Erfahrungsberichte Tierschutz USA Lisa-Kristin

Volunteering USA

Jeder Tag fing eigentlich gleich an, wir versorgen die Pferde (Paddocks säubern, füttern, tränken, etc.), die Hühner, Schweine und Hunde (es gab 15!) dann Nachmittags ist jeder Nachmittag anders. Einmal die Woche Reiten wir meistens aus, dann kommen manchmal andere Trainer und zeigen uns Sachen oder wir arbeiten mit Diane, der Besitzerin oder Malice, der Vizepräsidentin mit den Pferden oder halt auch mal Sachen wie einen Zaun bauen oder den Hof harken. An den Wochenenden haben wir meistens einen Tag morgens frei und nachmittags können wir uns absprechen auch mit Mr Bob, was wir machen wollen, so waren wir z.B. am Strand, in einer Mall, bei Walmart oder auch mal Ziplining.

 

Außerdem nimmt Diane uns oft mit zu sogenannten Festivals, das sind Veranstaltungen, die oft mehr mit Bildung zu tun haben; so gab es z.B. ein Native American festival, wo viele lokale Stämme ihre Kunst verkaufen und Dinge über ihre Kultur erklären. Außerdem konnte man mit Diane und Mr Bob sprechen, wenn man weiter weg wollte z.B. ins Disneyland oder die Universal Studios, dann hat sie auch das möglich gemacht, indem wir an einem Tag hin gefahren sind, dort übernachtet haben und am nächsten Tag wieder zurück gefahren sind. Da waren wir dann sowohl in der Woche, als auch mal am Wochenende. Wir sind auch manchmal abends auswärts essen gewesen was immer unglaublich lustig war als Gruppe.

Essenstechnisch wurden wir meistens von Diane bekocht zusammen mit zwei von uns die Küchen Dienst hatten. Außerdem durften wir uns aus einem sehr großen Vorrat immer nehmen was wir wollten und auch Sachen aufschreiben, die wir gerne hätten. So gab es fast jeden Abend Brownies mit Eis oder Kuchen mit Eis oder Nachos oder alles zusammen. Die anderen Volunteers kamen aus aller Welt aber vor allem aus Europa. Die Zahl der Freiwilligen variierten während meiner Zeit zwischen 6 und 14, nach meiner Meinung waren 8 Personen am angenehmsten. Insgesamt war die Zeit dort wunderschön, denn sobald man sich an die "Südstaaten-Art" gewöhnt hat ist man mit den Menschen dort super gut klar gekommen und man wurde sehr herzlich aufgenommen. Am Ende waren die Volunteers und die festen Mitarbeiter fast wie eine Art Familie. Am liebsten wollte man gar nicht weg.

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