mein Tipp ist jedoch genügend Licht, um abends noch lernen zu können, ebenso wie genügend Papier, Stifte, Marker und was man sonst noch fürs Lernen braucht. Ich habe mir vor der Reise das Buch „Game Ranger in your backpack“ besorgt, welches empfohlen wurde, es ist ein sehr gutes Buch mit nützlichen Informationen. Am besten ist es, sein eigenes mitzubringen, da man die Bücher aus der Bibliothek nicht mit in den Busch nehmen kann. Unerlässlich sind auch ein gutes Fernglas und eine Kamera, die auch bei wenig Licht gute Bilder schießt! Andererseits hatte der Besucher, der mitten im Kurs dazu kam, kein Material dabei und auch er hatte eine tolle Zeit.

 

Die Mitarbeiter im Camp waren spitze! Ein besonderer Dank geht an Andreas, unseren ersten Kursleiter und Yosta (den Selati Campleiter), welcher uns ein Zuhause gab.

Im Camp kann Wäsche gewaschen werden, das Essen ist einmalig, die Zelte komfortabel und sauber und fast jeden Tag konnte ich warm duschen!

Es gibt nicht viel Freizeit und ich musste ziemlich viel lernen, um mit dem Lernstoff mitzukommen, aber es gab optional noch Spiele oder andere Aktivitäten, die man während der freien Zeit nutzen konnte.

Wer auch immer das hier liest, Du solltest auf jeden Fall an dem Kurs teilnehmen…viel Glück mit der Rückkehr zum Alltag später! Der Kurs ist definitiv ein „Life-Changer“!

Cat, kürzlich qualifizierter FGASA Level 1 Field Guide, vorher bekannt als 33-jährige backpackende Krankenschwester aus England.

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