Soll man für Freiwilligenarbeit bezahlen?

Zuerst sei erwähnt: Freiwilligenarbeit ist eine gute Sache, denn es handelt sich bei ihr um ehrenamtliches Engagement. Das heißt, neben der eigenen persönlichen Weiterbildung und Erweiterung seines Erfahrungshorizontes nimmt das altruistische Handeln in einem oft gemeinnützigen Projekt eine zentrale Rolle ein.

Freiwilligenarbeit gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Varianten. Eine in Deutschland verbreitete Art der Freiwilligenarbeit ist beispielsweise das Freiwillige Soziale oder Ökologische Jahr (FSJ/FÖJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Hierbei arbeitet man in sozialen Einrichtungen, Vereinen, Krankenhäusern, in der Pflege von Privatpersonen oder in einer Naturschutzorganisation. Dies geschieht in der Regel unentgeltlich. Manchmal erhält man jedoch eine geringe Aufwandsentschädigung, die im Falle des BFD vom Bund und beim FSJ/FÖJ von der jeweiligen Trägerorganisation übernommen wird. Das Freiwilligenarbeitsprogramm Weltwärts wird beispielsweise vom Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert.

Neben der unentgeltlichen Form der Freiwilligenarbeit gibt es Freiwilligenarbeitsprojekte, für die ein Geldbetrag entrichtet werden muss. Gelegentlich kommt es in diesem Zusammenhang zu Unverständnis und es wird gefragt: Warum muss man für freiwilliges Arbeiten auch noch Geld bezahlen?

Die Antwort auf diese Frage ist schnell gegeben und recht simpel: Freiwilligenarbeit kostet Geld! Im Ausland in der Regel mehr als im Inland. Auch wenn die eigenen Dienste freiwillig angeboten werden, so entstehen in jedem Freiwilligenarbeitsprojekt dennoch Kosten, beispielsweise durch Unterkunft und Verpflegung. Darüber hinaus fallen Material- und Personalkosten innerhalb des Projektes an. Viele Projekte finden in abgelegenen Regionen inmitten der Natur statt, weshalb sich vor allem die logistische Versorgung als extrem aufwendig gestalten kann.

Zudem sind Projekte, die nicht durch Regierungen, Stiftungen oder NGOs gefördert werden, oft darauf angewiesen, andere Wege der Finanzierung zu finden. Die Beiträge der Freiwilligen helfen in diesem Zusammenhang die Projekte am Leben zu halten und wichtige Ideen und gemeinnützige Initiativen überhaupt erst umsetzen zu können.

Immer mehr Freiwilligenarbeitsprojekte werden von Agenturen vermittelt. Dies ist zwar nicht zwingend erforderlich, erspart einem allerdings viel Arbeit und Zeit bei der Organisation eines Auslandsaufenthaltes und der Aufnahme in ein entsprechendes Projekt. Außerdem erhält man wertvolles Tipps und Informationen über seine Destination, an die man unter Umständen nur schwerlich kommen würde. Durch die Dienste einer solchen Agentur fallen natürlich Kosten an, nämlich für Beratung, Planung, Buchungen und Verwaltung; diese werden durch die eingesparte Zeit aber schnell wieder wettgemacht. NATUCATE bietet bei der Vermittlung seiner Freiwilligenarbeit folgende Leistungen:

Bezahlte Freiwilligenarbeitsprojekte sind also kein Widerspruch in sich. Vielmehr wird ein Teil der anfallenden Kosten von den Freiwilligen übernommen, damit Projekte am Leben gehalten werden können; Projekte, die ansonsten nicht fortbestehen könnten. Vermittlungsagenturen helfen dabei, dass die Freiwilligen den Weg zu ihren Wunschprojekten finden.

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