Neuseeland: Freiwilligenarbeit auf der grünen Insel

Neuseeland, die grüne Insel inmitten des Pazifischen Ozeans, ist ein Traumreiseziel für all diejenigen Menschen, die die Natur lieben und das ultimative Outdoor-Abenteuer suchen. Im Rahmen einer Freiwilligenarbeit mit NATUCATE hat man darüber hinaus die Möglichkeit, seine Reise durch sinnvolle Projekte im Arten- und Naturschutz zu ergänzen und seinen persönlichen und fachlichen Horizont zu erweitern.

Warum ist es eine gute Sache, neben dem reinen Reisen auch Freiwilligenarbeit zu leisten? Reisen im Allgemeinen, ob in Neuseeland oder in Europa, verbraucht Ressource. Dies sollte sich jeder Mensch vergegenwärtigen, der die Welt entdecken möchte. Oft ist man auf Grund der Abgeschiedenheit oder Größe vieler Länder dazu gezwungen, das Flugzeug zu benutzen und somit Treibhausgasemission zu verursachen. Doch auch vor Ort verbraucht man Ressourcen und produziert Abfälle, sei es durch die Teilnahme an touristischen Aktivitäten oder durch den Verbrauch von Konsumgütern.

Durch ein persönliches Engagement für die Umwelt hat man die Möglichkeit, seinem Reiseland etwas zurückzugeben. Das macht die entstandenen Schäden zwar nicht ungeschehen, kann sie unter Umständen aber ausgleichen. Ob die Renaturierung von zerstörten Naturräumen, die Entfernung von invasiven Pflanzenarten, die Pflege von Nationalparks und ihrer Infrastruktur oder der konkrete Schutz von bedrohten Tierarten, die einzigartige Natur Neuseelands bietet viele Möglichkeiten, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Die einzigartige Flora und Fauna des Landes konnte sich über Millionen von Jahren ungestört und in völliger Isolation entwickeln. Flugunfähige Vögel wie der Kiwi und der Kakapo, neugierige Keas, mächtige See-Elefanten, geschäftige Pinguine und große Gruppen von Walen und Delfinen gehören ebenso zum Land wie die weiten Berglandschaften mit ihren tiefen Tälern, langen Fjorden und ursprünglichen Nadelwäldern. Die Regenwälder auf der Südinsel beherbergen zudem Wälder aus seltenen Farnen und mächtige, bis zu 2.000 Jahre alte Kauri-Bäume.

Als Naturschutz-Volunteer in Neuseeland setzt man sich vor allem für den Schutz einheimischer, bedrohter Tiere und Pflanzen ein. Zu diesem Zweck gibt es in Neuseeland auf beiden Hauptinseln ganzjährig zahlreiche Naturschutzprojekte, an denen man in Gruppen von sechs bis zehn Freiwilligen teilnehmen kann. Man pflanzt Bäume in Naturreservaten, hilft bei der Instandhaltung von Wanderwegen in Nationalparks oder führt forschungsorientierte Feldstudien zur Verteilung bedrohter Tierarten wie dem Kiwi durch. An Küstenstandorten ist es zudem möglich, bei der Säuberung und dem Schutz von Strandgebieten zu helfen. An einigen Projektstandorten geht es zudem um die Pflege von Stätten des neuseeländischen Kulturerbes.

Neben dem aktiven Beitrag zum Umweltschutz lernt man im Rahmen der Freiwilligenarbeit, den persönlichen Horizont zu erweitern und Neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein. Erst auf Reisen stellt man fest, dass „anders“ nicht „schlechter“ bedeutet und auch ungewohnte Situationen können sich dahingehend entwickeln, dass man von ihnen profitiert und an ihnen wächst.

Neuseeland, mit seinen unterschiedlichen Menschen und den unzähligen Möglichkeiten, ein Naturabenteuer zu erleben, bietet hervorragende Voraussetzungen für eine Freiwilligenarbeit, die das Leben nachhaltig bereichern kann.

Autor: David Pyka – NATUCATE

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