Ranger-Ausbildung: Fische – Jagdverhalten

Fische haben hochspezifische Sinnesorgane, die sogenannten Seitenlinienorgan, mit dem sie auch kleinste Bewegungen im Wasserkörper wahrnehmen können. Dies dient nicht nur der Orientierung und der Schwarmintelligenz, sondern vor allem auch dem Beutefang.

Generell gibt es wie bei allen anderen Tieren, auch bei Fischen unterschiedliche Ernährungstypen:

  • Prädatoren (Räuber)
  • Omnivore (Allesfresser)
  • Herbivore (Pflanzenfresser)

Diese Ernährungstypen unterscheiden sich zum Beispiel durch ihre Maul- und Lippenform und durch das Vorhandensein von Zähnen. So besitzen Raubfische oft messerscharfe Zähne, wohingegen die Herbivoren kleine stumpfe Zähnchen und dicklippige Mäuler besitzen, um zum Algen oder Bakterien vom Gewässerboden oder Felsen zu grasen. Im Gegensatz zu Säugetieren und Vögeln verbringen Fische fast ausschließlich ihre Zeit mit der Suche nach Nahrung. Statt Schlaf gibt es viele kurze Ruhepausen, die über den Tag verteilt werden. Fische besitzen zudem kein Sättigungsgefühl, wodurch der Fresstrieb quasi unermüdlich ist.

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