Länderinformationen USA

Auslandsaufenthalt in den USA

Länderinformation

USA

Wälder, Wüsten, Metropolen - die USA hat so ziemlich alles zu bieten, was einen Reisenden glücklich macht! Die vielfältige Natur und die Gastfreundschaft der US-Amerikaner tragen ihr Übriges dazu bei, dass es meist nicht bei einem Besuch bleibt. Für Naturbegeisterte sind die USA das ideale Reiseziel. Durch die Größe des Landes ist es Dir möglich, verschiedene Landschaftstypen und Tierarten kennenzulernen.


Projekte

Geographie

Geographie USA

Die USA sind mit einer Landfläche von 9.158.960 km² ungefähr 25 mal so groß wie Deutschland und bestehen aus insgesamt 50 Staaten. Kanada ist der nördliche und Mexiko der südliche Nachbar der USA. Das riesige Land ist durch endlose Gebirgszüge, Berge und Bergketten geprägt. Viele Flüsse bahnen sich ihren Weg durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und im Nordosten findet man die drei großen Seen Lake Superior, Lake Huron und Lake Michigan. Man kann die USA durch ihr Relief räumlich in sieben Regionen aufteilen: Atlantische Küstenebene, Hochland der Appalachen, Kanadischer Schild, Innere Ebene, Rocky Mountains, Großes Becken und Pazifikküste. Jede Region ist unterschiedlich entstanden und weist ein anderes Relief auf. Du kannst Dir angucken was für schöne Landschaften von den Flüssen wie dem Mississippi oder Colorado geformt wurden oder eine Wanderung durch die beeindruckenden Gebirge der Sierra Nevada, Appalachen oder Rocky Mountains unternehmen.

Geomorphologie/ Geologie

Die Atlantische Küstenebene im Osten ist durch eine flache Ebene und Küsten gekennzeichnet. Im Süden der Atlantischen Küste befinden sich die eher tropischen Marschlandschaften der Everglades sowie das drittgrößte Korallenriff der Erde. Das anschließende Hochland der Appalachen erstreckt sich vom nördlichen Maine bis ins südliche Alabama. Der höchste Berg der Appalachen ist der 2.040 m hohe Mount Mitchell in North Carolina. Das nördlich gelegen Kanadische Schild umfasst die Fläche rund um den Oberen See sowie das Adirondacks Gebirge im Nordosten von New York. Die Innere Ebene verläuft entlang des Mississippi sowie Missouri Flusses. Diese Region umfasst den Bereich ab den Großen Seen im Norden durch Illinois und Arkansas bis hin zum Golf von Mexiko in Louisiana. Die Innere Ebene ist durch Prärielandschaften und landwirtschaftliche Flächen stark geprägt. Der anschließende, teilweise 1.500 km breite Gebirgszug der Rocky Mountains erstreckt sich über den gesamten nordamerikanischen Kontinent. Mount Elbert ist mit 4.396 m der höchst gelegen Punkt der Rocky Mountains. Im Großen Becken (Great Basin) lassen sich viele große Salzseen in trockenen Wüstenregionen finden. Das Große Becken schließt auch die Mojave Wüste sowie das Colorado Plateau und den Grand Canyon mit ein. Durch die gesamte Region fließt der Colorado River. Die westliche Abgrenzung des Großen Beckens ist die Sierra Nevada. Die Pazifikküste ist durch die Gebirgskette der Sierra Nevada und der Kaskadenkette geprägt. An der nördlichen Pazifikküste finden wir die über 4.000 m hohen Gipfel des Mount Rainier und des Vulkans Mount St. Helens. Weiter südlich ist der Mount Whitney mit 4.418 m der höchste Berg der Sierra Nevada.


Flora & Fauna

Tier- und Pflanzenwelt in den USA

So unterschiedlich wie das Relief und das Klima ist auch die Tier- und Pflanzenwelt. An der Ostküste und entlang der Sierra Nevada befinden sich endlose Wälder mit Sequoia- und Mammutbäumen. Die Mitte des Landes ist durch Prärielandschaften und Wüsten geprägt. Im Südosten des Landes findet man Sumpflandschaften und an den Küsten traumhafte Strandlandschaften. Besondere Flora und Fauna findet man außerdem in den Bundesstaaten Alaska und Hawaii.


Klima

Klima USA

Durch seine Größe liegt die USA in verschieden Klimazonen. Im Norden sind die Temperaturen allgemein niedriger als im Süden, dennoch können auch in New York die Sommer sehr warm werden. Immerhin liegt es auf demselben Breitengrad wie Madrid! An den Küsten ist das Wetter meist feuchter als innerhalb des Landes und die Jahreszeiten sind nicht so extrem ausgebildet, wie in den inneren Staaten. Wobei das Klima an der Westküste deutlich milder ist als an der Ostküste. Der Mittlere Westen, also die Staaten Minnesota, Iowa, Missouri, Wisconsin, Indiana, Illinois, Michigan und Ohio, hat ein sehr wechselhaftes Klima. Hier variieren die Temperaturen von unter 0 °C bis zu heißen Sommern mit über 30 °C. Der Niederschlag in dieser Region ist relativ hoch und häufig. Besonders in der Zeit zwischen Frühling und Herbst regnet es sehr viel. Mit dem Klima gehen auch viele Unwetter einher. In der Tornado Alley sind Windhosen keine Seltenheit. So entstehen in Iowa rund 48 Tornados jährlich. Im Bundesstaat Alaska herrscht ein kontinental bis subpolares, auf Hawaii ein eher tropisches Klima.


Sozialgeographie

Sozialgeografische Informationen

Bevölkerung

In den USA leben rund 320 Millionen Einwohner, damit ist die USA nach China und Indien, das Land mit der drittgrößten Bevölkerung. Über 80% der US-Amerikaner leben in Städten. Die größten Städte sind New York City, Los Angeles und Chicago.

Sprache

Die Landessprache in den USA ist Englisch.

Wirtschaft

Die USA gilt als die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt. Der Dienstleistungssektor ist der stärkste Wirtschaftssektor der USA. Bei den Exportgütern stehen Kapitalgüter an höchster Stelle, dem folgen industrielle Güter, Konsumgüter und nicht zuletzt mit 9,2% landwirtschaftliche Produkte.

Politische Situation und Sicherheit

In den USA besteht eine präsidiale Demokratie. Die Regierung der Vereinigten Staaten besteht aus einer Exekutive, Legislative und Judikative.

Generell sind die Sicherheitsstandards mit denen in Europa vergleichbar. Man sollte dennoch auf seine Wertgegenstände acht geben und es vermeiden, sich in ärmeren Vierteln oder sogenannten „Ghettos“ aufzuhalten.

Religion

Mit 51% sind Protestanten die weit verbreitete Religion, dem folgen die Katholiken (24%), Juden und Mormonen (2%).


Tipps

Reisetipps und Wissenswertes

Zeitzone

  • In den USA gibt es 6 verschiedenen Zeitzonen:
  • Eastern Standard Time (EST) UTC-5
  • Central Standard Time (CST) UTC-6
  • Mountain Standard Time (MST) UTC-7
  • Pacific Standard Time (PST) UTC-8
  • Alaskan Standard Time (AKST) UTC-10
  • Hawaiian Standard Time (HST) UTC-11 GMT
  • Arizona ist der einzige Bundesstaat ohne Sommerzeit.
  • Ist von Vormittag die Rede, wird mündlich wie schriftlich ein a.m. (=antemeridium) an die Uhrzeit angehängt, für nachmittags ein p.m. (=postmeridium). Bei dem Datum wird, anders als in Deutschland, vor dem Jahr zuerst der Monat und dann der Tag geschrieben: Also anstatt 24.02.2014 schreibt man in den USA 02-24-2014.

Währung

US-Dollar. Generell ist es kein Problem, vor Ort Geld zu wechseln oder per Karte abzuheben. Sinnvoll ist es jedoch schon vor der Abreise eine kleine Summe zu wechseln. Einige Bankkarten sind im Ausland kostenpflichtig. Um diese Zusatzkosten zu vermeiden, informiere Dich frühzeitig vor Deiner Reise bei Deiner Bank über anfallende Gebühren oder ob Du Deine Karte für die USA freischalten musst. Für den aktuellen Wechselkurs besuche www.währungsrechner.com

Einheiten

  • Fahrenheit anstatt Celsius! Als Anhaltspunkt kannst Du Dir folgende Einheiten merken: 10° C entsprechen 50°F, 28°C zirka 82°F; Regel: °C = (°F − 32) / 1,8.
  • 1 Meile entspricht 1,6 km.
  • 1 Pound (abgekürzt lbs) sind 0,45 kg und eine Ounce 28 Gramm.

Strom

Zum Aufladen von Kameras, Handys oder anderen technischen Geräten brauchst Du in den meisten Fällen einen Adapter. Die Netzspannung beträgt in den USA 110 Volt, also informiere Dich über eventuelle Probleme mit Deinen Elektrogeräten.

Transportmittel

  • Mietauto: Reisefreiheit garantiert! Allerdings können Leihwagen erst ab einem Mindestalter von 21 Jahren gemietet werden. Für Personen unter 25 Jahren wird dies durch die hohen Versicherungskosten zu einem teuren Vergnügen. Falls Du Dich doch für einen Mietwagen entscheidest, solltest Du unbedingt die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten! Auch wenn die langen und einsam wirkenden Highways zum schneller fahren einladen, ist die Chance erwischt zu werden sehr hoch.
  • Fernbusse: Um günstig an Dein Ziel zu kommen, bieten sich die Greyhound Fernbusse anhttps://www.greyhound.com/. Viele der Busse verfügen über W-Lan und Du kannst bis zu zwei Gepäckstücke plus ein Handgepäckstück mitnehmen. Alternativ gibt es noch den Megabushttp://us.megabus.com/, den Peter Pan Bushttp://peterpanbus.com/ oder den BoltBushttps://www.boltbus.com/
  • Flüge innerhalb des Landes: Schnell, aber nicht günstig.

Feiertage

  • New Year's Day: 1. Januar. Wie auch in Deutschland beginnt der erste Tag im neuen Jahr ruhig!
  • Martin Luther King „JR" Day: 3. Montag im Januar.
  • Washington'sBirthday: 3. Montag im Februar in Gedenken an alle Präsidenten der USA.
  • Memorial Day: Letzter Montag im Mai. Feiertag um der Toten der Weltkriege zu gedenken. Oft fällt der Memorial Day auf den Beginn der Sommerferien, Preise für Urlaubsangebote steigen dementsprechend an.
  • Independence Day: 4. Juli. Der Unabhängigkeitstag der USA.
  • Labor Day: Erster Montag im September (Tag der Arbeit). Fällt meist auf den letzten Tag der Sommerferien.
  • Halloween: 31. Oktober. Ursprünglich feierte man das Ende des keltischen Jahres, heute ist es eine gute Gelegenheit für Kinder den Süßigkeitenvorrat aufzustocken und sich zu verkleiden.
  • Veterans Day: 11. November. Erinnerung an den Waffenstillstand mit Deutschland.
  • Thanksgiving Day: Vierter Donnerstag im November. Erntedankfest.
  • Black Friday: Einen Tag nach Thanksgiving. Für Shoppingbegeistere der wichtigste Feiertag des Jahres! Die Geschäfte verlängern ihre Öffnungszeiten und übertrumpfen sich gegenseitig mit Rabattaktionen.
  • Christmas (X-Mas): Nicht wie in Deutschland am 24. sondern am 25. Dezember.

Dos and Don’ts

Die US-Amerikaner sind im Allgemeinen sehr gastfreundlich und hilfsbereit, doch gibt es einige Regeln, die Du als Besucher befolgen solltest:

  • Rauchen ist an öffentlichen Plätzen, vor öffentlichen Gebäuden, in Restaurants und Bars, an Stränden, in Parks und generell in direkter Nähe von anderen Personen verboten. Erlaubt ist Rauchen in einigen Staaten erst ab 21 Jahren.
  • Auch in den USA wird gerne ein Feierabendbier getrunken. Ab 21 Jahren ist das auch für Dich kein Problem. Allerdings verkauft nicht jeder Supermarkt Alkohol und Hochprozentiges wird nur in speziellen „Liquor Stores“ verkauft. In Restaurants und Bars kannst Du ab 21 Jahren Alkohol trinken, aber in der Öffentlichkeit wird der Konsum nicht gern gesehen, auch an Stränden und in Parks nicht! In den USA gibt es keine Promillegrenze für das Autofahren, wie zum Beispiel in Deutschland. Nichtsdestotrotz bist Du auf der sicheren Seite, wenn du 0,0 % beim Autofahren hast.
  • An Stränden solltest Du Dich bekleidet aufhalten. Bikini und Badeshorts sind natürlich kein Problem, aber FKK wird in den USA nicht gerne gesehen!
  • Politik und Religion sind interessante Themen, aber Du solltest Sie nicht mit Fremden kontrovers diskutieren.
  • Generell entlohnt man jegliche Art von Dienstleistungen, die man in Anspruch nimmt, mit einem Trinkgeld von 15-20%. Da in den USA in einigen Fällen das Trinkgeld vom Arbeitgeber mit eingerechnet wird und daher die Löhne zum Teil sehr niedrig sind, ist es ratsam, immer Trinkgeld zu geben.

Highlights Das musst Du gesehen haben

Unsere Empfehlung in den USA für Dich

Highlights

Highlights

Die Anzahl an Highlights in den USA ist endlos und jede Region hat ihre eigenen geographischen Besonderheiten.Wenn Du die verschiedenen Naturräume der USA besser kennenlernen möchtest, eignet sich die große Auswahl an insgesamt 59 hervorragend geführten Nationalparks. Infos findest du unter http://www.nps.gov/index.htm

Die meisten Nationalparks haben eine eigene Informationsseite im Internet, auf der Du für Deine Reiseplanung alle wichtigen Informationen, wie zum Beispiel Eintrittspreise, Campingregeln und Wanderwege findest. Um Dir schon mal einen groben Überblick zu verschaffen, haben wir einige Regelungen zusammengefasst:

Regeln im Nationalpark

Die Nationalparks haben in den USA einen hohen Stellenwert und werden von Rangern zumeist streng kontrolliert. Die Ranger sind sie zwar streng bei der Einhaltung der Parkregeln, aber auch sehr hilfsbereit und teilen gerne ihr Wissen über den Park mit den Besuchern. In den Parks gibt es Öffnungszeiten und bestimmte Regeln. Am besten informierst Du Dich vor Deinem Besuch über die Öffnungszeiten und Regelungen im Park.

Allgemein gilt

  • Wildcampen ist verboten!
  • Besuchszeiten müssen eingehalten werden!
  • Müll wird entweder in dafür vorgesehen Behältnisse entsorgt oder wieder mitgenommen!
  • Das Sammeln von Steinen, Pflanzen, etc. ist verboten: „Pictures are the best souvenirs!“
  • Feuer nur an offiziellen Grillplätzen
  • Alkohol und Drogenkonsum ist verboten
  • Auf gekennzeichneten Wegen bleiben

Projektstandort

Kalifornien

Kalifornien liegt an der Westküste der USA und bietet Dir lange Strände, Bergpanoramen, Mammutbaum-Wälder und das Death Valley. Surfen, Ski fahren oder Snowboarden, Reiten, Wandern oder einfach nur am Strand entspannen: in Kalifornien ist alles möglich!

Geographie

Die Küste von Kalifornien zieht sich circa 1.300 km von der Grenze Mexikos bis an den angrenzenden Bundesstaat Oregon. Im Osten grenzt Kalifornien an Nevada und Arizona. Die größeren Städte wie San Francisco, Los Angeles und San Diego sind alle an der Küste gelegen, während die Hauptstadt Sacramento im Hinterland liegt. Im Nordwesten findest Du die beeindruckenden Redwood Wälder. Im Norden, an der Grenze zu Oregon, liegt eine Bergkette vulkanischen Ursprungs und endlose Wälder. Im Osten liegt die Gebirgskette der Sierra Nevada, welche bekannt ist für die imposanten Wasserfälle und die steilen Felswände aus Granit. Sanddünen, trockene Ebenen und außergewöhnliche Landschaftsformen aus Sandstein prägen den Süden von Kalifornien.

Geomorphologie/Geologie

Der 411.000 km² große Staat Kalifornien befindet sich an der Grenze von zwei tektonischen Platten. Durch das Aufeinandertreffen dieser Platten kommt es zu einer Verwerfung, die San-Andreas-Verwerfung. Durch diese konvergente Plattengrenze kommt es in der Region oft zu Erbeben. Durch die plattentektonischen Ereignisse konnten sich die Gebirgszüge bilden. Außerdem weist Kalifornien eine hohe Vulkanaktivität auf, hervorgerufen durch die Auswirkungen der stetigen Subduktionsprozesse der Kontinentalplatten. Geomorphologisch ist Kalifornien vom Norden bis in den Süden in zwölf unterschiedliche Regionen einzuteilen, die verschiedene Orogenesen haben, welche aber oftmals miteinander verbunden sind. Durch das unterschiedliche Relief entstehen auch die kleinräumigen Unterschiede im Klima. So entsteht durch die Sierra Nevada ein Auftrieb der feuchten Meeresluft, der zu vermehrtem Niederschlag führt.

Klima

Allgemein ist Kalifornien mild und angenehm. An der Küste ist es generell immer etwas kühler als im Landesinneren und in der Wüstenregion wird es nachts sehr kalt! In den Sommermonaten regnet es wenig, dafür im Winter etwas öfter. Die Niederschlagsmengen variieren jedoch von Region zu Region. Im Sommer klettern die Temperaturen an der Küste über 20° C, im Winter meist nicht unter 10° C. Im Landesinneren kann es im Sommer auch über 30° C heiß werden und dafür im Winter auch kälter!

Tierwelt

Schwarzbären, Wölfe, Steinböcke und Eichhörnchen sind einige der zahlreichen Tierarten in Kalifornien. Es gibt jedoch auch noch den scheuen Berglöwen, die große braune Fledermaus oder den Wüstenleguan der hauptsächlich im Süden Kaliforniens vorkommt. Wenn Du Dich für die Tierwelt von Kalifornien interessierst, findest Du auf der Website der Regierung viele Informationen: http://www.dfg.ca.gov/biogeodata/cwhr/cawildlife.aspx

Highlights

Redwood National Park: Die Redwoods- oder Sequoia Bäume können über hundert Meter hoch werden! Falls Du Dir die Baumriesen gerne anschauen möchtest, lohnt sich ein Besuch im Redwood Nationalpark.

Lassen Volcanic National Park: Hier kannst Du den Lassen Peak Vulkan besteigen und nebenbei die Wälder- und Seenlandschaft in der Umgebung genießen.

Yosemite National Park: Der Park ist ein Teil der Sierra Nevada Gebirgskette. Atemberaubende Natur und zahllose Wander-und Klettermöglichkeiten erwarten Dich hier.

Death Valley National Park: Beeindruckende Wüstenlandschaft mit außergewöhnlichen Landschaftsformen machen den Park zu etwas besonderem. Das Tal gilt als der heißeste und trockenste Ort der USA, im Sommer kann es bis zu 50 °C warm werden!

Reisetipps unter:

https://www.dfg.ca.gov/wildlife/nongame/genplantsanimals.html

https://www.klimatabelle.info/nordamerika/usa/kalifornien


Projektstandort

Florida

Der Sunshine State lockt mit über 360 Sonnentagen pro Jahr, einladenden Stränden und zahlreichen Freizeitangeboten. Kajak fahren auf den Florida Keys, ein Besuch im Disney World Freizeitpark oder doch lieber eine Erkundungstour durch die Everglades?

Geographie

Florida grenzt im Landesinneren an den Bundesstaat Georgia und Alabama. Im Osten liegt der Atlantische Ozean, im Westen und Süden der Golf von Mexiko. Neben den bekannten Großstädten Orlando und Miami hat Florida auch für Naturfreunde einiges zu bieten. Abgesehen von Hawaii ist Florida der südlichste Bundesstaat. Die Fläche Floridas beträgt 170.000 km². Von den insgesamt 1.930 km Küstenlinie sind ganze 1.060 km Strand. Weiterhin weist Florida 17.000 km Wasserwege, Seen und Flüsse auf. Der längste Fluss Floridas ist der 440 km lange St. Johns River.

Klima

Florida kann in zwei Klimazonen aufgeteilt werden. Im Nordwesten und zentralen Teil des Landes sind die Wintermonate im Verhältnis kühl und die Sommer warm. Der Süden Floridas ist das ganze Jahr über warm bis heiß. Die Wintermonate sind jedoch deutlich angenehmer, da es in den Sommermonaten viele Niederschläge gibt und die Temperaturen stark ansteigen.

Geomorphologie/Geologie

Florida ist durch seine Geographie als Halbinsel zu bezeichnen. Die Landmassen Floridas liegen auf einer Hochebene aus verkarstetem Kalkgestein. Die Landschaften führen viel Wasser und sind geprägt von unterirdischen Quellen sowie Dolinen und Höhlen. Auf dem Kalkstein bildeten sich sandige Böden. Die Strände sind überwiegend Sandstrände. Die südliche Spitze Floridas ist durch einen langsam fließenden Fluss und den sich damit entwickelten tropischen Sumpflandschaften der Everglades bekannt.

Flora/Fauna

In Florida hast Du die Gelegenheit, Alligatoren, Seekühe und zahlreiche verschiedene Vogelarten zu beobachten. Einige dieser Tierarten sind vom Aussterben bedroht, wie zum Beispiel der Florida Panther. Das Wappentier Floridas lebt in den Everglades und ist eigentlich kein Panther, sondern eine Unterart des Pumas. Auch die Manatis, oder Rundschwanzseekühe, sind vom Aussterben bedroht. Mit etwas Glück kannst Du sie in den Küstengewässern rund um Florida entdecken. Die Manatis sind sehr friedliche Tiere und mit dem Elefanten verwandt. Vielleicht begegnest Du auch einem Grünen Leguan! Diese knapp zwei Meter langen Pflanzenfresser sind ursprünglich keine einheimische Art, aber seit einigen Jahren entdeckt auch der Grüne Leguan Florida für sich und bereitet sich aus. Verübeln kann man es ihm nicht!

Highlights

Everglades National Park: Der Park liegt ganz im Süden und ist ein großes Sumpfgebiet.

Gulf Island National Park: Mit weißen Sandstränden und einem großen Angebot an Wanderwegen für Naturfreunde ist der Park im Norden Floridas ein lohnenswertes Ziel.

Timucuan National Park: Hier kannst Du mit dem Kajak die Gegend erkunden und die Vogelwelt Floridas besser kennenlernen.

Wenn Du die Nationalparks gerne besuchen möchtest, solltest Du Dich vorher über Öffnungszeiten und andere Regelungen im National Park informieren.


Projektstandort

Hawaii

Aloha and e komo mai! Willkommen auf Hawaii! Hier empfangen Dich der endlose Sommer, tiefblaues Meer und faszinierende Vulkanlandschaften. Ob im Winter oder Sommer, auf Hawaii findet das Leben draußen statt. Auf den Inseln hast Du die Möglichkeit, Surfen zu lernen, Wale zu beobachten, durch den Regenwald zu wandern oder den Gipfel des Vulkans Mauna Loa zu besteigen.

Geographie

Insgesamt zählen über 100 Inseln zu Hawaii, das Leben spielt sich aber auf den sechs Hauptinseln Kaua`i, O`ahu, Moloka`i, Lana`i, Maui und Hawai`i Island statt. Lavalandschaften findest Du auf der Hawaii Island, dichte Regenwälder und beeindruckende Meeresklippen auf Kauai. Durch die verschiedenen Höhen und die isolierte Lage der Inseln gibt es viele einzigartige Pflanzen und Tiere. Hawaii ist jedoch nicht nur die isolierteste Inselgruppe der Welt, sondern auch der südlichste Bundesstaat der USA.

Klima

Das Klima ist der Lage entsprechend sehr sommerlich. Im Durchschnitt beträgt die Temperatur zwischen 30° C und 25° C, nachts kann es auf 5°C abkühlen. Falls Du einen Abstecher in die höheren Gebiete Hawaiis planst, solltest Du beachten, dass es dort deutlich kälter sein kann. Auf dem Mauna Kea auf Hawaii Island gibt es teilweise Schnee und sogar die Möglichkeit, Ski oder Snowboard zu fahren! Falls Du kein Wintersportfan bist und lieber Schnorcheln gehen möchtest, steht dem nichts im Wege: Die Wassertemperatur ist das ganze Jahr über angenehm warm.

Geomorphologie/Geologie

Die Einzigartigkeit Hawaiis verdanken wir starker vulkanischer Aktivitäten mitten im Pazifischen Ozean. Ein sogenannter Hotspot unter der pazifischen Kontinentalplatte, tief im Erdmantel ist die Quelle dieser vulkanischen Aktivität. Zunächst bildeten sich submarine Vulkane, die mit der Zeit an die Oberfläche kamen. Die Vielzahl der Inseln beruht auf der stetigen Nord-West-Bewegung der Kontinentalplatte über den Hotspot hinweg. Das Ergebnis ist die wunderschöne Inselkette Hawaiis, mit den ältesten Inseln im Nordwesten und den jüngsten im Südosten. Hawaii ist auch das Zuhause des weltweit aktivsten Vulkans, der Kilauea Vulkan hatte seit 1840 insgesamt 60 Eruptionen. Durch den Vulkanismus besteht der Untergrund überwiegend aus basischen Gesteinen wie Basalten mit Olivinanteil. Deshalb findet man neben den traumhaft weißen Stränden Hawaiis auch beeindruckende schwarze oder sogar grüne Strände im Norden der Insel. Die schwarzen Sandkörner stammen von erodierten Lavaflüssen oder Basaltsteinen, während die grünen Strände durch das Mineral Olivin im Gestein zum Vorschein kommen. Hawaii ist einer der wenigen Orte auf der Welt um Lava zu beobachten, da es durch die langsame Fließgeschwindigkeit möglich ist, den Weg der Lava einzuschätzen. Die zwei vorkommenden Arten der Lava nennt man Phoephoe-Lava und Aa-Lava.

Flora/Fauna

Auf Hawaii gibt es unzählige Arten an Vögeln. Eine Art ist der Kleidervogel (Honeycreeper), den es nur auf Hawaii gibt und der durch seinen langen Schnabel und sein leuchtendes Gefieder sehr auffällig ist. Auch die vom Aussterben bedrohte Karettschildkröte ist an den Küsten von Hawaii heimisch und legt dort während der Brutsaison an den Stränden nachts ihre Eier ab.

Highlights

In den Nationalparks auf Hawaii hast Du die Möglichkeit, Dich über Flora und Fauna zu informieren und kannst Dir Wanderkarten oder Tipps für andere Aktivitäten besorgen. Auf der Insel Maui liegt der Haleakala Nationalpark. Dort kannst Du auf dem Weg zum Gipfel des Haleakala so viele verschiedene Naturräume erleben wie auf einer Reise von Kanada nach Mexiko!

Interessant: Es wird auf der Insel Englisch gesprochen, zum Teil wirst Du aber auch Hawaiianisch sprechenden Bewohnern begegnen. Die ursprüngliche Sprache wäre beinah ausgestorben, doch heute besinnen sich immer mehr Einwohner zurück zu ihren Wurzeln und lernen Hawaiianisch. Es wird sogar an einigen Schulen wieder aufgenommen.

A hui hou! Bis bald auf Hawaii!


Projektstandort

North Carolina

In North Carolina empfangen Dich Wälder, Berglandschaften und lange Strände entlang der Atlantikküste.

Geographie

Allgemein wird North Carolina in drei Regionen eingeteilt: Die Bergregion, das Piedmont und die Atlantikküste. Im Osten, an der Grenze zu Tennessee liegen die Smoky Mountains. Sie zählen neben den Blue Ridge Mountains zu dem Gebirgszug der Appalachen. An der Atlantikküste bietet die wilde Dünen- und Marschlandschaft eine Heimat für viele verschiedene Vogelarten.

Klima

North Carolina bildet den Übergang zwischen gemäßigtem und subtropischem Klima. Das heißt, im Sommer wird es sehr warm und im Winter kalt, aber es friert selten. In den Bergregionen kann es allerdings auch schneien!

Geomorphologie/Geologie

Das dreigeteilte Landschaftsbild North Carolinas entstand durch plattentektonische Ereignisse und wetterbedingte Verwitterung. Durch den Aufprall zweier Erdplatten bildete sich die Bergregion im Westen North Carolinas als Teil des Appalachen-Gebirges. Durch Regen, Schnee und Schmelzwasser wurden die Berge der Appalachen teilweise stark erodiert. Geröll und Sedimente wurden Richtung Osten durchs Land gespült und lagerten sich an der Küste ab und formten somit das heutige Küstenbild. Zwischen der Küste und den Bergen liegt das von Flüssen geprägte Piedmont Plateau.

Flora/Fauna

In den Great Smoky Mountains leben viele Schwarzbären und über 240 Vogelarten, Füchse, Fledermäuse und viele andere Arten. Das größte Säugetier in den Smoky Mountains ist der Wapiti, mit einer Höhe von bis zu 1,50 m und 230 bis 400 kg. Eigentlich war der Wapiti seit dem 17. Jahrhundert in North Carolina ausgestorben, doch 2001 wurden einige Tiere wieder angesiedelt und seitdem wächst die Population.

Highlights

Great Smoky Mountain National Park: Um etwas über die Tiere und Pflanzen von North Carolina zu erfahren, ist der Great Smoky Mountain National Park genau das Richtige für Dich. Hier findest Du auch den größten Urwald der USA! Auch Wintersport oder Mountainbike Fans sind in den Bergen gut aufgehoben.

Cape Hatteras: Du erreichst das Kap entweder mit dem Auto oder mit einer Fähre. Die Dünenlandschaft eignet sich ideal zum Wandern und Vögelbeobachten. Falls Du eine neue Sportart ausprobieren möchtest, hast Du an der Atlantikküste die Gelegenheit, Surfen, Stand up-Paddeling, Kayakfahren oder Kitesurfing zu lernen!

Neben den Naturhighlights ist North Carolina auch eine gute Destination um Kultur und Geschichte des Landes besser kennenzulernen. Ein breites Angebot an Museen oder Parks bringt Dir Wissen über die Kultur der Cherokee Indianer und widmet sich der Geschichte der USA. Das in der Bergregion gelegene Asheville gilt als Geheimtipp für Kunst- und Kulturbegeisterte.


Projektstandort

Washington State

Washington State, auch unter dem Namen The Evergreen State bekannt, liegt im Norden an der Westküste der USA. Hier siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht! Wer die wilde Natur liebt und auch mal ein paar Tage auf Sonnenschein verzichten kann, wird sich hier wohlfühlen.

Geographie

Der Staat grenzt im Osten an Idaho und im Süden an Oregon. Im Norden liegt er an der kanadischen Grenze. Die Hauptstadt des grünen Staates ist Olympia. Insgesamt leben über 7 Millionen Menschen in Washington. Der Staat wird oftmals in die sechs geographischen Regionen Olympic Mountains, Coast Range, Puget Lowlands, Cascade Mountains, Columbia Plateau und die Rocky Mountains unterteilt. So hat der Staat abwechslungsreiche Landschaften zu bewundern: Küstengebiete mit Fjordlandschaften, eine hohe Anzahl an Gebirgszügen und eine semiaride Beckenlandschaft. Einer der bekannten Flüsse und gleichzeitig auch der zweitgrößte Fluss an der amerikanischen Westküste ist der Columbia River.

Klima

Das Klima unterscheidet sich leicht zwischen Osten und Westen. Im westlichen Teil dominieren mildere, feuchte Temperaturen, während ein kälteres, trockenes Klima den Osten beherrscht. Die Rekordtemperaturen lagen im Sommer zwar schon bei hohen 47 °C und im Winter bei niedrigen - 44 °C, aber generell sind Temperaturen zwischen 11 °C und 4 °C der Durchschnitt. Allgemein kann in Washington das ganze Jahr über mit relativ hohem Niederschlag gerechnet werden. Dabei ist anzumerken, dass diese hohen Niederschlagswerte überwiegend im westlichen Teil des Staates zutreffen. Es kann teilweise über einen langen Zeitraum hinweg bewölkt sein. Allerdings sind diese Bedingungen für den Anbau von Obst und Gemüse sowie den Waldbestand von enormer Wichtigkeit.

Geomorphologie/Geologie

Washington State ist durch seine Lage den tektonischen Kräften der Plattengrenzen sowie den damit einhergehenden vulkanischen Aktivitäten ausgesetzt, wodurch die markanten Gebirgszüge entstanden sind. Weiterhin wurden Landschaftszüge, wie Küsten und Fjorde, durch glaziale Erosion beeinflusst. Durch fluviale Erosionsprozesse entstanden kleinere Canyons, Karstlandschaften oder auch einfache Tallandschaften.

Flora/Fauna

Ein besonderes Merkmal des Washington States sind die gigantischen Baumriesen der vielen Regenwälder. Insgesamt 52 % der Landfläche sind von Wald bedeckt, davon am meisten in den North Cascades. Hier wachsen viele Tannenarten sowie Kiefern, Zedern und Farngewächse.

Zu den hier einheimischen Tieren gehören unter anderem der Schwarze Bär, der Coyote, der Elch und der Weißkopfseeadler. Der Weißkopfseeadler ist besonders bei Ausflügen durch die Skagit Bald Eagle Natural Area zu beobachten.

Highlights

Hier gibt es drei beeindruckende Nationalparks und viele Naturschutzgebiete zu entdecken. Der Mount Rainier National Park bietet beeindruckende Gletscherschmelzen, die mit denen in Alaska zu vergleichen sind. Im Olympic National Park gibt es die längste ununterbrochene, naturbelassenen Küstenlinie zu bewundern sowie riesige Regenwälder. Der North Cascades National Park hat wunderschöne alpine Landschaften und ist besonders für Wanderer ein Highlight.

Das Pasayten Wilderness Naturschutzgebiet im Osten der Cascades bietet raues Hochland, eine Vielzahl an Flüssen, Seen und dichten Wäldern. Hier kannst Du die Seele baumeln lassen. Der Lake Chelan, ein von Felsen und Bäumen umrandeter Frischwasserfjord von 1,5 km Breite und circa 90 km Länge, liegt drei Stunden von Seattle entfernt und ist mit seinem reinen Wasser aus dem zweittiefsten See des Landes eine Erkundung wert.


Projektstandort

Oregon

Dieser Staat der USA hat viel mit seinem nördlichen Nachbarn Washington gemeinsam. Hier kannst Du inmitten der riesen Wälder wandern gehen oder in einer der größeren Städte die kleinen Cafés ausprobieren.

Geographie

In Oregon leben circa 3,8 Millionen Einwohner. Die größte und bekannteste Stadt ist Portland. Salem ist die Hauptstadt des Ostküstenstaates. Oregon grenzt nördlich an Washington, westlich an Idaho, südwestlich an Nevada und südlich an Kalifornien. Der Staat hat sehr unterschiedliche Landschaftsformen vorzuweisen. Hier findest Du eine wilde Küste, hohe Gebirgszüge, dichte Wälder, flache Täler und trockene Wüstenregionen.

Klima

Der Staat wird durch die Cascade Range in zwei klimatisch unterschiedliche Bereiche geteilt. Das Klima in Oregon ist für gewöhnlich eher mild und vom Ozean stark geprägt. Im Westen findet sich so ein immergrüner Mischwald während sich im Osten weitestgehend die Hochwüste erstreckt. Der Osten des Staates ist trockener und von größeren tageszeitlichen Schwankungen geprägt. Im Sommer kann es hier gerne mal über 30 °C warm werden. An der Küste liegen die Temperaturen im Winter bei um die 8,3 °C.

Geomorphologie/Geologie

Die Gebirgszüge im Westen des Staates verdanken wir hauptsächlich vulkanischer Aktivität durch die Juan de Fuca Platte. Der höchste Punkt der Cascaden ist der Mount Hood mit 3.424 m. Die wilden Küsten Oregons sind durch Wind und Wasser starker Erosion ausgesetzt. Im flacheren Terrain finden sich viele immergrüne Mischwälder. Im Osten erstreckt sich eine Wüste bis zum Great Basin.

Fauna/Flora

In Oregon findest Du eine sehr grüne Vegetation und abwechslungsreiche Tierwelt. In den Mischwäldern wachsen überwiegend Tannenarten, wie die Hemlocktanne aber auch der bekannte „Redwood“ Rotholzbaum sowie Zedern. Bei so vielen dichten Wäldern ist es kein Wunder, dass der Bieber, das größte Nagetier Amerikas, das Wappentier des Bundesstaates ist. In den Wäldern finden sich außerdem viele Elch- und Hirscharten. In der südwestlichen Wüstenregion lebt der sogenannte Gabelbock, aus der Familie der Antilopen. Weiterhin finden sich natürlich auch kleinere Säugetiere wie Eichhörnchen, Opossums oder Waschbären in Oregon. Außerdem leben hier auch viele Vogelarten. Im Klamath Becken findet sich die höchste Anzahl an Adlern, die dort während der kalten Jahreszeit überwintern. An der Küste leben Seelöwen und Seehunde, sowie Buckelwale und Delphine.

Highlights

Oregon hat viele Orte die Du gesehen haben musst.

Eine besondere Landschaft findest du rund um den Crater Lake Nationalpark. Hier ist vor vielen Jahren der Vulkan Mount Mazama ausgebrochen. Seine Eruption hinterließ den uns heute bekannten Crater Lake. Der Crater Lake ist mit circa 589 m Tiefe, der tiefste See der USA. Hier kannst du nach einer Wanderung das klare blaue Wasser genießen.

Der Columbia River hat die Landschaft fluvial geprägt und bietet Dir bei einer Wanderung durch grüne, moosige Wälder viele schöne Orte zum Pause machen und entspannen. Zusätzlich findest Du auf diesen Wanderungen bestimmt den einen oder anderen Wasserfall.

Die felsigen, wilden, naturbelassenen Küsten sind ein besonderes Naturschauspiel und zeigen Dir wie Strände auch aussehen können. Besonders der Cannon Beach ist mit seinen Felsformationen einen Besuch wert. Sollte es Dir einmal zu grün und feucht werden, kannst Du Dich in der Wüste davon erholen. Im Osten Oregons findest Du die Painted Hills, eine Felsformation, die durch Erosion ein besonderes Farbmuster erhalten hat. Es sieht fast so aus, als hätte sich ein Maler an diesen Bergen ausgetobt.


Projektstandort

Mittlerer Westen

In dieser zentralen Region der USA findet man nicht nur Tornados und Käse, sondern auch die Großstadt Chicago und grenzenlose Prärielandschaften.

Geographie

Die Großregion des Mittleren Westens der USA umfasst die Staaten Illinoins, Indiana, Iowa, Kansas, Michigan, Minnesota, Missouri, Ohio, Nebraska, North Dakota, South Dakota und Wisconsin. Die Region wird im Osten von den Appalachen und im Westen von den Rocky Mountains eingegrenzt. Im Allgemeinen ist die Landschaftsoberfläche sehr flach. Dennoch gibt es kleinere geographische Erhebungen.

Klima

Der Mittlere Westen, also die Staaten Minnesota, Iowa, Missouri, Wisconsin, Indiana, Illinois, Michigan und Ohio, hat ein sehr wechselhaftes Klima. Hier variieren die Temperaturen von unter 0 °C bis zu heißen Sommer mit über 30 °C. Der Niederschlag in dieser Region ist relativ hoch und häufig. Besonders in der Zeit zwischen Frühling und Herbst regnet es sehr viel. Der Niederschlag nimmt von Osten nach Westen hin ab. Hand in Hand mit dem Klima gehen auch die Unwetter. In der Tornado Alley sind Windhosen keine Seltenheit. So entstehend in Iowa rund 48 Tornados jährlich.

Geomorphologie/Geologie

Durch die zentrale Lage dieser Staaten ist die Oberfläche keinen plattentektonischen Aktivitäten ausgesetzt. Es gibt hier auch keine vulkanischen Aktivitäten zu verzeichnen. Die Ausläufer der Appalachen und der Rocky Mountains tragen zur sonst eher niedrigen bis flachen Landschaft ein wenig Abwechslung bei. Weitere topographische Besonderheiten findet man rund um die großen Seen sowie den Ozark Mountains im Süden Missouris oder der Driftless Area im Westen der Region. Das Relief der Driftless Area ist durch die tieferodierten Flusstäler geprägt. Hier findet man Höhenunterschiede von 184 – 524 m. Die Ozark Mountains hingegen sind die Reste eines ehemaligen Hochplateaus, das über Jahre hinweg stark erodiert und schließlich zergliedert wurde.

Fauna/Flora

Durch den unterschiedlich hohen Niederschlag findet man im Osten eine Hochgras-Prärie, im zentralen Präriegebiet eine durchwachsene Graslandschaft und im Westen eine Niedriggras-Prärie. Hartholzwälder wurden in den späten 1800 Jahren größtenteils abgeholzt, weshalb man heute überwiegend urbanisierte Flächen oder ländliche, agrarwirtschaftlich betriebene Regionen findet.

Die Tierwelt im Mittleren Westen ist optimal an die endlosen Graslandschaften angepasst. Vor allem Weidetiere sind hier anzutreffen. So ist der riesige Bison hier in der Prärielandschaft heimisch. Außerdem findet man hier Hasen, Füchse, Antilopenarten, Murmeltiere oder Gürteltiere. Zwischen den Gräsern findet man auch verschiedene Schlangen- oder Echsenarten.

Highlights

Ein häufig besuchter Ort im Mittleren Westen ist die Großstadt Chicago. Hier kannst Du von einem Musical ins nächste spazieren und hast garantiert genug zu erkunden, auch wenn es in der Windy-City oft etwas kälter werden kann.

Wer endlich raus in die Natur möchte, hat einige beeindruckende Nationalparks zu Auswahl. Zum Beispiel der Isle Royale National Park in Michigan oder den Voyageurs National Park in Minnesota. Beide Parks lassen Dich den wilden Norden spüren. Im Isle Royale National Park kannst Du vielleicht sogar einen Wolf oder einen Elch beobachten.

Der Theodore Roosevelt National Park ist nach dem Präsidenten Roosevelt benannt. Hier findest Du beeindruckende Gesteinsformationen wie die Hoodoo Rock Formation. Eine Besonderheit des Parks sind Wildlife Touren, bei denen Du die dort heimischen Tiere wie Bisons, Koyoten, Pumas, Wildpferde und viele mehr beobachten kannst.

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