Wildlife-Projekt in Südafrika –

Volunteerhighlights von 2016

Unser Freiwilligenprojekt in Südafrika: Im Laufe des Jahres 2016 haben alle Projektmitarbeiter und Volunteers mit vollem Einsatz intensives Monitoring von gefährdeten und prioritären Arten in allen fünf von uns bedienten südafrikanischen Nationalreservaten betrieben. Bei voller Auslastung erreichen wir 250 Monitoring-Sessions im Monat! Hier geben wir Euch einen Überblick über die Volunteerhighlights des Jahres 2016:

  • Im Mai halfen die Freiwilligen dabei, insgesamt fünf Gepardenmännchen mit Trackinghalsbändern zu versehen; zwei von ihnen wurden zudem in ein anderes Gebiet umgesiedelt.
  • Nachdem bereits einige Tage zuvor ein Breitmaulnashorn erfolgreich umgesiedelt werden konnte, nahmen die Volunteers im Juni an der Umsiedelung und Enthornung eines weiteren Breitmaulnashorns teil.
  • Elefantenmonitoring wurde nun mit ins Aktivitätenprogramm aufgenommen. Auch konnten eine neue Elefantenherde im September sowie mehrere Büffel im Mai wiedereingegliedert werden. Die Auswilderung eines Löwenrudels ist für 2017 vorgesehen.
  • Im September nahmen unsere Freiwilligenhelfer an der Jährlichen Geierzählung (Annual Vulture Count) teil. Dabei wurden Fütterungsstellen für die Tiere eingerichtet sowie Geierarten und andere Raubvogelarten sorgfältig gezählt.
  • Unsere Volunteers gehen regelmäßig auf Kontrolltouren, um aufgestellte Wildererfallen ausfindig zu machen. Dabei wurde ein gefangener Gepard sowie ein gefangenes Elefantenkalb entdeckt; beide konnten befreit und medizinisch versorgt werden.
  • Im Juni und Juli konnten vier Spitzmaulnashörner erfolgreich betäubt und enthornt werden, um sie vor dem Tod durch Wilderer zu schützen.
  • Im August konnten drei Löwenmännchen in ein neues Gebiet umgesiedelt werden, was zur Stärkung des Genpools beiträgt. Dazu war im Vorfeld eine sorgfältige Planung notwendig ebenso wie die Sanierung und Vorbereitung des Raubtierbomas Bis zu ihrer Freilassung wurde der Zustand der Löwen regelmäßig kontrolliert.
  • Im September waren unsere Freiwilligenhelfer Teilnehmer bei der #RoarOff Challenge: dazu haben sie Videos produziert und eingereicht, um ein Bewusstsein über das Canned Hunting und die gezielte Löwenzucht zu Tourismuszwecken zu schaffen.
  • Gebietszählungen begannen im Juli 2016; in einigen Reservaten bis zu zweimal täglich.
  • Drei Wildhunde aus verschiedenen Rudeln wurden Anfang des Jahres erfolgreich mit Trackinghalsbändern ausgestattet. Die Planung hat vorgesehen, weiteren Wildhunden Trackinghalsbänder anzulegen – einige Betäubungsversuche sind jedoch leider fehlgeschlagen. Keine leichte Aufgabe!
  • Im Jahr 2016 haben die Volunteers bei der Wartung von über 100 neuen Kamerafallen mitgewirkt. Diese werden routinemäßig jeden zweiten Tag kontrolliert und die Bildaufnahmen nach bestimmten Tieren (prioritären Arten) durchsucht und sortiert. Ferner werden die Kamerafallen gegenwärtig zur Identifikation von Geparden- und Leopardenpopulationen genutzt.
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